Zufriedene Gesichter beim Halbmarathon in Ottobeuren

Laufen
Beim Halbmarathon in Ottobeuren waren insgesamt über 200 Läufer im Einsatz. Foto: Siegfried Rebhan (vielen Dank dafür!)

 

 

 

 

 

 

Als vollen Erfolg werteten die Veranstalter die vierte Auflage des Ottobeurer Halbmarathons. Bei anfangs noch frostigen Temperaturen machten sich 218 Sportler auf die Strecke gemacht: 99 Athleten nahmen den Zehn-Kilometer-Lauf in Angriff, 119 gingen über die Halbmarathon-Distanz. Den späteren Sieger hatten zumindest die Allgäuer Läufer nicht auf der Rechnung. Doch lest am besten selbst:

Nach dem Aufwärmen im Ottobeurer Stadion am Galgenberg, was bei diesen frostigen Temperaturen unbedingt notwendig war, bat der Moderator Johannes Lang die Teilnehmer an den Start. Zunächst wurde eine Runde im Stadion gelaufen, ehe es über die Fußgängerbrücke auf dem Radweg Richtung Hawangen ging. Fleißige Helfer von Feuerwehr und Rotem Kreuz waren entlang der Strecke postiert. Im Stadion kündigte der Sprecher nach gut einer halben Stunde die Läufer des Zehn-Kilometer-Laufs an.

Nach 35:01 Minuten traf Edwin Singer (pester pac automation) im Ziel ein. Als Zweiter lief Johannes Zappe (SV Germaringen LA) in 35:36 über die Linie, gefolgt von Tobias Aust (RSC Auto Brosch Kempten), der 35:43 brauchte.

Julia Schmitt (TSG Söflingen) war mit 0:39:30,5 die schnellste Frau über die kurze Strecke. Ilse Storch traf mit 44:08 als Zweite ein. Lokalmadatorin Sonja Schöning (TSV Ottobeuren) komplettierte mit 0:46:24 das Siegertrio. Rechtzeitig zum Zieleinlauf kam die Sonne doch noch durch den dichten Nebel.

Beim Halbmarathon setzte sich Clive Brown (TG Biberach) mit 1:15:25 Stunden gegen starke Konkurrenz durch. Christian Sperlich (TSV Dinkelsbühl) brauchte allerdings 3:31 Minuten länger für die Halbmarathonstrecke. Thomas Reichl (RC Allgäu) traf als Dritter nach 1:19:25 im Ziel ein.

Bei den Frauen hatte Gerti Ott (TV Memmingen) in 1:31:12 die Nase vorn. Anne-Katrin Haberl folgte ihr in 1:39:01 als Zweite und Bernadette Käferlein machte das Siegertrio mit 1:39:47 komplett. Der jüngste Teilnehmer war mit gerade mal zehn Jahren Christian Frieß, mit elf Jahren war Jusra Steiner nicht viel älter. Der älteste Teilnehmer war Siegfried Schröder von der LG Westallgäu.

Philipp Brader, einer von sieben Ehemaligen des Gymnasiums, bei dem die organisatorischen Fäden zusammenliefen, war mit dem Verlauf sehr zufrieden. Bei der Siegerehrung in der Sportwelt Ottobeuren bedankte er sich bei den Sponsoren und den vielen Helfern rund um die Strecke.

Der Erlös dieses Halbmarathons wird für einen guten Zweck gespendet. Er geht zu gleichen Teilen an die Jugendarbeit des TSV Ottobeuren und an den Verein „Mitanand e.V.“ der Flüchtlinge in Ottobeuren

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