Cook&Run: Iss den Kürbis, bevor er mürb is

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Ein echter Renner: der Kürbis macht auch im sportlichen Outfit eine gute Figur. Foto: T.S.

Der Kürbis ist im Herbst ein echter Selbstläufer. Und zwar nicht nur, weil er sich längst auch in unseren Breitengraden als Halloween-Deko etabliert hat. Gerade für Sportler bietet der orangefarbene Pfundskerl mit den leuchtenden Backen weitaus mehr: nämlich wichtige Nährstoffe. Allerdings sollte man mit dem Verzehr nicht zu lange warten. Schon der Volksmund hat für die Tage nach Halloween eine passende Weisheit parat:  „Iss den Kürbis, bevor er mürb is!“  Hier ist Anne-Sophies Rezept fürs Wochenende.


Eine Nachricht lässt alle Läufer gleich aufatmen. Der Kürbis ist zwar rund, macht uns aber zum Glück nicht so. Laut Experten haben 100 Gramm seines Fruchtfleisches nur knapp 30 Kalorien. Dafür liefert er viele Nährstoffe (beispielsweise Vitamin A, Beta-Karotin, Magnesium und Kalium).  Das Fruchtfleisch enthält übrigens Kieselsäure, die sich günstig auf Bindegewebe, Haut und Nägel auswirkt. Und die manche in komprimierter Form als „Schönmacher“ im Reformhaus kaufen. Wir haben uns entschieden, öfter Kürbis zu essen 🙂 Am besten gleich mit den Kürbiskernen in gerösteter Form, denn die enthalten beispielsweise ungesättigte Fettsäuren, Eisen, Selen und Zink. Einen weiteren Vorteil von Kürbissen speziell für Läufer hat ein Fachmagazin herausgearbeitet: Demnach sind die wichtigsten Bestandteile von Kürbiskernen Phytosterine, eine Gruppe von bioaktiven Inhaltsstoffen, die Prostatabeschwerden und Blasenleiden vorbeugen und lindern können. Fazit: „Diese Wirkung kommt besonders den Läufern entgegen, die bei Laufveranstaltungen ungewöhnlich häufig austreten müssen.“ Wenn das keine gute Nachricht ist!

Jedenfalls: Aus dem Kürbis-Fruchtfleisch lassen sich Suppen, Chutneys und  Aufläufe zubereiten. Es soll sogar Marmeladen und Kuchen mit Kürbis geben (wer hat damit schon mal experimentiert :-)? Statt dieser exotischen Varianten präsentieren wir ein Gericht aus der Abteilung: leicht, schnell gemacht und trotzdem ein Schmankerl.

Unser Favorit ist übrigens der Hokaido-Kürbis: Geschmacklich (kräftig-süßlich) ist der kleine Japaner (15-25 cm Ø) einer von den aromatischsten. Praktisch: Seine Schale, ob grün oder orange-farben, ist so dünn, dass man sie mitessen kann.

Hier unsere beiden Hokaido-Favoriten:

1) Kürbis-Curry-Suppe (perfekt für den Feierabend – geht fix), 4 Personen:
1 Zwiebel
1 Peperoni
rund 700 g Kürbis
1/2 l Gemüsebrühe
1/2 l Gemüsebrühe
Curry
2 Kartoffeln
Zwiebeln schälen, Pepperoni schneiden, Kürbis würfeln (ohne Kerne), Kartoffeln schälen und würfeln, Ingwer schälen und reiben. Zwiebeln, Peperoni und Kürbis in Öl andünsten, Kartoffeln und Ingwer dazu geben. Mit Brühe aufgießen und 15 Min kochen lassen. Suppe pürieren, Kokosmilch dazu geben (nicht mehr kochen lassen – Kokosmilch flockt sonst). Mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken.

2) Ofenkürbis, vier Personen:
1 Kürbis
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Kürbis in Spalten schneiden und entkernen. In einen Form legen und mit Olivenöl beträufeln und würzen. 30 Minuten bei 180 Grad backen. Dazu passt Salat oder ein Curry-Joghurt-Dip.

 

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