So geht’s weiter mit der Grüntenstafette

Zieleinlauf Michael Walter Sport Haschko TeamEtliche Neuerungen hatten sich die Verantwortlichen des TSV Burgberg beim 20-jährigen Jubiläum der Grüntenstafette ausgedacht. Unter anderem wurde der Start- und Zielbereich auf das Gelände des Segelflugplatzes in Agathazell verlegt. Werner Kempf  sprach mit dem TSV-Vorsitzenden Michael Knauth über die Änderungen und über sein Fazit nach der Jubiläumsveranstaltung.

Wie wurde die Verlegung des Start- und Zielbereichs nach Agathazell von den Teilnehmern angenommen?

Knauth: Die Teilnehmer waren begeistert von dem neuen Start- und Zielbereich in Agathazell. Vor allem die deutlich größere Fläche mit Blick auf den Grünten fanden bei den Teilnehmern großen Anklang. Start- und Zieleinlauf fanden auf der Startbahn des Flugplatzes statt, das hatte schon eine besondere Wirkung. Auch die Flughalle bietet natürlich ein fantastisches Ambiente.

Wie viele Teams haben insgesamt teilgenommen?

Knauth: Über 80 Mannschaften mit rund 500 Teilnehmern. Dazu kommen noch 14 Kinderstaffeln. Damit sind wir sehr zufrieden. Mit der Firmenwertung haben wir einen Grundstein für eine neue Sonderwertung geschaffen. Heuer waren acht Mannschaften dabei. Dieser Wettbewerb ist noch ausbaufähig.

Wie kam die Kinderstafette an?

Knauth: Die Eltern erzählten, dass die Kinder schon Tage vor der Stafette ganz aufgeregt waren und sich vorbereitet haben. Mehrere Eltern sind die Strecken mit den Kindern schon in den Tagen zuvor abgelaufen. Am Wettkampftag selbst war es für die Mädchen und Buben eine Riesensache, die Sportler zu beobachten und von dem gleichen Punkt aus zu starten. Bei der Siegerehrung waren viele stolze Kinder- und Elterngesichter zu sehen, das war wunderbar.

Was wurde auf der Stafettenparty geboten?

Knauth: Abends nach der Siegerehrung spielte in der Flughalle zur Stafettenparty die Liveband “Score” auf, und kurz vor Mitternacht versorgte bis in die frühen Morgenstunden “DJ Hubert” die vielen Sportler und Gäste mit Partymusik. Dass bis in die Morgenstunden gefeiert wurde, sagt schon alles.

Wie lautet Ihre Bilanz nach der Veranstaltung?

Knauth: Wir sehen die Veranstaltung als großen Erfolg. Mit über 80 Mannschaften befanden wir uns mit der 11. Stafette in den letzten 20 Jahren im oberen Mittelfeld der Teilnehmerzahl. Die große Resonanz über den neuen Veranstaltungsort in Agathazell zeigt uns auch, dass diese Änderung sehr positiv aufgenommen wird. Am wichtigsten ist für uns, dass alle Sportler wieder gesund vom Berg runtergekommen sind. Danach ist für uns natürlich wichtig, dass die Veranstaltung allen Spaß gemacht hat. Die Rückmeldungen sind überragend, das freut uns sehr. So eine Veranstaltung funktioniert natürlich nur mit der Unterstützung von allen Seiten. Da ist vor allem der Luftsportverein Agathazell zu nennen. Sowie die rund 200 Helfer aus den Reihen des TSV Burgberg und weiterer Vereine aus Burgberg, Rettenberg, Kranzegg und Immenstadt. Auch die Eltern haben bei der Kinderstafette kräftig mitgeholfen.

Gibt es die zwölfte Auflage der Grüntenstafette in zwei Jahren mit den Neuerungen wieder?

Knauth: Die Verantwortlichen des TSV Burgberg sind begeistert von dem neuen Veranstaltungsort. Mit wesentlich mehr Platz und dem Flair des Flughafens bekommt die Grüntenstafette ein neues Gesicht. Die Zusammenarbeit mit den Segelfliegern hat super geklappt. Vor Ort war die Stimmung top. Wir haben schon einige Signale erhalten, sodass wir die nächste Grüntenstafette wohl wieder am Segelflugplatz veranstalten können.

Die Fragen stellte Werner Kempf

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