Beim Altstadtlauf in Memmingen geht’s rund

Archiv-Foto: Olaf Schulze

Setzen die Jungs von „b_faster“ sich auch auf Memminger Straßen durch? Die Antwort gibt’s am Sonntag, wenn 400 Sportler am traditionellen Altstadtlauf in der Maustadt teilnehmen.

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1. „Tri-Day“ in Memmingen ein Erfolg

TriathlonII
Es rührt sich was im Triathlon-Nachwuchsbereich: 15 Teilnehmer aus den schwäbischen Vereinen kamen zum 1. TRI-Day nach Memmingen.  Dabei standen auch Basketball und Hockey auf dem Programm. Vielseitigkeit ist eben Trumpf. Von Christoph Gawens

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Schwäbische Triathlon-Talente treffen sich in Memmingen

Triathlon SchongauDu kennst ein Triathlon-Talent im Alter von 13 bis 19 Jahren? Oder einen möglichen Quereinsteiger? Dann schick ihn doch zum Schwäbischen Trainingstag für Jugendliche am Samstag (21. November, ab 7:45 Uhr) in Memmingen.

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Interview mit dem Allgäuer Top-Profi: Christian Brader über den Mythos Hawaii

Derzeit in toller Form: Christian Brader. Das Foto von Andreas Klose hat uns der Triathlon-Profi freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Derzeit in toller Form: Christian Brader. Das Foto von Andreas Klose hat uns der Triathlon-Profi freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Das kleine Foto stammt von Harald Eggebrecht von tri2b.com 

Christian Brader

Er kann Hawaii schon fast seine zweite Heimat nennen: Triathlon-Profi Christian Brader (35) aus Memmingen startete schon sieben Mal bei der Ironman-Weltmeisterschaft. Diesmal jedoch ist er nicht am Start. Im Interview mit Allgäu Ausdauer schildert er die Hintergründe und nennt neue Ziele.

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Sechs Speed-Runden durch Memmingen

Archiv-Foto: Olaf Schulze
Archiv-Foto: Olaf Schulze

Einen Tag nach dem Stadtlauf in Kaufbeuren, geht’s gleich turbulent weiter: Zum 18. Mal lockt der Altstadtlauf am Sonntag (15 Uhr) nach Memmingen. Sechs Runden sind zu absolvieren. Die Gesamtlänge beträgt 5820 Meter. Die Veranstalter rechnen inklusive Kinderläufe mit 500 Startern.

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Illermarathon-Sieger Holger Jinczek: Von Null auf Hundert

Holger Jinczek
Feierte einen souveränen Sieg beim Illermarathon: Holger Jinczek. Foto: Gitti Schiebel

 

 

Gleich bei seinem ersten Marathon hat Holger Jinczek vom TV Memmingen für Aufsehen gesorgt: In einer starken Zeit von 2:45:21 Stunden gewann er den Illermarathon am vergangenen Sonntag in Immenstadt.  Doch wie wird man so schnell? Gitti Schiebel stellt Euch den 41-jährigen Senkrechtstarter und sein Geheimrezept vor.

 

 

 

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Triathlon-Profi Christian Brader: Neustart in Kalifornien

IronmanWährend die hiesige Ausdauer-Gemeinschaft dem Voralpenmarathon am Sonntag in Kempten entgegenfiebert, schickt uns Triathlon-Profi Christian Brader aus Memmingen Grüße aus dem sonnigen Kalifornien. Der 33-Jährige liegt freilich alles andere als auf der faulen Haut. Nach der verpatzten Quali für die Ironman-WM 2013 auf Hawaii will er so schnell wie möglich wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Die erste Möglichkeit dazu hat er am Sonntag bei der Premiere des  Ironman Lake Tahoe/USA mit Finish im Squaw Valley. Die Anforderungen sind knackig: Geschwommen wird im fast 500 Meter tiefen Lake Tahoe, der eine Wassertemperatur von 18 Grad aufweist. Nach 3,8 Kilometern geht es auf die 180 km-Radstrecke, die mit fast 1800 Höhenmetern aufwartet. Beim abschließenden Marathon sind es dann „nur“ noch 250 Höhenmeter.

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Brothers puschen Brader

Der Allgäuer Triathlet Christian Brader (mitte)  mit den Brüdern Michael (links) und Andreas Raelert in den USA.
Der Allgäuer Triathlet Christian Brader (mitte) mit den Brüdern Michael (links) und Andreas Raelert in den USA.

Der Allgäuer Triathlon-Profi Christian Brader bereitet sich erstmals mit Deutschlands erfolgreichstem Geschwister-Duo, Andreas und Michael Raelert, auf die Saison vor. Raus aus dem Nebel. Rein in den Flieger. Und endlich Sonne tanken. Auf den ersten Blick ist Triathlon-Profi Christian Brader vom TV Memmingen nur zu beneiden. Der 32-jährige flog Anfang der Woche nach Boulder/Colorado, wo den Ironman-Spezialisten zumindest angenehmeres Wetter als derzeit im Allgäu erwartet. Doch der sechsmalige Hawaii-Teilnehmer wird in den USA nur wenig Gelegenheit zum Entspannen haben. Er hat sich ein knallhartes Trainingsprogamm verordnet – und zwar zum ersten Mal gemeinsam mit den Brüdern Andreas und Michael Raelert, die wie der Unterallgäuer zum Team Erdinger Alkoholfrei gehören. Die beiden Rostocker sind längst dort, wo Brader endlich hin möchte: in der Weltspitze.

Der 36-jährige Andreas wurde im Vorjahr Vizeweltmeister auf Hawaii (8:23:49 Stunden). Sein vier Jahre jüngerer Bruder ist amtierender Europameister auf der halben Ironman-Distanz und gab im Vorjahr in Regensburg (2. Platz) ein starkes Ironman-Debüt.

„Ich verspreche mir durch die gemeinsamen Einheiten einiges. Ich will die Top Ten auf Hawaii angreifen. Das ist schon seit Längerem mein Ziel. Mir bringt das Training mit den Raelert-Brothers sicher mehr als den beiden. Aber ich denke, wir kommen sehr gut gemeinsam klar“, sagt Brader, dessen bislang bestes Hawaii-Resultat der 16. Platz 2010 war. Im Vorjahr qualifizierte er sich für den Saisonhöhepunkt nach vier Ironman während der Saison erst auf den letzten Drücker – und brach im Rennen selbst dann ein. „Im Prinzip bin ich nur noch locker zu Ende gejoggt“, sagte er damals über seine verkorkste WM (142. Platz, 9:35:22 Stunden).

Nun  treiben ihn die Raelerts zu neuen Höhen. Bis zum Saisonstart am 4. Mai beim Ironman 70.3 in Utah/USA kalkuliert Brader mit einer „35-Stunden-Woche“ an reinem Training. Über den Daumen gepeilt spult er pro Woche folgendes Programm ab: 25 Kilometer Schwimmen, 400 Kilometer Radfahren, 100 Kilometer Laufen.

Vor allem beim Schwimmen hängt sich Brader mächtig rein. Den Winter über hat er in einer starken Trainingsgruppe in Sankt Gallen/Schweiz seine Kilometerzahlen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, erzählt er. Sein Ziel: „Ich will Richtung 50 Minuten aus dem Wasser kommen. Der Rückstand zur Spitze muss kleiner werden!“ Zum Vergleich: Seine bisherige Bestzeit liegt bei „um die 52 Minuten“. Während Radfahren Braders große Stärke ist, will er auch beim Laufen mehr aus sich herausholen, um seinen Traum zu verwirklichen.

„Wir werden viel Koppeltraining machen“, verrät Brader, der mit den Raelerts zuletzt bereits ein Trainingslager in Saarbrücken und auf Fuerteventura absolvierte. Betreut wird das Trio von Trainer Wolfgang Bott (Saarbrücken).  „Das ist ein neuer Impuls für mich, nachdem ich viele Jahre hauptsächlich alleine trainiert habe“, sagt Brader, dessen Freundin, die Schweizer Triathletin Petra Janeckova, ihn in die USA begleitet.