WNT gewinnt Allgäu-Rundfahrt und spendet 12050 Euro!

Das Team WNT gewann die Allgäu-Rundfahrt. Foto: WNT
Das Team WNT gewann die Allgäu-Rundfahrt. Foto: WNT

Alle Achtung: Das Team WNT hat nicht nur die Allgäu-Rundfahrt gewonnen, sondern sich auch noch als äußerst spendabel erwiesen. Pro gefahrerenen Kilometer spendete das Unternehmen mit Hauptsitz in Kempten einen Euro an „Ärzte ohne Grenzen“. Die 35. Allgäu-Rundfahrt des RSC Auto Brosch Kempten erwies sich nicht nur deshalb als voller Erfolg: Schließlich machten nicht weniger als 2000 Radler aller Alters- und Leistungsklassen mit.

Szene von der 35. Allgäu-Rundfahrt. Foto. Julian Schmeißer
Szene von der 35. Allgäu-Rundfahrt. Foto. Julian Schmeißer

Eigens für die Allgäu-Rundfahrt reiste der Tscheche Antonin Holub (links im Bild) nach Kempten – und er hat es nicht bereut. „Der Ausblick in die Berge war der Hammer“ schwärmte der 53-Jährige, der sich nach 80 Kilometern auf dem Mountainbike am Schluss als Sieger fühlen durfte. Denn Holub unterstützte seinen Arbeitgeber WNT mit Hauptsitz in Kempten, dessen Team die Rundfahrt mit 12 050 Kilometern gewann (wir berichteten). Damit verdreifachte WNT das eigene Vorjahresergebnis und gleichzeitig auch die Spendensumme, die an „Ärzte ohne Grenzen“ geht.

Tolle Stimmung herrschte im Zielraum beim Autohaus Brosch in Durach.
Tolle Stimmung herrschte im Zielraum beim Autohaus Brosch in Durach.

Pro gefahrenen Kilometer spendet das Unternehmen, das auf Zerspanungswerkzeuge spezialisiert und in 18 Ländern vertreten ist, nämlich einen Euro an die Hilfsorganisation. „Ich freue mich für alle Mitarbeiter, dass wir für das Engagement mit dem ersten Platz belohnt wurden“, sagte Geschäftsführer Claude Sun nach der Siegerehrung, „aber noch mehr darüber, dass dadurch eine Spendensumme von 12 050 Euro zusammengekommen ist.“ Sun ging mit bestem Beispiel voran und radelte 135 Kilometer. Insgesamt traten 192 WNT-Radler unter den 2000 Teilnehmern in die Pedale. Über die große Beteiligung freuten sich die Organisatoren vom RSC Auto Brosch Kempten. „Es ist mehr als optimal gelaufen“, sagte Präsident Karl Schlusche (65), der sich auf 100 Helfer verlassen konnte. Aufgefallen ist dem Organisator der Allgäu-Rundfahrt in diesem Jahr die professionelle Ausrüstung der Teilnehmer. Wo vor einigen Jahren noch zahlreiche Tourenräder ihren Platz im Ständer gefunden haben, stehen heute fast nur hochwertige Mountainbikes und Rennräder. „Das zeigt, dass Radeln immer beliebter wird. Diese Entwicklung ist für uns ein Segen“, sagt der begeisterte Radsportler.

Und hier noch die Stimmen einiger Teilnehmer:

Reinhold Morgen (54, Wiggensbach): Als Routinier war ich 165 Kilometer auf dem Rennrad unterwegs. Ich muss sagen: Die Strecke hat das Allgäu hervorragend repräsentiert und war sehr abwechslungsreich. Von Steigungen über Abfahrten und lange Geraden – es war für jeden etwas dabei! Die Veranstalter haben sich wirklich in allen Punkten Mühe gegeben und meine Erwartungen übertroffen.

Maria Holzheu (43, Memmingerberg): Ich bin mit meinen Söhnen die Mountainbike-Strecke über 20 Kilometer gefahren. Die Runde war sehr schön und super familienfreundlich. Dass der Weg vom RSC Kempten so gut ausgeschildert war, hat mich gefreut. Wir konnten uns gar nicht verfahren… Mein Mann war auf der 50 Kilometerrunde unterwegs. Auch er war völlig begeistert.

Cornelia Hammerer  (51, Durach): Ich habe heute kleine Sträßchen und Wege entdeckt, die ich selbst als ambitionierte Hobby-Radlerin noch nicht gekannt habe. Auf der 110-Kilometer-Runde hat mich der Abschnitt bei Adelharz am meisten begeistert. Bei dem Ausblick gerät man glatt ins Träumen. Unser Team war immer in der Gruppe unterwegs. Auch das ist etwas Besonderes gewesen!

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