Mal was verrücktes: „Crazy 8“-Skirennen im Tannheimer Tal

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Aus  der Reihe „ab und zu auch mal was anderes“: Ihre Ausdauer auf Skiern bewiesen 150 Teilnehmer am ersten „Crazy 8“-Skirennen im Tannheimer Tal. Insgesamt standen 10 Kilometer Abfahrt auf dem Programm. Anne-Sophie hat sich unter die Wagemutigen gemischt.

Crazy 8, Skirennen, Tannheimer TalWow, da sind aber einige Cracks am Start! Das wurde gleich zu Beginn des Rennens klar. Viele ehemalige oder noch aktive Skirennläufer warteten in Zöblen auf den Startschuss. Als Hobbyfahrerin wird einem da schon etwas mulmig. Doch die Stimmung ist locker – und das Rennen einfach wirklich crazy.

Die Strecke ist teilweise identisch mit den Hauptpisten der “Achter-Skirunde” Zöblen-Schattwald.

Zunächst wird erst einmal gesprintet: Jeweils acht Teilnehmer starten gleichzeitig und kämpfen auf einer 180 Meter langen Prologstrecke um den Einstieg in die Rohnenspitzbahn mit ihren Vierersesselliften. Hier trennt sich also schon mal die Spreu vom Weizen! Doch auch bei den folgenden Abfahrten und (Wieder)Auffahrten mit den Liften machen viele Starter Zeit gut. Zwischen den Toren auf den Pisten wird man schon mal überholt oder setzt selbst zum Überholmanöver an. Action pur!

Die  weiteren Stationen: Pontentalabfahrt – Wannenjochbahn in Schattwald – Talstation Wannenjoch – Wannenjochbahn – Langebene – Stuibenlift – Stuibental- und Pontentalabfahrt – Rohnspitzbahn und erneut über die FIS-Strecke hinab bis zur Talstation der Rohnspitzbahn.

SKirennen, Crazy 8, Tannheimer TalDen Sieg holte sich Tobias Heinle (TSV Lautrach/Illerbeuren), der in 36:11 Minuten mit einem Durchschnittstempo von über 23 Kilometern pro Stunde gewann. Zweiter wurde Harti Waitl (Ski Club Füssen, 36:27) vor Daniel Schwarz (Berwang, 36:32). Schnellste Frau war mit der hohen Startnummer 115 Isolde Schlenge (Giengen) in starken 37:04 Minuten vor Elisabeth Perl (SV Stanzach, 37:06) und Mona Kurz (Kempten, 37:52).

„Das war echt eine coole, crazy Veranstaltung. Auch die Organisatoren haben super dafür gesorgt, dass es ein perfekter Tag wird“, schwärmte die gebürtige Amerikanerin Silvia Skelac stellvertretend für viele Teilnehmer.  Skirennen, Tannheimer Tal, Crazy 8Das sehe ich genauso, als ich endlich das Ziel erreiche. Im nächsten Jahr bin ich  wohl wieder dabei: Aber vorher fahre ich strecke ab oder nehme ein Navy mit. Denn bei der zweiten Abfahrt zur Wannenjochbahn unterläuft mir ein Patzer: Ich jage meinem Vordermann hinterher – und der nimmt doch glatt die falsche Abfahrt. Als uns eine Helferin unten auf den Fehler aufmerksam macht, hilft nur eines: Raus aus der Bindung und mit den Ski auf den Schultern den gesamten Hang wieder nach oben dappeln. Ich seh’s positiv: Das war eine weitere Ausdauereinheit in einem echt verrückten (und anstrengenden) Rennen. Und ins Ziel haben wir’s schließlich doch noch geschafft, auch wenn sich andere glückliche Starter da schon im Apres-Ski-Modus auf der Sonnenterasse befanden…

P.S.: Weitere Berichte u.a. aus dem traumhaften Tannheimer Tal gibt es auf dem Allgäuer Alpenblog. Schaut doch mal rein…

 

 

 

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