Hawaii: Auch die Allgäuer jubeln bei Frodeno-Sieg

Chris Mangold gehörte zu den Allgäuer Finishern. Foto: privat
Chris Mangold gehörte zu den Allgäuer Finishern. Foto: privat

 

Was für ein sensationelles Rennen! Bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii holte sich Jan Frodeno als erster Olympiasieger auch den Hawaii-Sieg. Perfekt machte den Wettkampf aus deutscher Sicht der zweite Platz von Andreas Raelert, der zeigte, dass man mit 39 Jahren als Eisenmann noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Auch die Allgäuer schlugen sich tapfer.
VON HANNES NÄGELE


In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde zum 39. Mal der legendäre Ironman-Triathlon über 3,8 Kilometer Schwimmen im Pazifik, 180 Kilometer Rad fahren und 42,195 Kilometer Laufen durch die Lava-Wüste auf Big Island/Hawaii ausgetragen. Unter den 2367 Finishern aus aller Welt, die das Ziel am Ali´i Drive bis Mitternacht erreichten, waren auch drei Teilnehmer aus dem Allgäu.

Alfred Ledermann (40) vom RSC Auto Brosch Kempten erreichte mit einer Endzeit von 9:55:39 Std. sehr zufrieden zum dritten Mal das Ziel als sogenannter „Daylight-Finisher“ (= noch vor Sonnenuntergang) und kam auf Platz 272 (45. Platz in AK 40; Einzelzeiten 1:09:14 Schwimmen, 5:13:19 Rad fahren, 3:26:39 Laufen).

Rund eine halbe Stunde länger als geplant war Christian Mangold (44) vom Team Radsport Greiner im Westallgäu unterwegs. Er wollte eine „9“ als Zielzeit stehen haben, benötigte am Ende dann 10:34:44 Std. und kam somit auf Gesamtrang 686 (127. Platz in AK 40, Einzelzeiten 1:27:06 Schwimmen, 5:05:33 Rad fahren, 3:56:03 Laufen).

Seinen Lebenstraum, einmal auf Hawaii zu starten und ins Ziel zu kommen, erfüllte sich auch Wilhelm Schweiger (56) aus Blaichach. Er kam nach 11:12:33 Std. auf Platz 1056 über die Ziellinie (19. Platz in AK 55, Einzelzeiten 1:33:05 Schwimmen, 5:37:39 Rad fahren, 3:53:42 Laufen).

 

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