Kraulseminar: Gute Fortschritte und fröhliche Gesichter

Seminar

 

 

 

 

Ein breites Leistungsspektrum, eine bunt zusammengewürfelte Truppe und jede Menge guter Vorsätze: Schon im Voraus versprach unser fünftes Schwimmseminar am vergangenen Sonntag ein Knaller zu werden. Zu unserer Freude wurden wir einmal mehr nicht enttäuscht und erlebten so manch eine Überraschung! Nach langer Nachbesetzungsphase der Teilnehmerliste (wir haben aufgehört die Krankmeldungen zu zählen) hieß es ab 6.40 Uhr wieder ab ins Wasser.

Dort verdiente sich gleich Philipp Strohhacker aus Rettenbach den Respekt von Trainer Erik Hanold. Der Kraul-Neuling will in diesem Jahr seinen ersten Triathlon in Ottobeuren bestreiten. „Ein Sportler mit Ziel, das Lob ich mir. Ohne Biss braucht man mit dem Training gar nicht anzufangen“, konstatierte Erik am Beckenrand – und freute sich am Ende des Seminars sogar noch mehr, weil der Beginner sichtlich von den Technik-Übungen profitiert hatte. „Er weiß, dass Wasser ihn trägt. Der wichtigste Stein ist gelegt!“

20150111_115359Auch die anderen Teilnehmer fürchteten sich während des Frühstücks vor der Videoanalyse umsonst vor harscher Kritik von Erik „Ich bin kein Kuscheltrainer“ Hanold. Zwar hatte der Technikguru wie immer den ein oder anderen Kommentar parat („Winkst du da eigentlich Deinen Groupies, oder warum streckst du den Arm über Wasser?“), doch er war am Ende zufrieden mit den Fortschritten oder dem Willen der einzelnen Schwimmer.

Besonders ins Auge stach Erik die ausgefeilte Technik von Susanne Maier. Einige Jahre im Schwimmverein bringen der RSClerin einen Technik-Vorsprung vor Triathleten, der sie aber nicht von Unsicherheit befreit: „3,8 Kilometer im Freiwasser? Da bin ich aber nicht sicher, ob ich das schaffe…“ Umso mehr freute sie sich, als sie grünes Licht von Erik bekam.
Auch Michael Keppeler aus Ottobeuren machte mit präzisen Zügen von sich reden. Als sich der Sportler des Triathlon Teams Memmingen auf der Bahn weiter hinten einreihte, lies die Reaktion des Trainers nicht lange auf sich warten. „Wirst du wohl wieder dort schwimmen, wo du hingehörst? Auf der schnellen Bahn ganz vorne!!“

In helle Aufregung versetzte Hanold neben dem Gedanken selbst mit  Neo zu schwimmen („Ich mit Luftmatratze? Niemals!“) der Badeanzug von Lisa Steger. Der ehemalige Olympia-Stützpunkt-Trainer kürte das kleine Stückchen Stoff, auf dem der Union Jack aus Luftblasen dargestellt ist, glatt zu seinem unangefochtenen Favoriten.

Angetan war Erik zudem von der Wasserlage und dem Rhythmus von Bernadette Edelmann, Marieke Burger und Christina Eigner. Besonders, dass Bernadette Edelmann und Christina Eigner das Kraulen erst vor vier Jahren forciert haben, überraschte den TVK-Cheftrainer.

Während Ute Geprägs in der kommenden Zeit wohl an ihrer Atmung arbeiten wird (3er-Atmung) beschäftigen sich Daniel Gering, Roman Buhmann und Manfred Mader wohl mit Ihrer Wasserlage und dem Verankern.

Die Grundlagen, sich ein Stück zu verbessern, wurden gelegt. Wir hoffen, Eriks Tipps und Tricks treiben Euch an, liebe Teilnehmer! Bleibt dran und denkt an die guten Vorsätze! Apropos: Wir glauben, Erik hat sich für 2015 vorgenommen etwas nachsichtiger zu sein =)

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