Nordische Ski-WM: Allgäu Ausdauer grüßt aus Falun

So fühlt sich die Goldene an... Franziska Althaus hat uns die Medaille kurz geliehen.
So fühlt sich die Goldene an… Katharina Althaus hat uns die Medaille kurz geliehen.

Zugegeben, er verpasst im Allgäu derzeit traumhafte Tage für Skitouren. Doch spannend bleibt es für Tobi bei der nordischen Ski-WM trotzdem. Als AZ-Berichterstatter hat er gestern im schwedischen Falun aus nächster Nähe den Goldregen für die Deutschen miterlebt. „Es ist ein Wahnsinns-Erlebnis“, lässt er uns wissen.

Goldjunge Johannes Rydzek bei der Siegerehrung  Foto: Schuhwerk
Goldjunge Johannes Rydzek bei der Siegerehrung
                                                         Foto: T. Schuhwerk

Zwischen Schanze, Loipe und Pressezentrum sei einfach immer etwas los. Bis zu 40.000 Besucher haben allein den ersten Sieg von Vorzeige-Sportler und Goldjunge Johannes Rydzek verfolgt. „Neben den Schweden geben hier vor allem die Norweger Vollgas“, erzählt Tobi. Und das nicht nur in sportlicher Hinsicht… In einer eigenen Zeltstadt zelebrieren die Nordlichter ihren Nationalsport Langlauf und die Medaillen.

Norweger geben in ihrer Zeltstadt alles... Foto: Schuhwerk
Die Norweger geben in ihrer Zeltstadt alles…                                                              Foto: T.Schuhwerk

Informationen, Ergebnisse und weitere Bilder aus Falun findet ihr hier:
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Infos und Ergebnisse

Illermarathon-Sieger Holger Jinczek: Von Null auf Hundert

Holger Jinczek
Feierte einen souveränen Sieg beim Illermarathon: Holger Jinczek. Foto: Gitti Schiebel

 

 

Gleich bei seinem ersten Marathon hat Holger Jinczek vom TV Memmingen für Aufsehen gesorgt: In einer starken Zeit von 2:45:21 Stunden gewann er den Illermarathon am vergangenen Sonntag in Immenstadt.  Doch wie wird man so schnell? Gitti Schiebel stellt Euch den 41-jährigen Senkrechtstarter und sein Geheimrezept vor.

 

 

 

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Rekordkraulerin Fritzi Wachs: „Halt die Klappe und schwimm…“

Friderike WachsSie ist wieder aufgetaucht – und steuert bereits neue Ziele an. Nein, die Rede ist ausnahmsweise nicht von Schnappschildkröte Lotti, die derzeit am Oggenrieder Weiher (Ostallgäu) für Aufregung sorgt. Sondern von Langstreckenschwimmerin Fritzi alias Friderike Wachs. Die 47-Jährige hat beim Zürichseeschwimmen für Furore gesorgt. Die gebürtige Sächsin, die seit 20 Jahren im Allgäu lebt, gewann in der Neopren-Klasse ab 40 Jahre und stellte nach 26,4 Kilometer in 8:14:22 Stunden sogar einen neuen Rekord in dieser Klasse auf. Eine allzulange Verschnaufpause hat sie sich nach ihrem Triumph freilich nicht gegönnt, verriet sie im Gespräch mit allgaeu-ausdauer.de

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Können diese Augen lügen?

Finish 13

Stell Dir vor, Du machst zwei Tage und Nächte durch. Du bist ununterbrochen auf den Beinen. Gönnst Dir nur ein paar Minuten Erholung. Und irgendwann, am Morgen des dritten Tages, macht irgendjemand ein Foto von Dir…

Unvorstellbar? Nicht für Roland Patzina.

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„Bloß it hudla“

Tipps zum Allgäu-Triathlon von Lokalmatador Lukas Schüßler

ßlerVor dieser Tortur haben die Teilnehmer traditionell Respekt: Die Radstrecke beim 31. Allgäu-Triathlon mit Rennen über Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 80 km Radfahren, 20 km Laufen) und olympische Distanz (1,5, 42, 10) gehört zu den schwierigsten in Deutschland. Der Rundkurs im Alpenvorland, den die Starter über die Mitteldistanz zwei Mal durchfahren müssen, wartet mit insgesamt 1200 Höhenmetern auf. Keine Wunder, dass viele der 850 Ausdauersportler dem Start am 20. Juli in Immenstadt mit mulmigen Gefühlen entgegenblicken. Doch das muss nicht sein, meint Lukas Schüßler vom TV Immenstadt. Der 23-jährige Vorjahressieger über die olympische Distanz (2:10:49 Stunden) kennt den Kurs aus dem Effeff. Seine Eltern wohnen direkt an der Strecke! „Mehr als bei anderen Wettkämpfen kommt es auf die richtige Einteilung ein“, macht er Mut. Wir befragten den aufstrebenden Athleten, der für den TV Memmingen in der Regionalliga startet, nach Tipps und Kniffen.

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Nebelhorn-Berglauf: Beine hoch gibt’s erst danach

Nebelhornbahn
Archiv-Foto: Ralf Lienert

Nauf goht’s – und zwar gnadenlos:  Mit einer Länge von 10,5 Kilometern, einer Höhendifferenz von 1406 Metern und mit bis zu 60 Grad Steigung zählt der Nebelhorn-Berglauf  zu den schwierigsten Rennen – nicht nur in unserer Region. Der Start der 14. Auflage erfolgt am Sonntag 9.15 Uhr am Marktplatz in Oberstdorf. Von dort geht es hinauf bis zur Gipfelstation. Der Streckenrekord von Eckhard Wagner (LT Mössingen) steht bei 1:00:30 Stunden. Das Rennen ist zugleich schwäbische Berglaufmeisterschaft. Die Veranstalter vom TSV Oberstdorf erwarten 300 Teilnehmer.  Nur wer es bis zur Gipfelstation geschafft hat, darf danach die Beine so entspannt hochlegen, wie diese Urlauber. Zu den Favoriten zählen laut den Organisatoren bei den Frauen Monica Carl (LG Welfen), Nadine Hailer (TSV Moosbach) und Alexandra Hagenauer (Ratholz). Bei den Männern tauchen in der Anmeldeliste folgende Top-Läufer aus der Region auf: Dr. Alexander Hirschberg (TV Jahn Kempten), Manfred Berktold (TV Hindelang), Seppi Neuhauser (Tri-Team Kleinwalsertal) und Peter Pulfer (Ofterschwang, Allgäu Outlet Raceteam). Der eine oder andere Rivale kann sich natürlich noch kurzfristig vor Ort anmelden. Wer sich keinen Schnitzer erlaubt, wird mit Schnitzkunst belohnt: Der Oberstdorfer Künstler Andreas Ohmayer hat den neuen Wanderpokal geschnitzt, der pünktlich zum 125. Geburtstag des TSV Oberstdorf vergeben wird.

Wo wir schon bei Bergläufen sind, sollte ein Ergebnis nicht unerwähnt bleiben. Philipp Schädler (26, Kempten) war bester Alllgäuer beim 11. Graubünden-Marathon in der Schweiz. Er belegten den fünften Platz in 3:13:28 Stunden und war zudem Schnellster in seiner Altersklasse. Steffen Wittmann (26, Laufarena Nesselwang) wurde Gesamt-Neunter in 3:30:11. „Gestartet wurde über 40 Kilometer mit 2068 Höhenmetern. Die Strecke konnte leider nicht originalgetreu gelaufen werden, da im eigentlichen Zielbereich, dem Parpaner Rothorn noch gut 2,5 m Schnee liegen und Temperaturen um -4° C“, berichtet Wittmann und weiter: „Eine Ersatzstrecke wurde daher von Chur über Churwalden nach Vabella, rund um den Heidsee herangezogen. Nach Durchquerung von Lenzerheide ging es bis ins Ziel nach Scharmoin-Mittelstation der Parpaner Rothornbahn auf 1900 m. Das Wetter mit Nieselregen war insgesamt durchwachsen.“ Ganz anders also als die Leistung der beiden Allgäuer…

Erdrutsch stoppt Triathleten

Stell Dir vor, Du trainierst monatelang auf ein Ziel – und dann ist das Ziel plötzlich weg. Weggeschwemmt! Oder nach einem Erdrutsch unerreichbar…

So oder so ähnlich erging es am Wochenende mehreren Ausdauersportlern aus dem Allgäu. Denn nicht nur der Illermarathon in Immenstadt wurde gestern wegen Hochwasser abgesagt (siehe eigener Bericht). Auch die zweite Auflage des „BMW Unterberger Triathlon“ in Lindau  konnte aufgrund des Unwetters nicht stattfinden.  Unter kuriosen Umständen endete zudem der 7. Ironman-Switzerland 70.3 mit 2300 Atlethinnen und Athleten in Rapperswil-Jona, an dem traditionell auch einige Allgäuer teilnahmen.

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Hochwasser: Illermarathon abgesagt!

DSCN4829Sie wollten gemeinsam dem Wetter trotzen – doch dann kam alles ganz anders: Zum ersten Mal in seiner Geschichte wurde heute der 23. Illermarathon in Immenstadt abgesagt!

Bis zuletzt hatten die Organisatoren nach den sintflutartigen Regenfällen vom Freitag und Samstag darauf gehofft, zumindest den Halbmarathon starten zu können. Doch eine Streckenbesichtigung am frühen Sonntagmorgen brachte die Gewissheit: „Es geht beim besten Willen nicht“, sagt Mitorganisator Rainer Kaun.

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Illermarathon: „Gemeinsam dem widrigen Wetter trotzen“

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Rainer Kaun gibt Tipps für den Illermarathon.

Bloß nicht aufREGEN! Diesen Tipp gibt Rainer Kaun allen Teilnehmern am 23. Illermarathon an diesem Sonntag, 2. Juni, um 8.15 Uhr in Immenstadt. „Wir sind Freiluftsportler. Seht das Ganze als Herausforderung: Wir trotzen gemeinsam dem widrigen Wetter! Wer seine Betriebstemperatur erreicht, dem ist es im  Wettkampf egal, wie lange er durchnässt läuft“, macht der 55-jährige Mitorganisator Mut. Knapp 300 Läufer erwarten die Veranstalter (LG Immenstadt mit Unterstützung von ASV Martinszell und LG Allgäu-Kempten) auf den Distanzen Marathon und Halbmarathon. Doch wie präpariert man sich am besten für die Rennen bei unbeständiger Witterung? Für Experten Kaun ist der Fall klar. Illermarathon: „Gemeinsam dem widrigen Wetter trotzen“ weiterlesen

Rottachseeschwimmen: Neue Auflage am 31. August

11.06.2011: Schwimmen, Langstreckenschwimmen im Rottachsee,Die vierte Auflage des Rottachseeschwimmens in Moosbach (Oberallgäu) ist gesichert: Am Samstag, 31. August, heißt es Bahn frei für alle Langstreckenschwimmer, Triathleten und Neulinge. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.  Die Distanzen betragen wie in den Vorjahren 1 Kilometer, 2,5 Kilometer, 5 Kilometer oder 10 Kilometer (4 Runden).

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