Carol-Ann Eberle: „Von einem Halbmarathon-Sieg in Kempten habe ich schon als Kind geträumt“

Foto: Ralf Lienert

Schon als kleines Mädchen stand Carol-Ann Eberle beim Halbmarathon in Kempten am Streckenrand und feuerte die Läufer an. Jetzt wurde sie selbst von einer Woge der Begeisterung ins Ziel getragen: Die 30-Jährige vom SSV Wildpoldsried holte sich mit einer spektakulären Leistung  den Sieg bei den Frauen. In 1:22:26 Stunden bewältigte sie die Distanz von 21,1 Kilometer. Es ist die zweitschnellste Halbmarathon-Zeit, die jemals von einer Allgäuerin gelaufen wurde.

 Noch immer fühlt sich Carol-Ann wie auf Wolke sieben. Die Ereignisse vom Sonntag zaubern ihr noch immer ein Lächeln ins Gesicht – und das obwohl sie bereits wieder 630 Kilometer von Kempten entfernt ist.

Die Allgäuerin arbeitet seit zwei Jahren als Projektmanagerin in einem Biotechnologie-Unternehmen im französischen Lyon.

In ihrer Wahl-Heimat läuft sie pro Woche um die 80 Kilometer, darunter sind viele Turbo-Einheiten auf der Stadionbahn. Drei Mal wöchentlich nimmt sie am knackigen Training ihres Klubs AC Tassin teil.

Dann stehen beispielsweise 20×200 Meter in 40 Sekunden auf dem Programm. Oder 10×400 Meter in 1:20 Minuten.

Nach einer Sehnenscheiden-Entzündung am linken Fuß stieg sie nach mehrwöchiger Pause erst Mitte Februar wieder ins Training ein – und erzielte prompt in ihrer Allgäuer Heimat persönliche Halbmarathon-Bestzeit.

„Das Rennen in Kempten zu gewinnen, ist für mich etwas ganz besonderes. Ich hab hier schon als Kind zugeschaut und bin später die 5000 Meter gelaufen. Die Stimmung und das Ambiente begeistert mich jedes Mal“, sagt Carol-Ann, die extra angereist war.

Das komplette Porträt über Carol-Ann gibt es auf dem neuen Online-Portal www.allgaeu.life

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