Swim&Run21: Das wohl verrückteste Training der Saison…

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RottachseeVor Kurzem war es mal wieder soweit. Eine Freundin, die mit Sport gar nichts am Hut hat, war zu Besuch und schaute (weil sie eine liebe Freundin ist…) trotzdem mal auf unsern Blog. Was sie da alles sah,  konnte sie kaum glauben: „Irgendwie habt ihr Allgäuer schon einen Hau weg„, meinte sie mit Blick auf die Themen von Bodenseequerung, Allgäu Man, Allgäu-Triathlon bis zum Illermarathon. Tja, und irgendwie muss man ihr wohl Recht geben. Wenn es um Erfindungsreichtum in Sachen Ausdauersport geht, ist das Allgäu Innovationsland Nummer eins. Und jetzt steht schon die nächste Herausforderung vor der Tür! Der Swim&Run21 von und mit Axel Reusch. Doch lest am besten selbst.

Eines gleich mal vorweg: Was Axel vorhat, ist kein Wettkampf, sondern als (nicht alltägliches…) Training gedacht. Gleichwohl hofft er natürlich auf viele Teilnehmer, die auf eigene Faust mitmachen. Das Ganze könnte in späteren Jahren ja tatsächlich mal ein Wettkampf werden…

Gestartet wird am Sonntag, 14. Juni, um 6 Uhr am Allgäu Outlet in Sonthofen.  Es werden 21 Kilometer gelaufen und 21 Seen (bzw. Baggerlöcher :-)) durchschwommen.  Macht rein schwimmtechnisch um die 8,5 Kilometer. Die längste Strecke davon ist 700 Meter im Alpsee. Bis Mittag wollen die Wagemutigen zurück sein.

„Inspiriert von skandinavischen Swimruns (Ötilö und ähnliche) kam mir der Gedanke, einen Multi-Swim-and-Run im Allgäu zu veranstalten. Anders als bei den Vorbildern, bei denen zum Teil extrem lange Strecken gelaufen werden und das Wasser ungemütlich kalt sein kann (14°C), sollte mein Training zwar athletisch anspruchsvoll, aber nicht hardcore hart und auch nicht von der Temperatur ungemütlich sein“, erzählt Axel Reusch.

Nach dem Start am Allgäu Outlet läuft die Swim&Run-Crew links und rechts entlang der Iller zum großen Alpsee und durchschwimmt dabei alle Wasserflächen (10 Stück), die sich anbieten. Schuhe bleiben dabei angezogen.

„Im großen Alpsee schwimmen wir eine kleine Runde von Bühl an den Fischerhäusern vorbei zum Skai-Segelclub und zurück. Danach geht es die gleiche Strecke zurück zum Ende am Wonnemar in Sonthofen. Insgesamt also 21 Seen und 21 Kilometer“, erklärt Axel.

Vorgaben oder Regeln gibt es demnach keine. Schuhe, Flossen, Paddels, Poolboys, Luftmatratzen: Alles ist möglich. „Allerdings muß man überlegen, das alles Material über die ganze Strecke transportiert werden muß“, sagt Axel und ergänzt schmunzelnd:  „Ich persönlich würde daher keine Luftmatratze mitnehmen.“

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, als Team mitzumachen: 2 Personen (und ein Fahrrad). Während der eine läuft, radelt der andere nebenher. Beim ersten See schwimmt der Radler los und der Läufer nimmt das Rad zum Seeende, wo dann wieder getauscht wird….

Axel hofft, dass sich zumindest zehn Wagemutige mit auf den Weg machen. Sollte im Allgäu doch eigentlich kein Problem sein 🙂

Die zehn Seen auf dem Weg zum großen Alpsee sind:
Sonthofer See
Ortwanger See
Blaichacher See (bei den Kleingärten)
Inselsee
Wasserskilift neben dem Inselsee
Baggerloch neben dem Wasserskilift neben dem Inselsee…
Rauhenzeller See 1
Rauhenzeller See 2
Auwaldsee
kleiner Alpsee

Einen Einblick in die Strecke (einfach) gibt es hier:
http://www.outdooractive.com/de/jogging/allgaeu/swim-run-21-14-juni-2015-6-00uhr/103350050/#dm=0

Denkt dran es geht auch wieder zurück 🙂 Viel Erfolg allen Wagemutigen! Wir sind gespannt auf die Fotos danach…

 

 

4 Gedanken zu „Swim&Run21: Das wohl verrückteste Training der Saison…“

  1. Getreu dem alten Ironman Leitspruch: swim, bike, run, then brag for the rest of your life. (Schwimmen, radeln, laufen und danach für den Rest des Lebens davon schwärmen).

  2. Hey Axel, bin dabei! Starte als Läuferin mit Hamza, nachdem mein anderer Schwimmer ja leider verletzt ausfällt 🙂 Macht jemand Fotos?

    1. Das ist ja toll, daß das mit Hamza geklappt hat!

      Kann der verletzte Schwimmer auch nicht fotografieren? 😉 Ich suche noch Einen!

  3. Der muss sich weiter schonen, damit das endlich weggeht. Brauche ihn fit für die grosse Challenge in zwei Wochen 🙂 Nehm mein Handy mal für alle Fälle zum Fotografieren mit…

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