Allgäuer Rennradler wirft selbst dieses Kopfsteinpflaster nicht aus dem Sattel..

Krasses Teil: Über solche Pflasterstein-“Straßen” führte die Tour.

 

 

Thorsten Schneemann und Lars Bogott vom RSC Auto Brosch Kempten hatten einen holprigen Start in die Rad-Saison. Und das mit voller Absicht: Sie nahmen einen Tag vor dem Profirennen Paris – Roubaix  an einem ambitionierten Hobby-Rennen (einer Art RTF) auf der verkürzten Originalstrecke teil.  70,140 oder  174 km standen zur Auswahl. Hier ist der Bericht von Thorsten:

Wir sind die 174 km gefahren (27er Schnitt), welche alle 29 Pavee Strecken der Profis beinhalten. Insgesamt waren es 55 km Kopfsteinplaster. Manche Passagen waren 500 m lang, manche um die 3 km.

Ich bin letztes Jahr schon Flandernrundfahrt gefahren, welches auch viel Kopfsteinplaster hat, aber nicht zu vergleichen mit diesen Karrenwegen.
Der Tipp der Profis, mit Vollgas rüber, möglichst in der Mitte, das haben wir auch so beherzigt.

Im Schnitt sind wir mit 25-30kmh über die Steine “geflogen”, die Profis fahren da teilweise über 40 km/h. Nach jeder Passage haben einem die Handgelenke geschmerzt. Als wir dann auf die erste Passage zugefahren sind, haben wir uns nur gedacht, wie soll das gehen. Jetzt wissen wir es geht, aber man wird brutal durchgeschüttelt. Das das Material das alles ausgehalten hat, ist mir immer noch ein Wunder. Außer einem Kettenklemmer hatten wir keinen einzigen Defekt bei unseren Rennräder mit 25 mm breiten Rennreifen .

Einmal und nie wieder ? Ich denke ich werde es nochmal fahren. Wobei: Man muss wohl masochistisch veranlagt sein…

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