Kult seit 1983: Warum der Allgäu Triathlon weiter wächst

Marketin-Club Allgäu, Hannes Blaschke, Allgäu Triathlon

Einen unterhaltsamen und spannenden Vortrag über die Marke Allgäu Triathlon und ihre Zukunft gab’s beim Marketing-Club Allgäu im Allgäuer Medienzentrum in Kempten: Als Referenten zu Gast waren Hannes Blaschke, Marlon Wörndl und Christoph Fürleger. Sie sind optimistisch, dass der legendäre Allgäu Triathlon am 21. August erstmals über 2000 Teilnehmer nach Immenstadt lockt.

Früher galten Triathleten als Spinner. Heute rollt man ihnen schon mal den roten Teppich aus. So wurde Hawaii-Sieger Jan Frodeno (34) im November mit einem Bambi für seine sportlichen Leistungen ausgezeichnet. „Das zeigt, welche enorme Entwicklung hinter uns liegt“, sagte Triathlon-Pionier Hannes Blaschke.

Sein großes Netzwerk nutzt der Allgäuer Veranstalter von Triathlon-Reisen, um einen Klassiker in neue Sphären zu führen: den Allgäu-Triathlon, den Blaschke mit seinem Team vor drei Jahren von Erfinder German Altenried übernahm. Die älteste Triathlon-Veranstaltung in Deutschland hat seither einen erstaunlichen Sprung gemacht. Wurden 2013 noch 600 Teilnehmer verzeichnet, so werden heuer 2000 Starter bei der 34. Auflage am 21. August am Alpsee in Immenstadt erwartet. Gestartet wird in der Sprint-Distanz, olympischer Distanz und Mitteldistanz.

Marketing-Club Allgäu, Marlon Wörndl, Allgäu Triathlon
Marlon Wörndl

Diese enorme Steigerung hat vor allem mit der kreativen Vermarktung zu tun, die sich rund um vier Begriffe dreht. „Adrenalin, Grenzerfahrung, Lifestyle und Community-Gedanke“, erläuterte Blaschke. Zusammen mit Marlon Wörndl und Christoph Fürleger  brachte er die Faszination Triathlon den Zuhörern anschaulich näher und erläuterte einige Neuigkeiten, beispielsweise dass die Crew vom Allgäu Triathlon künftig die Grüntenstafette mit vermarkten wird.

Foto: Benedikt Siegert
Christoph Fürleger

Das Wichtigste an der Marke Allgäu Triathlon seien neben der Landschaft die 700 Helfer, die mit Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft das Event zu einem Magneten für Zuschauer und Athleten machen.

Nach der Veranstaltung schlossen sich übrigens  gleich einige der Anwesenden spontan zusammen, um Staffeln beim Allgäu Triathlon zu bilden.  „Sie haben Marketing in Reinkultur geboten und beste Werbung für den Allgäu Triathlon gemacht“, lobte Moderator Florian Herfurth (Bankhaus Jungholz) die Referenten.

Mehr darüber lest ihr in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung.

 

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