Triathlon: Erfolgsteam RSC Kempten ackert hart für Regionalliga-Debüt

RSC Kempten
Das soll’s noch nicht gewesen sein: Der RSC Kempten will nach dem Aufstieg in die Regionalliga weiter attackieren. Unser Bild zeigt die RSC-Crew (mitte) bei ihrem Sieg beim Allgäu-Triathlon. Von links: Jakob Blockus, Tobias Baur, Steffen Zipperer, Thomas Seitz.

Als die Triathlon-Mannschaft des RSC Auto Brosch Kempten vor zwei Jahren erstmals am Liga-Betrieb teilnahm, stand der Spaß eindeutig im Vordergrund. Doch aus dem Spaß wurde sozusagen Ernst. Denn den RSC-Männern gelang mit zwei Aufstiegen in Serie der Durchmarsch in die Regionalliga! Dort werden sie sich in diesem Sommer ein mit Spannung erwartetes Battle mit dem TV Memmingen um die Allgäuer Vorherrschaft liefern. Doch wie rüsten sich die Kemptener für die neue Herausforderung? Thomas Seitz hat uns die Eckdaten zusammengetragen.

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Saisonhighlights (Teil 8): TV Memmingen stolz auf Regionalliga-Saison – und voller Tatendrang für 2014

Saisonhighlights
Die Triathleten des TV Memminten (von links): Christoph Gawens, Pierre Schmidt, Tilo Krautwig, Holger Kastner, Dr. Kornél Ferenci , Martin Schädle, Felix Schädle, Thomas Kramer, Thomas Capellaro, Darren Alcock

Die Triathleten  des TV Memmingen sind stolz auf ihre Jahresbilanz. Als Aufsteiger in der Triathlon-Regionalliga rechnete wohl niemand mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft.

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Eure Saisonhighlights (I): Wasserrugby als neuer Hit im Schwimmtraining

Wasserrugby
Haut richtig rein: Wasserrugby macht Spaß und trainiert die Tempohärte. Einziges Problem: Zum Fotografieren ist es ziemlich schwierig… Hoffe, man erkennt Harry (grüne Mütze) trotzdem. Foto: T.S.

Schwimmtraining ist öde?! Meinen viele Triathleten. “Kommt darauf an, was man daraus macht”, sagt dagegen Harry Wadtosch, der sich an unserer Aktion “Saisonhighlights 2013” beteiligt. Sein Highlight hat nicht direkt mit einem Wettkampf, sondern mit einer eher ungewöhnlichen Übung zu tun, die der Kemptener auch anderen Triathleten empfiehlt: Zusammen mit seiner Schwimmgruppe trainiert er derzeit ebenso spielerisch wie intensiv die Tempohärte – und zwar beim Wasserrugby!

Zum Abschluss des Schwimmtrainings stehen 15 Minuten Spiel auf dem Programm. Was man braucht: Einen Ball, zwei Tore (z.B. Startblöcke oder aufgestellte Schwimmbretter) und freie Bahnen (um andere Badegäste nicht zu gefährden…). Der Modus: Zwei gegen zwei, drei gegen drei, etc.

Für Triathleten eine ideale Ergänzung zum normalen Kachelzählen: “Beim Wasserrugby muss man sich durchsetzen und gewöhnt sich automatisch an das Schwimmen im Pulk und den Körpereinsatz – und genau das macht vielen Triathleten ja im Wettkampf zu schaffen. Man lernt noch dazu, die Übersicht zu behalten. Außerdem macht’s einfach Riesenspaß”, erklärt Wadtosch.

Nicht nur für ihn gehört die neue Disziplin jetzt schon zu den (Trainings-)Highlights der Saison 2013…

 

Blitznews: Künftig “Allgäu-Battle” in der Triathlon-Regionalliga!

Lukas
Lukas Schüßler (hier beim Allgäu-Triathlon) belegte mit dem TV Memmingen den zweiten Platz in der Regionalliga. Der RSC Kempten schaffte es in der Bayernliga auf Platz ein und steigt in dieselbe Liga auf. Foto: T.S.

Die Triathlon-Region Alläu wird im kommenden Jahr erstmals mit zwei Männer-Mannschaften in der Regionalliga vertreten sein! Neben Quattro Folio TV Memmingen, das sich als Aufsteiger einen tollen zweiten Platz erkämpft hat, mischt künftg auch der RSC Auto Brosch Kempten in der dritthöchsten Liga mit.

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Cross-Triathlon: Schädle holt EM-Titel in seiner Altersklasse

Martin EM Strobel LaufDer eine oder andere dürfte die Disziplin noch gar nicht kennen (ging mir wenigstens so :-)). Jetzt jedenfalls wissen wir, dass Martin Schädle sie meisterhaft beherrscht. Der 26-Jährige vom TV Memmingen wurde in Strobel am Wolfgangsee Europameister im Cross-Triathlon in seiner Altersklasse. Der Cross-Triathlon besteht aus den Disziplinen Schwimmen, Mountainbiken und Laufen.

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Hawaii-Drama: Triathlet Berger bestreitet zweiten Ironman innerhalb einer Woche

Ironman Mount Tremblant (0)
Profi Dominik Berger aus dem Kleinwalsertal belegte beim Ironman im kanadischen Mount Tremblant den achten Platz. Das Spitzeneregebnis reichte allerdings nicht aus, um das ersehnte Hawaii-Ticket zu lösen. Foto: Berger

Es soll ja Menschen geben, die ihre Heimatgemeinde als gelobtes Land bezeichnen. Man mag darüber als Außenstehender den Kopf schütteln. Aber im Endeffekt haben sie es vergleichsweise gut: Ihr gelobtes Land ist meist bequem mit dem Auto zu erreichen. Anders ist das beim Stamm der Triathleten: Ihr gelobtes Land liegt auf Hawaii – und es ist verdammt hart, dorthin zu kommen. Erst Recht, wenn man als Profi an der Ironman-Weltmeisterschaft am 12. Oktober teilnehmen will. Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt Dominik Berger aus dem Kleinwalsertal nun eine Tortur in Kauf, die schon beim Schreiben weh tut.  Der 30-Jährige bestreitet innerhalb von einer Woche seinen zweiten Ironman (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42 Kilometer Laufen)! Warum er sich das antut? Lest am besten selbst.

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Ironman in Texas: Berger vor Brader

Dominik Berger war bester Allgäuer beim Ironman in Texas. Der 30-Jährige aus dem Kleinwalsertal belegte den 15. Platz in 9:07:31 im Gesamt-Feld und war damit schneller als Christian Brader aus Memmingen, der Platz 19 in 9:13:21 belegte. Vor allem der Marathon war für die beiden Profis bei 38 Grad kein Spaziergang. “Ich versuchte so gut wie möglich die 42 Kilometer zu absolvieren und erreicht als 11 Profiathlet mit der Gesamtzeit von 9:07 Stunden die Ziellinie. Ich war richtig glücklich, endlich die Ziellinie nach einem sehr harten Tag zu überqueren”, erklärte Berger, der als Achter nach dem Schwimmen (50:17) das Wasser verließ und zwischenzeitlich beim Radfahren (4:34:37) unter den Top 5 lag, ehe er später beim Marathon (3:37:04) noch ein paar Plätze verlor. Brader dagegen machte nach dem Schwimmen (59:02) und Radfahren (4:45:20) beim Laufen noch einmal richtig Dampf (3:24:02). Paul Amey aus Großbritanien gewann in 8:25:06.

Radtraining: Der Mix macht’s! Tipps von Profi Chris Brader

Triathlon WM
Gänsehaut beim Radfahren: Die garantiert das lautstarke Publikum beim Allgäu-Triathlon am Kalvarienberg in Immenstadt. Eine Entschädigung für hartes Training im Vorfeld. Foto: Christoph Lienert

Du planst “irgenwann mal” einen Triathlon zu machen? Du hast Dir sogar schon ein Rennrad gekauft? Aber Du hast keine Ahnung, wie Du jetzt sinnvoll trainineren sollst?
Glückwunsch. Dann stehst Du an dem Punkt, an dem (fast) alle Triathleten einmal standen. Zum Glück gibt es Abhilfe. Wir haben Triathlon-Profi Christian Brader gebeten, Tipps für Einsteiger zusammenzuschreiben. Der Memminger Ironmanspezialist gehört international zu den stärksten Radlern der Szene. Er rät: Der Mix macht’s.

Triathlon Brader
Profi Christian Brader gibt Euch Tipps.

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Brothers puschen Brader

Der Allgäuer Triathlet Christian Brader (mitte)  mit den Brüdern Michael (links) und Andreas Raelert in den USA.
Der Allgäuer Triathlet Christian Brader (mitte) mit den Brüdern Michael (links) und Andreas Raelert in den USA.

Der Allgäuer Triathlon-Profi Christian Brader bereitet sich erstmals mit Deutschlands erfolgreichstem Geschwister-Duo, Andreas und Michael Raelert, auf die Saison vor. Raus aus dem Nebel. Rein in den Flieger. Und endlich Sonne tanken. Auf den ersten Blick ist Triathlon-Profi Christian Brader vom TV Memmingen nur zu beneiden. Der 32-jährige flog Anfang der Woche nach Boulder/Colorado, wo den Ironman-Spezialisten zumindest angenehmeres Wetter als derzeit im Allgäu erwartet. Doch der sechsmalige Hawaii-Teilnehmer wird in den USA nur wenig Gelegenheit zum Entspannen haben. Er hat sich ein knallhartes Trainingsprogamm verordnet – und zwar zum ersten Mal gemeinsam mit den Brüdern Andreas und Michael Raelert, die wie der Unterallgäuer zum Team Erdinger Alkoholfrei gehören. Die beiden Rostocker sind längst dort, wo Brader endlich hin möchte: in der Weltspitze.

Der 36-jährige Andreas wurde im Vorjahr Vizeweltmeister auf Hawaii (8:23:49 Stunden). Sein vier Jahre jüngerer Bruder ist amtierender Europameister auf der halben Ironman-Distanz und gab im Vorjahr in Regensburg (2. Platz) ein starkes Ironman-Debüt.

“Ich verspreche mir durch die gemeinsamen Einheiten einiges. Ich will die Top Ten auf Hawaii angreifen. Das ist schon seit Längerem mein Ziel. Mir bringt das Training mit den Raelert-Brothers sicher mehr als den beiden. Aber ich denke, wir kommen sehr gut gemeinsam klar”, sagt Brader, dessen bislang bestes Hawaii-Resultat der 16. Platz 2010 war. Im Vorjahr qualifizierte er sich für den Saisonhöhepunkt nach vier Ironman während der Saison erst auf den letzten Drücker – und brach im Rennen selbst dann ein. “Im Prinzip bin ich nur noch locker zu Ende gejoggt”, sagte er damals über seine verkorkste WM (142. Platz, 9:35:22 Stunden).

Nun  treiben ihn die Raelerts zu neuen Höhen. Bis zum Saisonstart am 4. Mai beim Ironman 70.3 in Utah/USA kalkuliert Brader mit einer “35-Stunden-Woche” an reinem Training. Über den Daumen gepeilt spult er pro Woche folgendes Programm ab: 25 Kilometer Schwimmen, 400 Kilometer Radfahren, 100 Kilometer Laufen.

Vor allem beim Schwimmen hängt sich Brader mächtig rein. Den Winter über hat er in einer starken Trainingsgruppe in Sankt Gallen/Schweiz seine Kilometerzahlen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, erzählt er. Sein Ziel: “Ich will Richtung 50 Minuten aus dem Wasser kommen. Der Rückstand zur Spitze muss kleiner werden!” Zum Vergleich: Seine bisherige Bestzeit liegt bei “um die 52 Minuten”. Während Radfahren Braders große Stärke ist, will er auch beim Laufen mehr aus sich herausholen, um seinen Traum zu verwirklichen.

“Wir werden viel Koppeltraining machen”, verrät Brader, der mit den Raelerts zuletzt bereits ein Trainingslager in Saarbrücken und auf Fuerteventura absolvierte. Betreut wird das Trio von Trainer Wolfgang Bott (Saarbrücken).  “Das ist ein neuer Impuls für mich, nachdem ich viele Jahre hauptsächlich alleine trainiert habe”, sagt Brader, dessen Freundin, die Schweizer Triathletin Petra Janeckova, ihn in die USA begleitet.