Skyrace in Italien: „Limone war eine Reise wert“

Das Extrem Skyrace in Limone in Italien lockte eine Reihe von Allgäuern an. Es galt 25 Kilometer mit 2700 Höhenmetern zu laufen. Eine Reihe von Top-Platzierungen sprangen heraus.

Zum Geburtstag viel Lauf: Antje und ihr Mega-Einsatz über 215 Kilometer

24-Stunden-Lauf, Weltmeisterschaft Turin, Antje Schuhaj

Stell Dir vor, Du hast Geburtstag und Deine Party besteht daraus, eine Runde nach der anderen zu laufen. Unsereins würden vielleicht noch ein paar andere Dinge einfallen. Aber für  unsere „eiserne Lady“ Antje Schuhaj (mit Startnummer 260) war es das Non-Plusultra. Sie lief an ihrem Ehrentag bei der Weltmeisterschaft im 24-Stunden-Lauf in Turin mit und schwärmte von einem „Wahnsinnserlebnis“.

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Ab wann macht ein „Hunderter“ Sinn? Wir fragten nach…

Extremlauf, 24-Stunden-LaufSie ist gewissermaßen die First Lady der regionalen Ultraläufer: Antje Schuhaj vom TV Jahn Kempten hält  seit fünf Jahren die unangefochtene Allgäuer Frauen-Bestzeit im 100-Kilometer-Lauf  in 8:28:58 Stunden. Wie denkt die 45-Jährige über die Frage, ab wann es sinnvoll ist, sich auf Strecken jenseits des Marathons zu begeben? allgaeu-ausdauer.de hakte nach.

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Extremläufer Henrik Wickel: „Eine Woche für die Ewigkeit“

Col Malatra
Die letzten Hürde vor dem Ziel: der Col Malatra, knapp 3000 m hoch gelegen, hielt für Henrik Wickel ein tolles Panorama bereit. Belohnung für eine imposante Leistung des Allgäuers.

Der selbsternannte „isirunner“ hat es geschafft: Henrik Wickel, 49, aus dem Kreuzthal hat beim Extremlauf „Tor des Geants“ in Italien Allgäuer Ausdauer bewiesen. „Eine Woche für die Ewigkeit oder der absolute Wahnsinn, jedenfalls viel mehr als nur ein Rennen“, beschreibt er in einer Mail an uns seine Eindrücke von einem der härtesten Wettkämpfe. 330 Kilometer, 24 000 Höhenmeter und 25 Pässe über 2500 Meter Höhe bewätigte er in etwas mehr 146 Stunden. Die Strecke mit Start uns Ziel in Courmayeur führte über die beiden großen Höhenwege des Aostatals zu Füßen von Mont Blanc, Monte Rosa, Matterhorn und Gran Paradiso.

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Lauf-Garant Guranti: 177 Kilometer in 24 Stunden

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Kaum zu glauben: Dieses Foto entstand nicht vor, sondern nachdem Uli Guranti 24 Stunden und Antje Schuhaj in München 12 Stunden am Stück gelaufen waren. Frisch geduscht strahlten sie in die Kamera, als ob sie gerade eine lockere Trainingseinheit absolviert hätten.

So ganz begreifen konnten es die Passanten am drei Kilometer langen Rundkurs im Olympiapark in München offenbar nicht. „Was findet denn hier statt?“, fragte einer in die erschöpfte Läufer-Schar. „Ein 24-Stunden-Lauf“, antwortete jemand aus der Gruppe. Darauf der Passant: „24 Stunden?! Und wieviele Läufer wechseln sich da ab?“ Antwort: „Wir wechseln uns mit niemandem ab. Jeder läuft für sich allein!“ Damit ist wohl alles gesagt über den 24-Stunden-Lauf der Deutschen Ultramarathon Vereinigung in München. Zwar gab es auch Staffelwettbewerbe, doch als wahre Helden wurden die Zielankömmlinge gefeiert, die 24 Stunden am Stück Runde um Runde drehten. Der 56-jährige Uli Guranti zählte zu diesen Extremsportlern. Eine Nacht und einen Tag lief er durch ohne auch nur eine Sekunde zu schlafen. Das einzige, was er sich gönnte, waren ein paar Minuten Pause im Sitzen: Ein paar Schlücke trinken, einen Happen essen  und eine kurze Massage von seiner Ehefrau Barbara, die ihm die verspannten Schultern lockerte – und schon ging es wieder auf den Rundkurs. Schier unglaubliche 177,644 Kilometer standen am Schluss für den Ausdauersportler des TV Jahn Kempten zu Buche. Damit belegte er den siebten Platz unter fast 50 Männern. Harald Hopfinger vom TSV Oberstdorf belegte Platz zehn mit 142,128 Kilometern. Bei den Frauen gab es gleich zwei Allgäuer Siege: Sigrid „Sigimaus“ Thomas vom TV Immenstadt gewann mit 131,68 Kilometern in 24 Stunden; Antje Schuhaj vom TV Jahn Kempten triumphierte beim 12-Stunden-Rennen mit 111,69 Kilometern!

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Strategien für den Extrem-Wettkampf

Laufsport, SportNicht jeder kann sich dafür begeistern. Doch eines ist unbestritten: Immer häufiger versuchen sich Sportler in der Region an Ultra-Wettkämpfen. Sie laufen weiter als einen Marathon oder Radeln hunderte von Kilometer ohne Unterlass. Was allen gemeinsam ist:  Sie reizt es, an die Grenzen des persönlichen Limits zu gelangen. Doch wie schafft man es eine XXL-Distanz tatsächlich zu meistern? Antje Schuhaj vom TV Jahn Kempten, die vorige Woche den 12-Stunden-Lauf in München mit 111 Kilometern gewann, gibt Tipps, wie man den toten Punkt in einem Rennen überstehen kann.

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