Die Krehls in Aktion: Geschwister-Trio läuft hoch hinaus

Rennen Valentin Krehl - Bild vom Veranstalter
Valentin ist der älteste der drei Krehl-Geschwister. Nicht nur als Läufer macht er Dampf. Der 23-jährige hat auf Allgäu Ausdauer einen Startplatz für den Radmarathon im Tannheimer Tal über 230 Kilometer gewonnen. Foto: TSV Oberstdorf
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Sofie und Emil Krehl. Foto: Gitti Schiebel

Sie sind schnell und scheuen keine Herausforderung. Die Geschwister Valentin (23), Emil (21) und Sofie (18) Krehl aus Rottach zählen zu den großen Talenten im Allgäuer Ausdauersport. Zuletzt traten sie beim knüppelharten Nebelhornberglauf in Erscheinung. Gitti Schiebel hat die Drei in luftiger Höhe getroffen.

Die Krehls in Aktion: Geschwister-Trio läuft hoch hinaus weiterlesen

Seelina Challenge: Heiße Rennen am Rottachsee

Die Seelina Challenge beim TSV Moosbach lockte Mountainbiker und Läufer an den Rottachsee. Es gab Einzel- und Staffelwettbewerb. Hier lest ihr die Ergebnisse:

Seelina Challenge
Timo Modosch (vorne) in Aktion. Foto: Lisa Schmid

Seelina Challenge: Heiße Rennen am Rottachsee weiterlesen

Skimarathon: Unser Langlauf-Experte inmitten der Weltelite

Michael Schnetzer
Foto: Aapo Laiho

Bei Kaiserwetter und Traumbedingungen startete unser Langlauf-Experte Michael Schnetzer aus Rettenberg beim Engadiner Skimarathon – und schlug sich hervorragend: Bis zum Schluss lief er in der Spitzengruppe und belegte letztlich Platz 36. In 1:35:43 hatte er nur 37 Sekunden Rückstand auf den Sieger Anders Gloeersen aus Norwegen!

Skimarathon: Unser Langlauf-Experte inmitten der Weltelite weiterlesen

Wasalauf: Allgäuer beim Langlauf-Klassiker in Schweden

Michael SchnetzerGut, dass es Zeitungsredakteure gibt. Muss man auch mal aus Ausdauersportlersicht festhalten 🙂 Ohne den Reporter Anders Pers beispielsweise wäre die Welt um eines der größten Ski-Langlaufrennen ärmer.  Der Zeitungsmann gilt als Erfinder des legendären Wasalaufs in Schweden, der seit 1922 jeweils am ersten Märzwochenende stattfindet. Mit dem Lauf wollte Pers an die historische Flucht von Gustav I. Wasa auf Skiern vor den Soldarten des dänischen Königs Christian II im Jahr 1521 erinnern. Zum ersten Lauf über 90 Kilometer kamen 119 Teilnehmer. Am vergangenen Wochenende hatten sich 15 800 Starter angemeldet! Unter ihnen war auch Michi Schnetzer vom SC Rettenberg.

Wasalauf: Allgäuer beim Langlauf-Klassiker in Schweden weiterlesen

Michi Schnetzers Langlauf-Kolumne: Lieber Rakete als Gurke!

Michael Schnetzer
Nicht immer präsentiert sich das Wetter so traumhaft wie auf diesem Foto von Aapo Laiho. Doch mit richtigem Material und richtiger Taktik lassen sich auch schwierige Wetterbedingungen meistern, meint unser Experte Michael Schnetzer. Der Sieger über 35 Kilometer-Skating gibt Euch Tipps für den nächsten Marathon.

So schön wie auf dem Foto kann das Wetter im Tannheimer Tal sein. Ganz anders war das noch am vergangenen Wochenende beim Ski-Trail 2014. Aber bei gutem Wetter kann ja fast jeder einen Ski-Marathon laufen! 😉 Von daher erstmal Chapeau an alle Finisher, die sich den schweren Bedingungen gestellt und sich durchgekämpft haben. Stellt ein Ski-Marathon an sich schon eine große Herausforderung dar, so verlangt ein Lauf bei Schneegestöber und widrigen Wetterbedingungen, wie sie am Sonntag vorherrschten, den Athleten alles ab. Deshalb ist es besonders wichtig, einige Tipps und Tricks zu beherzigen, damit die Marathon-Tour nicht zur Tortour wird. Unser Experte Michael Schnetzer, der das Rennen über 35 Kilometer in 1:49:26 gewann, erklärt wie man sich dagegen wappnen kann. Der Winter dauert schließlich noch ein bisschen 🙂

ski Trail 2
Wo geht’s lang? Der Ski-Trail stellte Mensch und Material vor besondere Herausforderungen. Foto: Charly Winkler

Michi Schnetzers Langlauf-Kolumne: Lieber Rakete als Gurke! weiterlesen

Schaufeln für den Ski-Trail im Tannheimer Tal!

SKI-TRAIL4
Schneetransport für den Ski-Trail. Die Organisatoren im Tannheimer Tal haben jede Menge Arbeit. Fotos: B. Sine

SKI-TRAIL10Wenig Schnee, viel Arbeit: Die Organisatoren des „Ski-Trail Tannheimer Tal – Bad Hindelang“ haben alle Hände voll zu tun, damit die Großveranstaltung am Wochenende über die Bühne gehen kann. Schaufeln für den Ski-Trail! Das Team mit insgesamt über 350 Helfer gibt sein Bestes, den über 1000 Ski-Langläufern beste Bedingungen zu bieten. Tonnenweiese wurde Schnee an knifflige Stellen transpoeriert. Kleine Streckenänderungen lassen sich aber wohl nicht vermeiden. Die größte Langlauf-Veranstaltung in unserer Region beginnt am Samstag mit den Wettbewerben über 30 bzw. 14  Kilometer in klassischer Technik (Start: 10 bzw. 10.15 Uhr). Am Sonntag geht der Ski-Trail mit den Skating-Wettkämpfen über 55 und 35 Kilometer weiter (Start: 10 bzw. 10.15 Uhr).  Daumen drücken heißt es für Christian Kuhn aus Riedlingen (35 km Skating) und Barbara Angeli (ebenfalls 35 km Skating) aus Buchenberg. Die beiden haben bei unserer Verlosung Startplätze gewonnen und halten für www.allgaeu-ausdauer.de  die Fahnen hoch!  Viel Glück ihr beiden und noch mal herzlichen Dank an das OK-Team um Michael Keller. Anbei lest ihr seine Einschätzung zu den Favoriten:

Ski-Trail
Freuen sich aufs Wochenende: Georg Zipfel, Peter Schlickenrieder und OK-Chef Michael Keller.

Schaufeln für den Ski-Trail im Tannheimer Tal! weiterlesen

Allgäu Vertical: Über 300 Starter stürmen die Weltcup-Piste. Philipp Schädler holt den Sieg!

Allgäu Vertical
Heißes Rennen: Über 300 Starter nahmen am Allgäu Vertical teil Vorne der spätere Sieger Philipp Schädler..
Fotos: Dirk Roth

Großer Andrang beim „1. Allgäu Vertical“: Über 300 Ausdauersportler nahmen an der Premiere des „Bergauf-Rennens“ auf der Weltcup-Piste in Ofterschwang teil. „Die Resonanz war überragend“, freuen sich Veranstalter Axel Reusch und die Verantwortlichen des SC Ofterschwang. Das Material konnten die Sportler selbst wählen – und so kam es zu einem spannenden Rennen zwischen Läufern, Ski-Langläufern und Tourenski-Startern.

Allgäu Vertical: Über 300 Starter stürmen die Weltcup-Piste. Philipp Schädler holt den Sieg! weiterlesen

Michi meets Johannes Rydzek im Tannheimer Tal

XC TannheimGut möglich, dass dieses Foto bei allen Büro-Hengsten an diesem wunderbaren Dienstag Neid auslöst. Michi Schnetzer schickt uns einen Gruß aus dem Tannheimer Tal:

„Sonne, perfekte Loipen und Pulverschnee….wer sich danach sehnt, dem kann ich das Tannheimer Tal momentan wärmstens empfehlen! Sowohl klassisch als auch skating herrschen hier optimale Bedingungen für Langläufer. Zusammen mit Weltklasse-Kombinierer Johannes Rydzek, erkundete ich heute, in für ihn ungewohnter Technik, die Loipen Richtung Vilsalpsee und wir waren begeistert! Von wegen Klassisch ist was für Omas und Opas…;) In diesem Sinne, bleibt eurer Spur treu! Euer Michi“

Michi Schnetzer: „Olympia-Saison verfolge ich mit weinendem und lachendem Auge“

Michael Schnetzer
Wenn diese Fotos keine Lust aufs Langlaufen machen…. Michi Schnetzer wurde von Aapo Laiho ins Szene gesetzt, der uns die Bilder freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Michael SchnetzerSeine früheren Trainingskollegen wie Hanna Kolb oder Hannes Dotzler kämpfen in diesen Wochen um die heißbegehrten Tickets für Sotschi. Doch für Ski-Langläufer Michael Schnetzer vom SC Rettenberg sind die Olympischen Spiele im Februar in Russland kein Thema mehr. Der 23-Jährige hat den Traum von einer Teilnahme endgültig aufgegeben. Nachdem er im Vorjahr die Kaderzugehörigkeit verloren hatte, beendete er seine Karriere auf der ganz großen Bühne im Frühjahr 2013. Kein Conti-Cup und kein Weltcup mehr. Künftig wird der frühere J-WM-Teilnehmer bei großen Volksläufen starten. Der Olympia-Winter weckt in ihm gemischte Gefühle: „Einerseits ist da ein weinendes Auge, weil ich nicht dabei sein kann. Andererseits ist da ein lachenendes Auge. Mir geht es richtig gut. Ich habe einen freien Kopf“, sagt der Allgäuer. Seinen früheren Kollegen drückt er die Daumen für die Quali-Rennen.

Michi Schnetzer: „Olympia-Saison verfolge ich mit weinendem und lachendem Auge“ weiterlesen

Ski-Langläufer Michael Schnetzer überrascht Trail-Runner

Michael Schnetzer
Michael Schnetzer im Ziel bei den 4-Trails. Foto: Uli Schnetzer

Da staunte die Konkurrenz nicht schlecht. Michael Schnetzer, 23, aus Rettenberg hat bei seinem ersten Berglauf-Etappenrennen für Aufsehen gesorgt. Der Ski-Langläufer kam bei der Alpenhatz von Garmisch-Partenkirchen nach Samnaun/Schweiz (160 Kilometer und  10 000 Höhenmeter) als Sechster in 19:17:08 Stunden auf Anhieb unter die Top 10. „Hut ab vor dieser Leistung. Mich freut es, dass ein neues Gesicht aus dem Allgäu vorne mitmischt“, sagte Routinier Dodo Philipp aus Weitnau-Rechtis, der bei den Masters in 18:46:24 Stunden Zweiter wurde. Kurios: Für Schnetzer kam die Teilnahme an den „Salomon 4-Trails“ zufällig.

Der Sportsoldat, der dem Skizug Füssen angehört, sprang kurzfristig ein, nachdem ein Läufer des Skizuges absagen musste. Dass er sich derart gut im Feld der 500 Starter schlagen würde, überraschte den Senkrechtstarter selbst. „Das war ein tolles Erlebnis. Berglauf ist eine neue Perspektive für mich, nachdem es zuletzt im Ski-Langlauf schwierig lief“, sagte Schnetzer, der im Vorjahr erstmals keinem Kader mehr angehörte.

Beim Berglauf profitierte er unter anderem vom privaten Training, das er seit Frühling mit seinem Kumpel, dem Kombinierer Johannes Rydzek, absolviert. An der Seite des Olympia-Bronzemedaillengewinners  war er viel auf dem Rad und in den Bergen unterwegs. „Das hat riesigen Spaß gemacht. Ich habe einen freien Kopf und das hat man bei den 4-Trails auch gemerkt. Da habe ich zu früherer Stärke zurückgefunden“, sagt Schnetzer.

Tipps fürs Berglaufen hat er sich bei Traillauf-Spezialist Christian Stork, 43, geholt, der wie er aus Rettenberg stammt und früher selbst Ski-Langläufer war. Vor allem bergauf konnte Schnetzer sehr gut mithalten, da er als Langläufer den Einsatz der Stöcke bestens beherrscht und von seinen kräftigen Oberarmen profitierte. Seit seiner Zielankunft weiß die Berglauf-Szene: Dieses Gesicht muss man sich merken….

(Ausführlicher Artikel in der AZ folgt)