Tag drei beim Transalpine Run: Etappensieg fürs Allgäu – Aus für Kleinwalsertaler

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Der Transalpine Run von Ruhpolding nach Sexten ist in vollem Gange. Zehn Teams aus unserer Region sind noch im Rennen. Foto: www.wisthaler.com

Am dritten Tag des Transalpine Run hat es geklappt! Das Lauf-Duo Mirco Berner (Kempten) und Stephan Hugenschmidt (Radolfzell) feierte am Montag den ersten Etappensieg. Jubel und Frust lagen aus Sicht unserer regionalen Starter freilich dicht beieinander. Seppi Neuhauser und Sejad Mulahalilovic mussten aufgeben!


Auf den beiden ersten Etappen hatten Hugenschmidt/Berner jeweils gegenüber den überraschend starken Schweden Johan Johansson und Andre Jonsson das Nachsehen. Der 20-Jährige Berner stand dem Turbo der Skandinavier staunend gegenüber: „Alter Schwede, sind die schnell. Da muss ich mich ganz schön quälen“, lautete sein Kommentar.

Doch am dritten Tag stoppte er mit seinem Partner den Schweden-Express. Bei strömendem Regen eroberten Berner/Hugenschmidt nach 28 Kilometern und 1300 Höhenmetern auf einem Rundkurs in Neukirchen am Großvenediger ihren ersten Etappensieg. Nach 2:31:04 Stunden kamen sie im Sprint fünf Sekunden vor Johansson/Jonsson ins Ziel. „Die Strecke war echt klasse und richtig anstrengend. Es ging immer rauf und unter, ein echter Trail“, sagte Berner hochzufrieden.

Ursprünglich hätte die dritte Etappe von Neukirchen auf 43 Kilometern nach Prettau führen sollen. Doch es kam anders. Wegen eines Temperatursturzes und einsetzendem Schneefall fiel am Montag in den frühen Morgenstunden die Entscheidung über eine Etappenveränderung. Neuschnee und heftiger Wind auf der 2600 Meter hohen Birnlücke machten eine Verlegung aus Sicherheitsgrünhden erforderlich.

In einem harten Rennen, in dem ständig die Führung wechselte, gewannen Berner/Hugenschmidt, konnten in der Gesamt-Wertung jedoch nur ein paar Sekunden gut machen. Die Schweden führen nach drei von insgesamt acht Etappen mit elf Minuten Vorsprung. Auf Platz 19 liegen die Kleinwalsertaler  Daniel Jochum und Patrick Caprano.

Die Österreicher mussten ihren Landsmännern Seppi Neuhauser und Sejad Mulahalilovic Trost spenden. Denn für die beiden Läufer, die in der Kategorie Master Men aussichtsreich auf Platz fünf lagen, ist das Rennen vorbei! Sejad knickte auf der Strecke um und musste aufgeben. Im Vorjahr hatte der Pechvogel bereits nach einem unverschuldeten Zusammenstoß mit einem Mountainbiker das Rennen vorzeitig beenden müssen.

Weiter stark im Rennen ist dagegen Anton Philipp aus Weitnau, der sich mit Partner Stefan Zäh auf der dritten Etappe auf Rang drei vorarbeitete. Es führen die überlegenen Franzosen Giguet Pascal/Pasquio David. Auf Platz sieben stehen als zweitbestes Allgäuer Team unter den Master Men Wolfgang Sieder und Uli Morgen. Andreas Brittain und Uwe Pfanzelt sind 14.

Die schnellen Schwestern Gerti Ott und Sabine Kraus behaupten sich als Fünfte im Feld der Frauen.

Noch fünf Etappen liegen vor den Transalpinis….

 

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