Gesunde Mittel gegen Energietiefs

Adventstrail

Ausdauersport soll eigentlich Energie geben und die natürlichen Reserven des Körpers wieder auffüllen, aber ganz so einfach funktioniert das nicht immer. Denn auch der ausdauerndste Körper kennt seine Grenzen und bekommt diese aufgezeigt. Die Frage ist: Wie geht es dann weiter?

Neue Energie sammeln – Baustein Ernährung

Natürlich braucht der Körper Brennstoff, um zu funktionieren. Auch ein Hochofen wird nicht ohne den nötigen Treibstoff betrieben und der menschliche Körper funktioniert eben über die zugeführte Nahrung. Nur muss es eben genau die richtige Nahrung sein.

Der Lebensstil eines Ausdauersportlers verbrennt viele Kalorien, dementsprechend viel Energie muss dem Körper auch wieder zugeführt werden. Für Ausdauersportler gilt die Maßregel, dass die Ernährung aus vielen Kohlenhydraten, wenig Fetten und mäßig Eiweiß bestehen sollte.

Besonders tückisch sind viele Lebensmittel, die einen Boost versprechen. In Energy Drinks, die sowohl im herkömmlichen Lebensmittelladen auch im Onlinesupermarkt zu kaufen sind, steckt das Wort Energie ja schon im Namen, dabei sind Energy Drinks für den Sportler pures Gift. Das Koffein und der Zucker dehydrieren, was über längere Strecken zusätzlich schlapp macht, und das gefühlte Hoch liegt am aufputschenden Effekt. Diesen Effekt schafft man auch mit einem Kaffee am Tag, noch schlimmer aber ist, dass der Zucker im Energy Drink den glykemischen Index kurz nach dem rapiden Hoch wieder abstürzen lässt. Gleiches gilt im Übrigen auch für Schokolade und andere Süßigkeiten. Danach braucht der Körper umso mehr Energie.

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Eine Alternative zu den schnellen Schüben ist natürlich eine ausgeglichene Ernährung mit vielen Vollkornprodukten, mehrkettigen Kohlenhydraten und ungesättigten Fettsäuren. Ergänzt wird durch viel Obst und Gemüse – gerade Obst kann dem Körper durch Tiefs helfen, denn das darin enthaltene Vitamin C besitzt ebenfalls einen aufputschenden Effekt. Nicht umsonst werden auf einigen Marathons schon während des Laufs Äpfel und Bananen gereicht. Besonders gut geeignet sind braune Bananen, da deren Fruchtzucker vom Körper leicht zu verarbeiten ist und ohne lange Umwege in der Blutbahn landet.

Auch Gelees aus gemahlenen Früchten sind eine gesunde Alternative und ein echter Energiekick, Nüsse dagegen sind der ideale Snack für zwischendurch. Durch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind Nüsse nicht nur gesund, sondern sie stecken auch voller Energie.

Abwechslung macht den Unterschied

Nicht nur die richtige Ernährung ist entscheidend, sondern auch die sportliche Abwechslung. Denn oft machen sich auch Ermüdungserscheinungen in den Muskeln durch eine sinkende Formkurve bemerkbar. Dem gilt es vorzubeugen, indem das Trainingsprogramm variiert wird. Eine Kombination aus Ausdauer, Kräftigung und Dehnung sorgt nicht nur für eine gut funktionierende Muskulatur, sondern auch für einen belastbaren Bewegungsapparat.

Auch eingestreute Ruhetage und ausreichend Schlaf sind wichtig, denn nur in diesen Phasen kann der Körper wirklich regenerieren – und was dem Körper gewaltsam entzogen wird, nimmt er sich sonst eben zwangsweise.

(Quelle: PM)

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