Dauerläufer: Richard Berktold feiert Jubiläum am Hochgrat

Richard Berktold
Steht auf den Hochgrat: Richard Berktold. Foto: Gitti Schiebel

 

Auf einen Dauerläufer der besonderen Art traf Gitti Schiebel beim Hochgratlauf in Oberstaufen:  Richard Berktold (71) aus Bad Oberdorf  stand zum 25. Mal an der Startlinie – und ließ noch einige Läufer hinter sich!

 

 

Bereits bei der Premierenveranstaltung 1976 war er mit dabei. Seit dieser Zeit hat der rüstige Rentner „einige hundert Wettkämpfe“ bestritten, darunter auch die Senioren-Weltmeisterschaft im Berglauf. An den Hochgrat kehrt er aber immer wieder gern zurück. Mit seiner Zeit von 1:02:26,4 Stunden auf der sechs Kilometer langen Strecke mit einer Höhendifferenz von 850 Metern ließ der älteste Teilnehmer noch knapp 20 Läufer hinter sich.

Berktold hat in seiner fast 40-jährigen Laufkarriere schon einige Meistertitel gesammelt. Ebenso wie unzählige Pokale, für die auf dem Wohnzimmerschrank fast kein Platz mehr ist. Ganz so wichtig ist das alles aber nicht mehr für ihn. Er ist mittlerweile sechsfacher Opa. Seine Sportbegeisterung hat er auch an seine Familie weitergegeben. Sohn Manfred gehörte jahrelang zu den besten Allgäuer Bergläufern. Trotz seines Alters will Richard Berktold auf Wettkämpfe nicht verzichten. „Solange ich mich fit fühle, will ich auch an Rennen teilnehmen.“ Einen Start beim Jubiläumslauf, dem 40. Hochgrat-Berglauf im nächsten Jahr, hat er jedenfalls schon fest eingeplant.
Der Hochgratlauf gehört zu den ältesten Berglauf-Veranstaltungen in Deutschland. In diesem Jahr fand die 39. Auflage des Klassikers, den der TSV Oberstaufen ausrichtet, statt. Schnellster der insgesamt 180 Starter war in 36:07 Minuten  Edwin Singer (TV Erkheim) aus Wolfertschwenden (wir berichteten), der damit auch schwäbischer Berglaufmeister wurde.  Für den 32-Jährigen steht als nächstes Ziel in zwei Wochen die deutsche Berglaufmeisterschaft am Hochfelln an. (gs)

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