Schöner Alb-Traum

Mirco Berner
Mirco Berner gewann den Albmarathon. Foto: Veranstalter

Der TV Jahn Kempten kam, sah und siegte: Beim Schwäbische Albmarathon in Schwäbisch Gmünd über 50 Kilometer gelang den Jahn’lern eine starke Performance. Für Aufsehen sorgte Mirco Berner. Jörg Schreiber berichtet.


Der Schwäbische Albmarathon bildete den Abschluss im Europacup der Ultramarathon-Läufer. Die 50-km-Strecke mit 1100 Höhenmetern führt von Schwäb. Gmünd über die Drei-Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Die vor dem Nordrand der Alb liegenden Berge, die dem Zahn der Zeit getrotzt haben und von der Erosion übriggelassen wurden, geben dem Lauf das Profil.

Mirco Berner lief anfangs im Führungstrio mit zwei Läufern des AST Süßen, konnte dann aber am dritten und höchsten Berg seine Stärke als Transalpine-Sieger zeigen und sich entscheidend absetzen. Auf dem langen Radweg Richtung Ziel in Gmünd spürte er zwar das schnelle Anfangstempo deutlich, kam aber noch mit über zwei Minuten Vorsprung vor Richard Schumacher in 3:23 Stunden ins Ziel. Dass Jungspund Berner sich bei diesem Rennen so locker durchsetzte, konnten viele im Ziel kaum glauben. Es war ein weiterer Beweis dafür, dass Berner spätestens seit dieser Saison zu den besten Läufern im Allgäu zählt und im Trailrun-Bereich ganz klar die Nummer eins ist.

Bernhard Munz lief nach einer überzeugenden Saison – mit persönlicher  Bestzeit beim Münchenmarathon und Bayerischer 100Km Vizemeisterschaft (wir berichteten)  – auf den fünften Platz. In 3:50 gewann er deutlich die M 50.

Jahn-Neuzugang Markus Weisse lief nach guter Renneinteilung noch auf Platz 45. Somit gewann Jahn Kempten auch die Mannschaftswertung. Der Fairness halber soll  aber eines nicht unerwähnt bleiben: Hätte der drittbeste Süßener bei der Anmeldung Süßen nicht mit „ss“ geschrieben, wäre es allerdings ganz knapp „nur“ Platz zwei für den TV Jahn Kempten geworden.

Jörg Schreiber ist nach einer verletzungsreichen Saison noch nicht zur Normalform zurückgekehrt, konnte aber dort noch seinen dritten Lauf in der Europacupwertung in 4:43 finishen. So reichte es immerhin zum achten Gesamtrang im Cup und zu Platz drei in der M50.

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