1. Salomon Alpen X 100: Einmal nonstop über die Alpen laufen

Foto: www.wisthaler.com
Foto: www.wisthaler.com

An einem Tag zu Fuß über die Alpen? Für die meisten Menschen ist das nicht nur schwer vorstellbar, sondern schlichtweg unmöglich. Doch der SALOMON ALPEN X 100 hat sich genau das zum Ziel gesetzt: Vom 5. bis 7. August 2016 werden dann hunderte Trailrunner die Alpen von Seefeld in Tirol bis nach Brixen in Südtirol in einem Rutsch überqueren.  Und weil man sich auf diesen Ritt am besten sehr, sehr gründlich vorbereitet, stellen wir das Ganze schon mal rechtzeitig vor 🙂

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Allgäuer Aufsteiger-Duo Pade/Schädler: „Der Transalp war wirklich ein schöner Urlaub!“

Transalin Run
So sehen (gefühlte) Sieger aus: Constantin Pade und Philipp Schädler belegten Platz vier beim Transalpine Run und waren das schnellste Allgäuer Duo.

Der Transalpine Run 2013 ist Geschichte. Doch dieses Duo wird sich noch lange daran erinnern. Constantin Pade aus Petersthal (Oy-Mittelberg) und Philipp Schädler aus Rettenberg waren die Senkrechtstarter unter den Allgäuer Teams. Die beiden 26-Jährigen liefen nicht nur die beste Zeit (29:12 Stunden) unserer regionalen Teilnehmer, sondern belegten bei ihrer Premiere nach acht kräftezehrenden Etappen Platz vier bei den Männern. „Das war eine perfekte Woche. Das einzige, was vielleicht noch gefehlt hat, war ein Podestplatz. Aber wir sind nun mal keine Profis“, ziehen die beiden Aufsteiger Bilanz. Ebenso überraschend wie ihr starkes Ergebnis klingt (zumindest für Hobbyläufer…) ihre Rückschau auf die Alpen-Tortur: „Das Transalp war wirklich ein schöner Urlaub.“

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Munki beim Transalp (4. Etappe): Nächte im Bunker

Michael MunklerZeit zum Entspannen: Am fünften Tag des Transalpine-Laufs über die Alpen von Oberstdorf nach Latsch im Vinschgau (Südtirol) ging es gestern im Etappenort Scoul (Unterengadin/Schweiz) etwas ruhiger zu. Das Pensum war durchaus erholsam, denn „nur“ der Bergsprint über sechs Kilometer und 950 Höhenmeter auf den Berg Motta Naluns stand auf dem Programm. In die Zeitwertung eines Teams kommt der jeweils Langsamere.
Am Abend hieß es dann gestern nochmals: ab in den Bunker.

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Munki beim Transalp (4.Etappe): Um 22 Uhr gehen die Lichter aus!

Michael MunklerBeim Transalpine herrscht ein mehr oder weniger enger Zeitplan: Frühstück gibt es meist ab fünf oder sechs Uhr. Bis zum Start müssen die Taschen mit dem Gepäck der Läufer gepackt und bereitgestellt werden. Lkw bringen die mit der Startnummer versehenen Taschen dann zum nächsten Etappenort – eine logistische Meisterleistung. Je nach Länge der Etappe startet das Rennen um sieben oder acht Uhr.
Und jeden Abend Party! Pastaparty heißt das bei den Ausdauersportlern. Doch mit Alkohol hält sich hier jeder zurück – ein, zwei Bier sind das höchste der Gefühle.
Nach dem Essen dann eine allabendliche Zeremonie: die Siegerehrung. Ausgezeichnet werden die drei Ersten jeder Klasse. Und dann das Briefing für den nächsten Tag. Renndirektor Wolfgang Pohl, Bergführer aus Garmisch, erläutert die Streckenführung für den nächsten Tag, informiert über den Wetterbericht. Es folgen die „Bilder des Tages“, Eindrücke die viele Profi-Fotografen an der Strecke festgehalten haben.
Inzwischen ist es 20 oder 21 Uhr und die Transalpinis kriechen in den Schlafsack im Übernachtungs-camp oder suchen ihr Hotel auf.
Spätestens um 22 Uhr geht im Camp das Licht aus – morgen ist ein neuer Tag, und der bietet wieder eine neue Herausforderung. Bis am Samstag nach acht Tagen Latsch im Vinschgau erreicht ist. Wetten, dass dann nicht um 22 Uhr die Lichter ausgehen?

Munki beim Transalpin – zweite Etappe: Allgäuer bislang hervorragend dabei

Michael MunklerSchon einiges geschafft, dachten wir, als wir gestern Abend in St. Anton in den Schlafsack krochen. Rund 58 Kilometer und rund 4000 Höhenmeter im Aufstieg.
Und die guten Allgäuer Läufer schlagen sich bei der neunten Auflage des Transalpines hervorragend. Während es bei ihnen um Zeiten und Platzierungen geht, wollen die Hobbysportler vor allem Eines: Das Ziel in Latsch nach acht Tagen, 260 Kilometern und 16000 Höhenmetern erreichen.

Begonnen hatte der diesjährige Transalpine bei bestem Wetter am Samstagmorgen in Oberstdorf. Die erste Etappe führte über den Krumbacher Höhenweg, Mindelheimer Hütte und Schrofenpass nach Warth und schließlich nach Lech am Arlberg, den ersten Etappenort. Am gestrigen Sonntag regnete es dann bereits beim Start auf der zweiten Etappe, der Strecke nach St. Anton. Und vor allem die hinteren der rund 350 Läufer-Teams mussten an der Ulmer Hütte, 2279 Meter über St. Anton, Graupel- und Regenschauer sowie kalten Wind über sich ergehen lassen.

Heute erwartet die Transalpinis – 19 Mannschaften aus dem ganzen Allgäu sind dabei – ein knallhartes Teilstück mit etwas weniger als 3000 Höhenmetern im Aufstieg und 38 Kilometer Entfernung von St. Anton nach Samnaun. Die Schweizer Freihandelszone kennen die meisten wahrscheinlich, weil man da auf dem Weg mit dem Auto nach Südtirol über den Reschenpass günstig – weil zollfrei – tanken kann.

(AZ-Reporter Michael Munkler, 54, nimmt mit seinem Cousin Karl-Heinz Munkler, 51, den „Transalp“ in Angriff und liegt nach der zweiten Etappe auf Rang 28.)

Transalp-Galerie: Team Schmöger/Waibel – „Das Ziel liegt am Weg“

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Euphorische Gipfelstürmerinnen: Isabella Schmöger (links) und Gwendolin Waibel.

Dieses Duo hatte bislang niemand auf der Rechnung. Die Österreicherin Isabella Schmöger und die Allgäuerin Gwendolin Waibel stehen noch nicht in der Startliste. „Ich bin erst am 12.08. umgemeldet worden. Die Liste wird erst zum Start hin aktualisiert“, erklärt „Gwendi“ Waibel.

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Transalp-Galerie: Team Puchinger/Gundel – Lachend in die Premiere

Isabel Puchinger aus München und Alexandra Gundel aus Legau.

Die Freude steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Isabel Puchinger, 39, aus München und Alexandra Gundel, 44,  aus Legau treten zu ihrer Transalp-Premiere an! Ob sie während des Rennens genauso strahlend lächeln, wird sich zeigen. Guter Dinge sind die beiden auf jeden Fall.

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Transalp-Galerie: Schindele/Schulze – Zwei „Dauerbrenner“ und Campschläfer

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Roland Schindele (links) und Holger Schulze.

 

Humor haben diese beiden Transalp-Teilnehmer auf jeden Fall. „Sorry für das improvisierte Bild. Laufen liegt uns deutlich besser als photografieren“, schreiben Roland Schindele, 42, aus Ebersbach (Ostallgäu) und Holger Schulze, 46, in ihrer E-Mail an uns. Die beiden sind Transalp-Dauerbrenner und obendrein überzeugte Camp-Schläfer. Nachtrag vom Sonntag: Mittlerweile haben sie uns auch ein neues Bild geschickt 🙂 Das alte findet ihr im Text unten.

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Transalp-Galerie: Team Wölfle/Hänsler – Auf zum zweiten Versuch!

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Michael Wölfle (links) und Klaus Hänsler.

Die Transalp-Galerie auf dem Weg zum echten Blog-Rennen: Die nächsten Kandidaten schicken uns ihre Steckbriefe – und sind voller Spannung vor dem morgigen Start in Oberstdorf (10 Uhr). Das Michael Wölfle und Klaus Hänsler aus dem Unterallgäu unternimmt als Team Mindelheim No 1 den zweiten Versuch, die Tortur in der Klasse Master Men (beide Läufer zusammen mindestens 80 Jahre) erfolgreich zu finishen. Was sie antreibt? Lest am besten selbst.

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Transalp-Galerie: Team Baldauf/Endras – Zwei „Fuffzger“ stürzen sich ins Abenteuer

FotoEs geht munter weiter mit unserer Galerie der Allgäuer Transalpin Runner. Unsere beiden nächsten Kandidaten stammen aus dem Oberallgäu.

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