Aus für die Grüntenstaffette

Szene von der Grüntenstafette. Foto: Gitti SchiebelDas Team Haschko aus Isny ist der letzte Sieger in der Geschichte der Grüntenstafette. Die Veranstaltung wird es nach elf Wettbewerben in  20 Jahren (Foto: Gitti Schiebel) künftig nicht mehr geben. Das gab der TSV Burgberg bekannt.  Diese und weitere News lest ihr hier:

Aus für die Stafette: Das Traditionsrennen, bei dem der Grünten im Crosslauf, mit dem Straßenrad, im Berg- und Alpinlauf, sowie mit dem Mountainbike und im Straßenlauf umrundet wird, lohnt sich finanziell nicht mehr. Das erklärte der TSV-Vorsitzende Michael Knauth. Das dritte Mal in Serie lieferte die Stafette ein negatives wirtschaftliches Ergebnis. Ein Teilnehmerfeld von mindestens 90 Mannschaften wäre notwendig gewesen, um schwarze Zahlen zu schreiben. 80 Teams waren es zuletzt. Die Nachricht vom Aus wurde von vielen Sportlern mit Bedauern aufgenommen. Zum Beispiel von Florian Lorenz (Team Laufsport Saukel b_faster): „Ich finde es sehr schade, dass so eine großartige Veranstaltung so klangheimlich zu Ende geht.  Für mich gehörte die Grünten Stafffette letztes Jahr zu den Highlights der Saison, da nirgends so viel Teamspirit geäußert wurde, trotz Einzeldisziplinen. Dort haben sich soviele Allgäuer um den Wächter des Allgäus versammelt. Das war wirklich großartig. Nicht zu vergessen die Staffettenparty :)“, schrieb er an Allgäu Ausdauer.

Nadine Rieder. Foto: Kuestenbrück
Nadine Rieder. Foto: Kuestenbrück

Fulminanter Saisonstart: Mountainbikerin Nadine Rieder (25) aus Sonthofen gewann ihr erstes Bundesliga-Rennen. In Lohr am Main setzte sie sich im Eliminator-Sprint durch. In dieser Disziplin starten vier Fahrer gleichzeitig; die beiden schnellsten erreichen jeweils die nächste Runde. „Das ist mein erster großer Sieg in der Elite-Kategorie. Ich bin auf dem richtigen Weg“, jubelte die WM-Vierte von 2013. Beim City-Rennen durch die 15 000-Einwohner-Stadt in Unterfranken setzte sie sich im Finale sofort an die Spitze – und gab die Führung nicht mehr ab. Damit klappte es für die Fahrerin vom Team AMG-Rotwild endlich mit dem ersehnten Bundesliga-Triumph und zugleich mit einer erfolgversprechenden Rückkehr. In der Vorsaison hatte Rieder sowohl das Weltcupfinale in Frankreich als auch die Weltmeisterschaft in Norwegen wegen gesundheitlicher Probleme abgesagt.

Simone_Anton_Philipp_Swiss_Iron_T41Schnelles Eheppar: Einen starken Start in die Traillauf-Saison legte das Ehepaar Anton und Simone Philipp aus Weitnau hin. Beide Läufer standen nach dem „Grand defi des Vosges“ im Elsass auf dem Treppchen. Nach 58 Kilometern und 2000 Höhenmetern gewann Anton Philipp in 4:40:28 Stunden mit fast sieben Minuten Vorsprung. Simone wurde in 6:04:37 Zweite bei den Frauen. Beide starteten für die LG Allgäu/Kempten und waren im Ziel überglücklich: „Das Wetter war sonnig und die Strecke coupiert. Langgezogene Laufpassagen wechselten sich ab mit abwechslungsreichen Anstiegen durch das Biosphärenreservat Nordvogesen/Pfälzerwald vorbei an Burgruinen und Seen. Eine schöne Landschaft“, sagte Simone Philipp.

Schöne Aktion:  Ein Blick übers Allgäu hinaus:  Einen großen Spendenlauf mit und für Menschen mit Behinderung plant das Leonhard-Wagner-Gymnasium in Schwabenmünchen zusammen mit der Schöffel-Stiftung. Rund 1500 Läuferinnen und Läufer werden am Freitag, 10. Juli, im Luitpoldpark erwartet. Teilnehmen und spenden kann jeder, der Lust hat. Was einmal wesentlich kleiner geplant war, hat sich inzwischen zu einer riesigen Aktion ausgeweitet. Schulfrei, das ist für die über 800 Gymnasiasten wohl das freudigste Ereignis an diesem Tag. Dass sie auch gerne für und mit Behinderten laufen, das haben sie schon einmal bewiesen. Diesmal wird nicht an der Schule, sondern auf einer rund 1,5 Kilometer langen Strecke im Luitpoldpark gelaufen. Mit von der Partie sind eine ganze Reihe von Behinderteneinrichtungen aus der Region. Und so ist das Prinzip des Laufs: Schüler, Behinderte und wer gerne mitmachen möchte, laufen so viele Runden wie möglich im Park und spenden pro Runde entweder selbst oder lassen sich sponsern.

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