Grüntenstafette lockt auch etliche Winterstars

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Zur Grünten-Stafette am Samstag, 1. Oktober, erwarten die Ausrichter 600 Athleten, darunter sind auch heuer große Allgäuer Namen des Wintersports. Start ist um 13 Uhr am Flugplatz in Agathazell.

Von Roland Maior
Die Burgberger, die sich für die Organisation heuer Unterstützung beim Team um Triathlon-Urgestein Hannes Blaschke ins Boot geholt haben, hoffen auf um die 600 Teilnehmer.Dabei wird die traditionelle Stafette auch heuer wieder auf die großen Namen aus der Region setzen. Allen voran hat sich Weltklasse-Skilangläufer Sebastian Eisenlauer angekündigt. „Die Stafette ist ein extrem spannender Wettkampf auf immer höherem sportlichen Niveau“, sagt der 26-Jährige, der heuer zum vierten Mal an den Start geht. „Das Miteinander und die Tatsache, dass man sich im Team messen kann, machen den Reiz aus.“ Entsprechend freut es den Athleten vom Skiclub Sonthofen, dass die Stafette nach dem verkündeten Aus im Vorjahr nun doch zum zwölften Mal in 22 Jahren ausgetragen wird. „Es ist schön zu sehen, dass das Rennen eine Zukunft hat. Das Event ist unheimlich wichtig für die Region“, freut sich Eisenlauer, der als Kind schon Male als Helfer bei der Stafette reinschnupperte – sein Vater Dieter ist einer der Gründerväter. Eisenlauer junior, amtierender deutscher Skilanglauf-Meister über 10 Kilometer klassisch, geht mit seinem Team „2XU Cross Country Team“ an den Start und wird die erste Passage des Staffelwettbewerbs, den Trailrun, absolvieren. Mit dabei im „Team Eisenlauer“ sind beispielsweise der Rettenberger Philipp Schädler aus der Nationalmannschaft der Skitourengeher oder Skilangläufer Florian Notz. 2012 siegten Eisenlauer und Co. in identischer Besetzung.

Doch neben dem 26-Jährigen starten auch der Doppel-Weltmeister aus Falun in der Nordischen Kombination, Johannes Rydzek, und Nachwuchs-Hoffnung Vinzenz Geiger (beide SC Oberstdorf) sowie Lauf-Ass Bernd Scheidle, Mountainbikerin Florentine Striegel oder Skilangläuferin Hanna Kolb. Denn galt das Ausdauersport-Ereignis schon in der Vergangenheit als Zuschauermagnet für Anwohner und Sportbegeisterte, wollen vor allen Dingen Wintersportler ihre Form in der Vorbereitung auf die anstehende Saison testen.

So auch Eisenlauer, bei dem der Start bei der Stafette „voll integriert ist in die Vorbereitung auf den Winter“, sagt der Sportsoldat. Und so kann es für den 26-Jährigen auch nur ein Ziel geben: „Klar wollen wir vorne dabei sein. Wenn man am Grünten startet, dann kann es nur Vollgas geben. Da legen alle die Karten auf den Tisch.“ Allein das Radfahren könne seinem Team „das Genick brechen, wir müssen schauen, dass wir in allen Disziplinen unter den Top drei landen, dann haben wir Chancen auf den Sieg“, sagt Eisenlauer und fügt an: „So oder so wird es Spaß machen. Wenn man seine Jungs beim Zieleinlauf anfeuern und anschließend gemeinsam anstoßen kann, ist das einfach was ganz Besonderes.“

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