Allgäuer Aufsteiger-Duo Pade/Schädler: „Der Transalp war wirklich ein schöner Urlaub!“

Transalin Run
So sehen (gefühlte) Sieger aus: Constantin Pade und Philipp Schädler belegten Platz vier beim Transalpine Run und waren das schnellste Allgäuer Duo.

Der Transalpine Run 2013 ist Geschichte. Doch dieses Duo wird sich noch lange daran erinnern. Constantin Pade aus Petersthal (Oy-Mittelberg) und Philipp Schädler aus Rettenberg waren die Senkrechtstarter unter den Allgäuer Teams. Die beiden 26-Jährigen liefen nicht nur die beste Zeit (29:12 Stunden) unserer regionalen Teilnehmer, sondern belegten bei ihrer Premiere nach acht kräftezehrenden Etappen Platz vier bei den Männern. „Das war eine perfekte Woche. Das einzige, was vielleicht noch gefehlt hat, war ein Podestplatz. Aber wir sind nun mal keine Profis“, ziehen die beiden Aufsteiger Bilanz. Ebenso überraschend wie ihr starkes Ergebnis klingt (zumindest für Hobbyläufer…) ihre Rückschau auf die Alpen-Tortur: „Das Transalp war wirklich ein schöner Urlaub.“

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Munki beim Transalp (6. Etappe): Böser Chrash, Allgäuer Erfolge und lustige Uhus

Michael MunklerDas Allgäu ist beim Transalpine auch nach der gestrigen sechsten Etappe von Scuol nach St. Valentin auf der Haide am Reschenpass in Südtirol (38 Kilometer/1633 Höhenmeter) weiter nicht nur zahlenmäßig stark vertreten, sondern stellt auch eine große Zahl von Spitzenläufern. Dazu zählen vor allem die Führenden in der Senioren-Klasse (zusammen über 100 Jahre) Thomas Miksch (Kempten) und Michael Sommer (Oberstenfeld) und deren Verfolger mit dem Kemptener Jörg Schreiber.

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Munki beim Transalp (4. Etappe): Nächte im Bunker

Michael MunklerZeit zum Entspannen: Am fünften Tag des Transalpine-Laufs über die Alpen von Oberstdorf nach Latsch im Vinschgau (Südtirol) ging es gestern im Etappenort Scoul (Unterengadin/Schweiz) etwas ruhiger zu. Das Pensum war durchaus erholsam, denn „nur“ der Bergsprint über sechs Kilometer und 950 Höhenmeter auf den Berg Motta Naluns stand auf dem Programm. In die Zeitwertung eines Teams kommt der jeweils Langsamere.
Am Abend hieß es dann gestern nochmals: ab in den Bunker.

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Munki beim Transalp (4.Etappe): Um 22 Uhr gehen die Lichter aus!

Michael MunklerBeim Transalpine herrscht ein mehr oder weniger enger Zeitplan: Frühstück gibt es meist ab fünf oder sechs Uhr. Bis zum Start müssen die Taschen mit dem Gepäck der Läufer gepackt und bereitgestellt werden. Lkw bringen die mit der Startnummer versehenen Taschen dann zum nächsten Etappenort – eine logistische Meisterleistung. Je nach Länge der Etappe startet das Rennen um sieben oder acht Uhr.
Und jeden Abend Party! Pastaparty heißt das bei den Ausdauersportlern. Doch mit Alkohol hält sich hier jeder zurück – ein, zwei Bier sind das höchste der Gefühle.
Nach dem Essen dann eine allabendliche Zeremonie: die Siegerehrung. Ausgezeichnet werden die drei Ersten jeder Klasse. Und dann das Briefing für den nächsten Tag. Renndirektor Wolfgang Pohl, Bergführer aus Garmisch, erläutert die Streckenführung für den nächsten Tag, informiert über den Wetterbericht. Es folgen die „Bilder des Tages“, Eindrücke die viele Profi-Fotografen an der Strecke festgehalten haben.
Inzwischen ist es 20 oder 21 Uhr und die Transalpinis kriechen in den Schlafsack im Übernachtungs-camp oder suchen ihr Hotel auf.
Spätestens um 22 Uhr geht im Camp das Licht aus – morgen ist ein neuer Tag, und der bietet wieder eine neue Herausforderung. Bis am Samstag nach acht Tagen Latsch im Vinschgau erreicht ist. Wetten, dass dann nicht um 22 Uhr die Lichter ausgehen?

Munki beim Transalp (3. Etappe): Hotel oder Massenlager?

Michael MunklerIn gewisser Weise gibt es auch bei der großen Gemeinde der Transalpinteilnehmer – 350 Zweierteams aus 36 Ländern – eine Zweiklassengesellschaft. Die einen sind die sogenannten Campschläfer, die anderen übernachten in vorher selbst gebuchten Hotels. Die Schlafcamps, die es mit Ausnahme von Lech auch heuer in allen Etappenorten gibt, werden in Schulturnhallen oder in Tennishallen eingerichtet.

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Munki beim Transalpin – zweite Etappe: Allgäuer bislang hervorragend dabei

Michael MunklerSchon einiges geschafft, dachten wir, als wir gestern Abend in St. Anton in den Schlafsack krochen. Rund 58 Kilometer und rund 4000 Höhenmeter im Aufstieg.
Und die guten Allgäuer Läufer schlagen sich bei der neunten Auflage des Transalpines hervorragend. Während es bei ihnen um Zeiten und Platzierungen geht, wollen die Hobbysportler vor allem Eines: Das Ziel in Latsch nach acht Tagen, 260 Kilometern und 16000 Höhenmetern erreichen.

Begonnen hatte der diesjährige Transalpine bei bestem Wetter am Samstagmorgen in Oberstdorf. Die erste Etappe führte über den Krumbacher Höhenweg, Mindelheimer Hütte und Schrofenpass nach Warth und schließlich nach Lech am Arlberg, den ersten Etappenort. Am gestrigen Sonntag regnete es dann bereits beim Start auf der zweiten Etappe, der Strecke nach St. Anton. Und vor allem die hinteren der rund 350 Läufer-Teams mussten an der Ulmer Hütte, 2279 Meter über St. Anton, Graupel- und Regenschauer sowie kalten Wind über sich ergehen lassen.

Heute erwartet die Transalpinis – 19 Mannschaften aus dem ganzen Allgäu sind dabei – ein knallhartes Teilstück mit etwas weniger als 3000 Höhenmetern im Aufstieg und 38 Kilometer Entfernung von St. Anton nach Samnaun. Die Schweizer Freihandelszone kennen die meisten wahrscheinlich, weil man da auf dem Weg mit dem Auto nach Südtirol über den Reschenpass günstig – weil zollfrei – tanken kann.

(AZ-Reporter Michael Munkler, 54, nimmt mit seinem Cousin Karl-Heinz Munkler, 51, den „Transalp“ in Angriff und liegt nach der zweiten Etappe auf Rang 28.)

Transalp-Galerie: Team Morgen/Sieder – Vorfreude auf die Finisher-Party!

Uli Morgen und Wolfgang Sieder greifen in der Kategorie Master Men an.

Dank der „daheim gebliebenen Sekretärin Daniela Rieder“ erreichte uns eine Nachzügler-Mail zur Transalp-Galerie, die wir gerne präsentieren. Das Duo Wolfgang Sieder, 38, aus Germaringen und Uli Morgen, 45, aus Kempten stellt sich vor.

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Transalp-Tagebuch (1): Manch einem tun jetzt schon die Beinchen weh

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Trotz Erschöpfung ein begehrtes Fotomotiv: Michael und Karl-Heinz Munkler werden an der Mindelheimer Hütte von Johannes Steinhauser geknipst, der mit „Munki“ schön öfters mit dem Mountainbike über die Alpen geradelt ist. Foto: Cornelia Beißer

Michael MunklerMichael Munkler von der Allgäuer Zeitung läuft beim Transalpine Run von Oberstdorf nach Latsch in Südtirol. Hier sein Bericht von der ersten Etappe:

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Transalp-Galerie: Nauf auf die Berg‘ – ab jetzt könnt ihr berichten

Etliche der Allgäuer Transalp-Teams haben sich vor dem Start der Alpenüberquerung am Samstag (10 Uhr) in Oberstdorf in Wort und Bild auf unserem Blog vorgestellt – und für reichlich Besucherstrom gesorgt.

Sicher wollen die Daheimgebliebenen nun auch wissen, wie es Euch auf dem Weg nach Latsch ergeht. Ihr könnt die Ausdauerfans auf dem Laufenden halten: Schreibt uns einfach in die Funktion „Kommentare“ zu Eurem jeweiligen Foto, wie die Etappe gelaufen ist!

Unser rasender AZ-Reporter Michael Munkler steht Euch mit Rat, Tat und vor allem mit dem iPad zur Seite (stimmt’s Munki?).

Wir sind gespannt, was ihr alles erlebt!!!

Übrigens: Eure Freunde und Familien können Euch natürlich auch jederzeit via Blog  aufmuntern oder anspornen: Auch dazu können die Kommentare genutzt werden. Die Fans des Teams Isabella Schmöger und Gwendolin Waibel haben’s schon mal vorgemacht …

In jedem Fall wünschen wir Euch gutes Gelingen und ein verletzungsfreies Bergabenteuer!

Transalp-Galerie: Team Schmöger/Waibel – „Das Ziel liegt am Weg“

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Euphorische Gipfelstürmerinnen: Isabella Schmöger (links) und Gwendolin Waibel.

Dieses Duo hatte bislang niemand auf der Rechnung. Die Österreicherin Isabella Schmöger und die Allgäuerin Gwendolin Waibel stehen noch nicht in der Startliste. „Ich bin erst am 12.08. umgemeldet worden. Die Liste wird erst zum Start hin aktualisiert“, erklärt „Gwendi“ Waibel.

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