SALOMON ALPEN X 100 – Einmal non-Stop über die Alpen

An einem Tag zu Fuß über die Alpen? Für die meisten Menschen ist das nicht nur schwer vorstellbar, sondern schlichtweg unmöglich. Doch der SALOMON ALPEN X 100 hat sich genau das zum Ziel gesetzt: Vom 5. bis 7. August 2016 werden dann 165 Trailrunner aus Seefeld in Tirol (AUT) die Alpen bis nach Brixen in Südtirol (ITA) in einem Rutsch überqueren. So werden auch Bernd Rettensberger und Johannes Lang vom GEFRO-Alpinteam bei der Premiere des neuen Events an den Start gehen.

Auf den 100 Meilen werden die beiden Unterallgäuer 9.628 Höhenmeter im Aufstieg und 10.247 im Abstieg bewältigen und wunderschöne Trails, teils hochalpine Abschnitte und traumhafte Aussichten auf einer der schönsten Routen durch Österreich und Italien erleben. Die beiden kennen die Bedingungen für solch ein Rennen aus ihren bisherigen 7 Teilnahmen am 8tägigen Transalpine-Run, aber das ganze an einem Stück zu laufen, ist dann doch nochmal eine Herausforderung mehr.

 „Die 100-Meilen-Distanz ist eine besondere, denn sie lässt uns wahrscheinlich an die absoluten Grenzen geraten. Wir werden einen ganzen Tag und 2 Nächte durchlaufen“ so „Jox“ Lang – „Man denkt oft, wenn ich mich jetzt verletzen oder stürzen würde, dann könnte ich wenigstens aufhören … aber man macht dann meist doch weiter“ ergänzt Rettensberger mit einem Augenzwinkern.

Die beiden Ultra-Läufer sind in der Vorbereitung bei diversen Wettkämpfen an den Start gegangen. So startete Rettensberger u.a beim Zugspitz Ultratrail, dem Ironman in St. Pölten und Klagenfurt, während Lang beim Ultratrail Lamer Winkel, dem Zugspitz Ultratrail, dem Zugspitz-Marathon und der Walser Trail-Challenge auflief.

Beim SALOMON ALPEN X 100 verpflichten sich die Teilnehmer neben einem Laufrucksack auch eine gewisse Pflichtausrüstung mitzunehmen. Dazu zählen neben Rettungsdecke und Erste-Hilfe-Set auch ausreichend Flüssigkeit, warme und regendichte Bekleidung, ein Mobiltelefon, sowie eine Stirnlampe, da das Gros der Teilnehmer mindestens eine Nacht durchläuft bzw. nach Einbruch der Dämmerung das Ziel in Brixen erreicht.

„Ich schätze, ich werde rund 35 Stunden benötigen, Jox wird vermutlich einen Tick schneller sein, da er der stärkere von uns beiden ist, aber das weiß man bei solch einem langen Rennen vorher ja nie so genau“, blickt Rettensberger voraus.

Wenn alles glatt läuft, stehen die beiden fünf Wochen später erneut im Ziel in Brixen, denn am 4. September starten die beiden zur ihrer achten Auflage des Transalpin-Runs auf einer völlig neuen Strecke über 250 km und 15000 hm, allerdings diesmal verteilt auf 7. Etappen.

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