Deutsche Berglaufmeisterschaft: TV Jahn holt Bronze am Hochfelln

Bei der deutschen Berglauf-Meisterschaft stürmte das Trio des TV Jahn Kempten auf Platz drei: (von links) Michael Münz, Dr. Alexander Hirschberg, Mirco Berner. Foto: privat
Edwin Singer
Edwin Singer. Foto: Gitti Schiebel

Der Hochfellnberglauf im Chiemgau ist der traditionsreichste und international wohl am besten besetzte Berglauf in Deutschland. Diesmal wurde der Lauf mit 1047 Höhenmetern einmal mehr als deutsche Meisterschaft gewertet. Bei Traumwetter wurde über Waldwege, Wiesen und schließlich auf einem steiler werdenden felsigen Trail auf den Gipfel gelaufen. Die Titel gingen an Lokalmatadorin Julia Viellehner sowie an Stefan Hubert aus Thüringen, der heuer auch schon am Nebelhorn gewonnen hatte. Doch auch die Allgäuer machten eine gute Figur. Bester regionaler Starter war Edwin Singer. Das Trio des TV Jahn Kempten mit Michael Münz, Dr. Alexander Hirschberg und Mirco Berner stürmte auf Platz drei.

Stefan Hubert gewann in 45:02 und hatte dabei 19 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten John Mooney. Bester Allgäuer war Edwin Singer (TV Erkheim), der sich vor Kurzem den schwäbischen Berglauf-Titel am Hochgrat erkämpft hatte (wir berichteten). Diesmal lief der 32-Jährige auf Platz neun in 47:55. Damit war er eine Minute schneller als im Vorjahr – und rückte sechs Plätze weiter nach oben!

Zweitbester Allgäuer war Alexander Hirschberg (TV Jahn Kempten) auf Platz elf in 48:40. Auch er konnte sein Vorjahresergebnis verbessern. Dagegen hatte sein Teamkollege Mirco Berner Magenprobleme und kämpfte sich auf Platz 15 (49:52) ins Ziel, was ihm in der U23-Wertung immerhin den vierten Platz einbrachte. Michael Münz (TV Jahn Kempten) lief trotz Bänderdehnung in starken 52:00 Minuten auf Platz 24.

Dies reichte für den erhofften Podestplatz in der Mannschaftswertung. Der TV Jahn Kempten belegte den dritten Platz. Der Sieg ging an den TuS Heltersberg. Platz zwei belegte die LG Brandenkopf (Schwarzwald) mit dem 5-fachen deutschen Meister Timo Zeiler. Auf dieses Team fehlte den Kemptenern nur 21 Sekunden.

Platz zehn im Team-Ranking belegte der SVO Leichtathletik Germaringen mit Martin Echteler (52:51/30. Platz), Rupert Stredele (54:06/35. Platz) und Martin Schumacher (55:18/42.).

Nach dem Genuss des Gipfelpanoramas mit Blick auf Großglockner, Watzmann und Chiemsee liefen die Kemptener zu Fuß nach Bergen zur Siegerehrung. (js)

 

 

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