Allgäuman: Alle Hindernisse genommen

Allgäuman am Forggensee
Fotos: Elisa Hipp

Ein bisschen Überwindung kostete es schon, durch den Forggenseeschlamm und den eiskalten Lech zu jagen. Doch davon ließen sich über 600 Teilnehmer am ersten Allgäuman nicht abschrecken. Sie meisterten auf 15 Kilometer 30 Hindernisse, die zum Teil ganz schön überraschend waren, wie zum Beispiel die Krampusse, die die Läufer in Wasserbecken drängten.

Allgäuman am ForggenseeDer Großteil der Strecke verlief durch den abgestauten Forggensee und verlangte den Teilnehmern alles ab. “Der elendslange Schlamm: Du weißt noch vom Anfang, was Dich da erwartet. Das war zum Schluss noch einmal mental anstrengend”, sagte Sebastian Seiler aus Ulm der AZ-Reporterin Elisa Hipp, die das Spektakel am Forggensee amüsiert verfolgte.

Allgäuman am ForggenseeLustig ging es beispielsweise auch bei den Betonelementen zu, durch die sich die Läufer zwängen mussten, was nicht jedermanns Sache war: “Ich bin zu fett für sowas”, fluchte ein Teilnehmer, der es schließlich dann aber doch schaffte. Zwar bildeten sich an manchen Hindernissen, wie Hangelgerüst und Kletterwand, Schlangen. Doch das störte niemand. Statt dessen herrschte ausgelassene Stimmung beim Premierenrennen, das vor allem auswärtige Teilnehmer anlockte.

Vor allem natürlich bei Sieger Marcus Nagl  (Yoshi’s), der  in 1:03:15 Stunden gewann. Zweiter wurde Joseph Rüther (Yoshi’s, 1:03:52). Platz drei ging an  Matthias Trick (Team Steerneck, 1:06:17).

Schnellste Frau war Lisa Helm (Muddy Fox Running Rocks) in 1:34:27. Zweite wurde Ludmilla Hertle (luschtig trallala, 1:35:31). Den dritten Platz erkämpfte sich Julia Einsiedler (Läuft bei uns, 1:43:57).

P.S.: Mehr über den Allgäuman lest ihr heute in der Allgäuer Zeitung.

 

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