Steffen Wittmann bester Deutscher am Achensee

Steffen Wittmann (links vorn) war bester Deutscher am Achsee. Foto: Tourismusverband Achsee
Steffen Wittmann (links vorn) war bester Deutscher am Achsee. Foto: Tourismusverband Achsee

Der eine oder andere vermisst auf Allgäu Ausdauer vermutlich den Bericht zum 40. Hochgratlauf. Doch da müssen wir Euch aufs nächste Jahr vertrösten. Denn die diesjährige Absage mit rund 100 Teilnehmern musste abgesagt werden! Heftiger Wind mit einer Stärke von 80 Kilometern pro Stunde zwang die Organisatoren vom TSV Oberstaufen dazu, den Lauf zum ersten Mal in der Geschichte abzusagen. An anderen Orten dagegen herrschte mehr Glück. Zum Beispiel beim 16. Achenseelauf in Tirol. Dort war Steffen Wittmann bester Deustcher.

Beim 16. Internationalen Achenseelauf, der als schönster Panoramalauf Österreichs bezeichnet wird, lockte wieder tausende Laufbegeisterte an den größten See Tirols, um die 23,2 km in Angriff zu nehmen. Die traumhafte Natur und die Streckenführung direkt am See machen den Lauf zum Klassiker in der Läuferszene. Um 10:00 Uhr wurden trotz sehr schlechten Wetterbedingungen knapp 950 Läufer / –innen bei 6° Grad und Dauerregen auf die Strecke geschickt. Monika Reichart und ihr Partner Steffen Wittmann (beide Laufarena Allgäu) nahmen diesen Wettbewerb als Vorbereitungslauf auf den 42. BMW Berlin-Marathon. Vorn weg lief außer Konkurrenz die kenianische Elite von Run2gether Team Austria.

Wittmann gelang es die ersten zehn Kilometer in 34:30 Minuten zusammen mit Markus Kröll (Salomon Running Team Austria) zu passieren, bevor es auf den schweren Geissteig zurück in Richtung Pertisau ging. Hier gelang es den Beiden sich von weiteren Läufern zu lösen. Nach 01:29:00 Stunden (vier Minuten schneller als 2014) kam Steffen Wittmann als bester Deutscher hinter fünf Kenianern und einem Schweden als gesamt Siebter ins Ziel, gefolgt von Markus Kröll. Auf Gesamtrang 65 / 5. AK M50 kam mit Gerald Just (TV Memmingen) in 01:43:58 Stunden ein weiterer Allgäuer ins Ziel.

Steffens Freundin Monika Reichart lief ein tolles Rennen und war mit 02:02:23 Stunden insgesamt 16 Minuten schneller als im Vorjahr und erreichte den 28. Gesamtplatz bei den Damen und Rang Sieben in der AK W30. Mit diesen erfreulichen Ergebnissen fuhr das Laufpaar weiter nach Südtirol auf die Seiser Alm, wo sie sich für den Herbstmarathon in Berlin auf 1994 Höhenmetern den letzten Schliff holen.

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