Allgäu-Express macht Dampf beim Seenlauf

Seenlauf Tannheimer Tal
Tobias Seitz (links) lieferte sich mit dem späteren Sieger Christof Schefer ein Duell auf der 22,2 Kilometer-Distanz. Fotos: Tourismusverband Tannheimer Tal

Na, haben wir da zu viel versprochen? Der Seen-Lauf im Tannheimer Tal ist doch wirklich eine Reise wert. Ganz besonders für die Allgäuer Läufer, die auf beiden Strecken (10 und 22,2 Kilometer) unter stattlichen 620 Teilnehmern vorne mitmischten.

Seenlauf Tannheimer Tal
Überragte buchstäblich die Konkurrenz über 10 Kilometer: Florian Lorenz (mitte) gewann vor Rene Manthee (rechts) und dem drittplatzierten Micha Scholer (links).

Der Seen-Lauf im Tannheimer Tal mit über 620 Teilnehmern ist fest in Allgäuer Hand: Florian Lorenz vom Team Laufsport Saukel B Faster hat über 10 Kilometer dominiert. In 33:31 Minuten hat er die Strecke am Vilsalpsee und Haldensee entlang bewältigt. Sein Teamkollege Tobias Seitz startete heuer zum ersten Mal über die Distanz eines Halbmarathons (22,2 Kilometer) und wurde prompt Zweiter in 1:25:13 Stunde.

Seenlauf Tannheimer Tal
Nicole Lohri war das Maß der Dinge über 22,2 Kilometer. Nadine Hailer belegte Platz zwei.

Auch bei den Frauen waren die Allgäuerinnen vorne dabei. Nadine Hailer vom TSV Moosbach kam über 22,2 Kilometer nach 1:38:00 Stunden als Zweite ins Ziel. Den Sieg holte die Tirolerin Nicole Lohri in 1:34:20. Sarah Marquardt vom SC Füssen reihte sich über 10 Kilometer in 41:32 Minuten nach der Belgierin Sara Vande Velde auf Platz zwei ein.

„Es war zu erwarten, dass sehr starke Läufer aus dem Allgäu dabei sind und auch ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Wir sind mit der Veranstaltung voll und ganz zufrieden. Alles ist nach Plan gelaufen“, sagt OK-Chef Markus Huter. Nach Plan ist es auch für Florian Lorenz gelaufen. „Mir ist es heute sehr gut ergangen. Ich bin bis Kilometer fünf mit dem Zweitplatzierten mitgelaufen. Dann hab ich am Berg ein bisschen angezogen und gemerkt, dass es heute sehr gut läuft“, sagt Lorenz, der mit großen Vorsprung alleine ins Ziel lief. Ursprünglich auf die 10 Kilometer gemeldet, entschied sich Teamkollege Tobias Seitz am Veranstaltungstag um und lief die lange Distanz über 22, 2 Kilometer.

„Ich habe mich die Woche gut gefühlt und deshalb habe ich mich getraut über den Halbmarathon zu starten“, sagt Seitz. Mit dem zweiten Platz hinter dem Schweizer Christof Schefer (1:23:35) und vor dem drittplatzierten Marco Steiner aus Kaiserslautern (1:27:38) ist Seitz dennoch sehr zufrieden: „Er war der Stärkste heute und hat es verdient. Ich bin sehr zufrieden, weil ich doch gemerkt habe, dass hinten raus die Power noch gefehlt hat. Da setzte ich nun mit dem Training an.“

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