Freude und Frust für Allgäuer Teilnehmer bei der Ultratrail-WM

Trailrun-WM

Matthias Dippacher (Foto: Archiv) war bester Deutscher bei der Weltmeisterschaft im Ultra-Trailrun in Annecy (Frankreich). Simone Philipp schrammte mit dem Team knapp an einer Medaille vorbei. Dagegen hatte ihr Mann Anton Philipp Verletzungspech. Zum ersten Mal seit zehn Jahren musste Dodo ein Rennen vorzeitig beenden.

Matthias Dippacher (Oy-Mittelberg) belegte auf dem knackigen Kurs (85 Kilometer, 5300 Höhenmeter) als bester Deutscher Platz 26 in 9:35:26 Stunden. Den Sieg holte der Franzose Sylvain Court in 8:15:38 Stunden.

Auch Simone Philipp (Weitnau-Rechtis) war mit ihrem Auftritt sehr zufrieden. Im Einzel belegte die Läuferin vom TV Kempten in 11:49 den 35. Rang. Im Team schrammte sie zusammen mit den DLV-Teamkolleginnen Ildiko Wermescher und Anne Marie Flammersfeld sogar knapp an einer Medaille vorbei! Nach der Addition der Einzel-Zeiten wurde das deutsche Trio Vierter. Den Sieg holte sich Gastgeber Frankreich vor Spanien und Italien.

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir so weiter vorne mit dabei sind. Es war ein tolles Erlebnis aus einem anspruchsvollen Kurs. Ich bin sehr zufrieden“, freute sich Simone Philipp nach der Tortur. Riesenpech hatte dagegen ihr Ehemann Anton Philipp. Nach 18 Kilometer musste er das Rennen verletzt (vermutlich Muskelfaserriss vorzeitig beenden).

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung war es ein bitterer Moment für Dodo, der zuletzt stark in Form war. Doch der anfängliche Frust ist schon fast abgebaut: Die Philipps machen noch ein paar Tage Urlaub in Annecy. Angesichts des tollen Panoramas dürfte hoffentlich auch Pechvogel Anton Philipp schnell wieder auf andere Gedanken kommen.

 

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