RC Allgäu freut sich mit deutschem Duathlon-Meister

Beim RC Allgäu freut man sich über einen deutschen Altersklassen-Meister im Duathlon: Jürgen Hanshans gewann in Kalkar (Nordrhein-Westfalen) in der AK 55 den Titel nach 10 Kilometer Laufen, 40 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. In 1:56:19 Stunden triumphierte er vor Manfred Ricklin (SC Altenrheine, 2:03:48) und Ralf Laermann (TV Mönchengladbach, 2:08:29).

Das Wetter am Niederrhein machte einen gewaltigen Strich durch die geplanten Aktivitäten rund um das Event. Dauerregen und ein starker Wind als permanenten Begleiter verlangte den Sportlern einiges an Härte und Willenskraft ab. Etwa 650 Teilnehmer standen in den verschiedenen Klassen am Start. Fast 200 Helfer sicherten die Rad- und Laufstrecke durch Kalkar und Umgebung ab.

Dass gleich im ersten Anlauf für Jürgen Hanshans der nationale Meistertitel heraussprang, löste bei ihm „wahnsinnige Freude” aus. Der gebürtige Bad Kissinger erfüllte sich damit einen lang gehegten Jugendtraum erfüllte. Widrige Witterungsbedingungen, Regen und starker Wind mit bis zu 45 km/h, machte den Teilnehmern das Leben allerdings mächtig schwer.

Jürgen Hanshans hatte sich auf diese Meisterschaft im Winter gut vorbereitet. „Wenn man im Winter mit dem Rad in der Rhön unterwegs ist, lernt man mit schlechten Wetterbedingungen umzugehen“, erklärt er. Er war bis zu 14 Stunden pro Woche auf dem Rad unterwegs, lief zusätzlich 50 – 70 Kilometer in der Woche und hatte auch im Vorfeld seine Gegner analysiert um auf deren Stärken und Schwächen entsprechend reagieren zu können. Als gewohnt starker und souveräner Radfahrer, lag der besondere Schwerpunkt der Vorbereitung auf einer stabilen Lauffform. Besonders in der Disziplin Laufen, hatten Hanshans in der Vergangenheit immer wieder Verletzungen zurückgeworfen. Deshalb hatte er schon im Oktober mit einem sorgfältigen Aufbau begonnen. „Erst in den letzten sechs Wochen vor der Meisterschaft, habe ich mit schnellen Intervall- und Tempoläufen begonnen“, bis dahin habe ich „nur“ Ausdauerläufe gemacht, um Muskeln, Sehnen und Bänder an die besondere Belastung zu gewöhnen, so Hanshans weiter. Das Konzept ist perfekt aufgegangen.

Über zehn Kilometer legte er zunächst eine Traumzeit von 36:24 Minuten hin. Nach dem Radfahren hatte er bereits sechs Minuten Vorsprung. Mit einer Zeit von 56:58 Minuten und 42,7 km/h Durchschnitt, war Hanshans mehr als 3 km/h schneller unterwegs als die Konkurrenz.  So war der abschließende 5 km Lauf, eigentlich nur noch Formsache. „Zu sicher darf man sich auch mit so einem Vorsprung nicht fühlen. Da kann immer noch was passieren“ so schildert uns Hanshans seine Sorgen, die ihn begleiteten, als er sich auf die abschließenden 5,5 km machte. 4 Runden á 1,4 km waren durch das Veranstaltungsgelände des Wunderland Kalkar zu laufen. Mit 20:24 lief Hanshans nochmals Bestzeit seiner Altersklasse und wurde damit in beeindruckender Manier deutscher Meister im Duathlon.

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