Neues aus der Szene…

Dominik Berger bei seinem letzten Profiwettkampf.Sigi ThomasSchwimmstart

 

 

Dominik Berger nimmt Abschied von der Profi-Bühne und Helmut Schießl stimmt sich auf sein Heimrennen in Buchenberg ein: Wir haben Neuigkeiten aus der Allgäuer Ausdauerszene zusammengetragen.

Dominik Berger bei seinem letzten Profiwettkampf.
Dominik Berger bei seinem letzten Profiwettkampf. Das Foto wurde uns von Helmut Berger zugesandt.

Triathlet Dominik Berger (32, links auf dem Foto) aus dem Kleinwalsertal hat seine Profi-Karriere beendet. Nach Platz zehn beim Transvorarlberg Triathlon (1,2 km Schwimmen, 93 km Radfahren und 12 km Laufen) in 4:19 Stunden gab er seinen Rücktritt vom Leistungssport bekannt. Zu den Höhepunkten seiner Profi-Karriere zählte die Teilnahme an der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii, bei der er 2013 den 29. Rang belegte. Seit März ist Berger, der in Innsbruck Wirtschaftswissenschaft studiert hat, Papa eines kleinen Sohnes. In seiner Heimat freut man sich, dass er wieder mehr Zeit für Familie und Freunde hat. Und vielleicht ja auch am Samstag beim 12. Kleinwalsertaler Herbstlauf des SV Casino Kleinwalsertal  am Sportplatz in Hirschegg/Au vorbeischaut. Ab 14 Uhr geht es dort über verschiedene Distanzen rund. Der Hauptlauf führt über zehn Kilometer.

Schwimmstart

“I rocked.” Dieses Motto stand heuer auf den Finisher-Shirts beim Austria Triathlon Podersdorf.  Fabian Eisenlauer und Alexander Hass aus Kaufering motivierte diese Zeile bei ihrem Debüt zusätzlich. Fabian kam beim halben Ironman (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 Kilometer Laufen) in 4:25:30 auf Platz elf ins Ziel. Eine starke Leistung, wenn man bedenkt, dass er  beim Radfahren auf nasser Strecke gestürzt war. Den Schockmoment hat er aber offenbar gut verarbeitet: Seine Halbmarathonzeit (1:19:42) war jedenfalls aller Ehren wert. Kurios: Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass die Strecke sechs Kilometer länger war. Somit gab es einen Zeitbonus. Eisenlauers Debüt gelang somit also in 4:16:29. Hass trumpfte auf der Ironman-Distanz (3,9, 180, 42) im Schwimmen auf und kam als Führender nach 47:59 Minuten aus dem Wasser! Danach fand er gut in seinen Radrhythmus und lieferte zudem eine konstante Marathonleistung ab. Seine Zielzeit  von 9:01 (mit Zeitbonus wegen der zu langen Radstrecke) war sein verdienter Lohn. Im Gesamtklassement belegte er als zweitbester Deutscher Platz 20.

Sigi ThomasEine Runde nach der anderen absolvierte Sigi Thomas beim 24-Stunden-Rennen für Mountainbiker in Stuttgart. Nur starker Regen bremste sie zwischenzeitlich auf dem 7,5 Kilometer langen Kurs: “So musste ich eine nächtliche Zwangspause von über 4h einlegen”, sagt Sigi Thomas. Unterm Strich belegte sie mit 40 Runden den zweiten Platz! Die Siegerin Diana Deiß aus Riedlingen hatte 43 Runden in den Waden.  “Ich gönne es der Ersten von Herzen. Ich hatte schlichtweg viel Spaß”, sagte Sigi Thomas. Platz eins bei den Männern ging übrigens an Kai Saller mit 73 Runden.

PanoramalaufDer Premiere des 1. Panoramalaufes in Buchenberg fiebert derweil Helmut Schießl entgegen. Der frühere Berglauf-Weltmeister hat schon mal ein Stück der Strecke markiert, auf der es am kommenden Sonntag (20. September) über 30 Kilometer hoch hergehen soll. Der Flyer ist auf jeden Fall schon mal vielversprechend.  Vor allem aber ist die Laufstrecke, die vielen vom früheren Voralpenmarathon bekannt sein dürfte,  ein Genuss.  Hier hat Schießl die Grundlagen für seine spärteren Erfolge gelegt. Ein guter Ansporn also.