Pumpen unter Palmen: Gaby finisht in Bahrain

Gaby
Foto: Roland Solich

Bahrain haut rein! So viel ist mittlerweile klar. Die erste Challenge Bahrain über die Mitteldistanz bot aber nicht nur einen Andrang der Stars und einen Sieg von Michael Raelert, sondern auch das Finish einer Allgäuerin: Gaby Spaszewski finishte zwischen Palmen und Kamelen. Wie es der Obergünburgerin erging, lest ihr hier.

1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen: Da kommt man ohnehin ins Schwitzen. Noch mehr natürlich in Bahrain….

Die Premiere der internationalen Triathlon-Halbdistanz im Mittleren Osten – kein alltäglicher Traum, den sich Gaby Spaszewski aus Obergünzburg erfüllt hat. Ins Leben gerufen hatte das Rennen der triathlonbegeisterte Scheich Nasser Bin Hamad Al Khalifa im Königreich Bahrain am Persischen Golf. Rund 1000 Teilnehmer aus 51 Nationen und 50 der weltbesten Triathlonprofis waren angereist, um bei diesem Ereignis dabei zu sein – darunter auch der amtierende Ironman-Weltmeister Sebastian Kienle.

Als eine von zehn deutschen Teilnehmerinnen machte sich Gaby Spaszewski um 7:15 Uhr Ortszeit in der Startgruppe der Frauen auf den Weg. Die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke befand sich vor spektakulärer Kulisse in der Bucht von Bahrain in der Hauptstadt Manama. Anschließend ging es auf die 90 Kilometer Radstrecke.

Diese führte zum größten Teil über die extra dafür gesperrte dreispurige Autobahn. Zunächst ging es 40 Kilometer durch die Hauptstadt, danach auf eine Wüstenautobahn und die letzten fünf Kilometer wurden auf der Formel-1-Rennstrecke absolviert. Der abschließende Halbmarathon über 21,0975 Kilometer führte durch den Al-Areen-Wildpark, wo es unter anderem Giraffen, Kamele und Vogelstrauße zu bestaunen gab. Nach 6:56:58 Stunden erreichte Spaszewski in der AK 45 bis 49 schließlich überglücklich den Zieleinlauf auf der Formel-1-Rennstrecke. Dort wurde sie von ihrer Schwester Annette erwartet, die zur moralischen Unterstützung mitgereist war.

Ihr Fazit: ein einmalig schönes Abenteuer, das nicht zuletzt durch die große Gastfreundschaft der Menschen dort zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

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