Sparkasse-Marathon: Beste Stimmung am Bodensee

Stimmung garantiert: 6500 Läufer aus 63 Nationen nahmen am Sparkasse-Marathon am Bodensee teil. Foto: DED

Die Läufer aus Kenia haben dem 8. Sparkasse-Marathon von Lindau nach Bregenz ihren Stempel aufgedrückt. International besetzt war das Teilnehmerfeld: 6500 Starter aus 63 Nationen verzeichneten die Veranstalter.

Gleich bei seiner Premiere über 42,195 Kilometer holte sich der Kenianer Francis Ngare den Sieg in 2:11:42 Stunden vor seinen Landsleuten Richard Kiprono (2:12:31) und Edwin Kipkorir (2:21:32). Bester Deutscher war Nico Jahreis (SC Sparkasse Hochfranken) in 2:39:25.

„Ich habe um den Sieg bei diesem Marathon gebetet. Und mein Gott hat mich wirklich erhört“, sagte Ngare, der den Streckenrekord um 24 Sekunden verpasste.

Schnellster Allgäuer war Christian Scholz vom SVO LA Germaringen in 2:55:18 Stunden auf Platz 27. Knapp über der magischen Drei-Stunden-Marke blieb Stefan Stockinger von der Laufarena Allgäu in 3:01:32.

Bei den Frauen gewann die Vorarlbergerin Sandra Urach in 2:50:38. Verblüffend: Auch für die 38-Jährige war es der erste Marathon. Reichlich Erfahrung brachte sie freilich schon mit. Die zweifache Mutter hat im Vorjahr beispielsweise den Halbmarathon im Rahmen des Allgäu-Panorama-Marathons in Sonthofen gewonnen. Diesmal kam sie mit knapp drei Minuten Vorsprung ins Ziel. Zweite wurde Sandra Haderlein (2:53:37) vor Sonja Brandl (3:02:51). Beste Allgäuerin war Alice Pulfer vom Immenstadt in 3:28:25. „Es war einfach nur schön“, lautete der Kommentar von Siegerin Urach.

Insgesamt hatten sich bei strahlendem Sonnenschein 6500 Läufer aus 63 Nationen auf den Weg gemacht. Den Halbmarathon gewannen der Schweizer Christoph Schefer (1:11:23) und Kathrin Müller aus Leipzig (1:21:50). Für ein ausgezeichnetes Ergebnis sorgte Thomas Stiefenhofer von der Feuerwehr Lindenberg. Er gewann in der Altersklasse 50 in 1:14:38 und belegte zugleich Platz sechs im Gesamt-Klassement beim Halbmarathon.

Unter den Startern wurden übrigens selbst zwei Läuferinnen aus Hongkong gesichtet, die sich am Start neben den Kenianern platzierten. Auch ein 16-köpfiges Team aus Kapstadt in Südafrika war vertreten. “Wir fahren jedes Jahr zu einem anderen Marathon”, sagten sie zur Erklärung. Der Marathon Lindau/Bregenz dürfte nicht nur ihnen in guter Erinnerung bleiben…

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