Stolz auf das WM-Debüt

Thomas Reichl vom RC Allgäu meisterte sein WM-Debüt in Zell am See.
Thomas Reichl vom RC Allgäu meisterte sein WM-Debüt in Zell am See.

Bei der Weltmeisterschaft im Ironman 70.3 in Zell am See haben die Allgäuer starke Ergebnisse erzielt (die AZ berichtete). Beinahe hätte es sogar eine Medaille für Laura Zimmermann in der Altersklasse 25 bis 29 Jahre gegeben. Die Marktoberdorferin belegte Rang vier. Für die halbe Ironman-Distanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen) benötigte sie 4:51:25 Stunden. Die gebürtige Kemptenerin Tamara Hitz wurde in derselben Altersklasse siebte in 4:57:19. Dietmar Bachstein kam in der Altersklasse 70 bis 74 Jahre als Vierter in 6:28 Stunden ins Ziel. Auch die Athleten des RC Allgäu überzeugten.

Ins vordere Drittel schaffte es RCA-Athlet Thomas Reichl (33) bei seinem WM-Debüt.  Auf der 1,9 Kilometer langen Schwimmstrecke im Zeller See ordnete sich Thomas Reichl mit 28:26 Minuten in der vorderen Gruppe ein. Danach ging der RC-Allgäu-Athlet auf der anspruchsvollen Radstrecke, die einen 14 Kilometer langen Anstieg beinhaltet, volles Risiko und fuhr mit 2:24 Stunden, was einen Schnitt von 37,3 km/h bedeutet, auf den 181. Platz nach vorne.

Diese sehr gute Platzierung konnte er beim Abschlusslauf nicht halten, da er – sehr erschöpft von seiner Radleistung – beim Laufen von Krämpfen geplagt wurde und ständig an Tempo verlor. Trotz des für ihn untypisch langsamen Halbmarathons sicherte sich Reichl sowohl im Gesamtfeld (603) als auch in seiner Altersklasse (131) mit einer Gesamtzeit von 4:56:21 Stunden den Platz im vorderen Drittel. “Wenn ich bei einer Weltmeisterschaft nicht volles Risiko gehe, wann dann? Leider ging es heute halt nicht ganz auf”, kommentierte der Obergünzburger schmunzelnd sein Abschneiden.

Am Vortag war die Obergünzburgerin Kerstin Petsch beim “normalen” Ironman 70.3 Triathlon auf der gleichen Wettkampfstrecke in Zell am See gestartet. Die RC-Allgäu-Athletin erkämpfte sich dabei den 20. Platz im Frauenfeld. Sie arbeitete sich im Laufe des Wettkampfs mit konstanter Leistung und gelungener Renneinteilung stetig nach vorne. Petsch schwamm die 1,9 Kilometer in 34:13 Minuten, radelte die 90 Kilometer in 2:57 Stunden und schaffte mit einem guten abschließenden Halbmarathon in 1:48 Stunden eine Gesamtzeit von 5:27 Stunden – Platz fünf in ihrer Altersklasse.

Ein Gedanke zu „Stolz auf das WM-Debüt“

  1. Super Leistung aller Athleten, aber Bibis Leistung kommt mir da echt zu kurz, was der für eine Zeit in seiner Altersklasse 70 bis 74 Jahre rausgehauen hat, absoluter Respekt. Wuerde mir ein Exklusiv-Interview mit diesem Allgäuer Ausnahmeathleten (siehe auch Bergwiki-Eintrag unter “Dietmar Bachstein”) auf diesem Blog wuenschen!!!

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