Triathlon: Hoffmann hofft auf Hawaii

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Immer wieder stellen wir auf allgaeu-ausdauer.de Athleten aus dem Allgäu und ihre Saisonziele vor. Diesmal: Adrian Hoffmann aus Pforzen (Ostallgäu). Der Triathlet träumt davon, sich heuer für den legendären Ironman auf Hawaii zu qualifizieren. Im Vorjahr finishte er seine erste Langdistanz in Roth erfolgreich. Jetzt will der 28-jährige Verkehrsfachwirt in seiner Altersklasse das WM-Ticket lösen. Wie das gelingen soll? Lest am besten selbst.

Nach der ersten erfolgreichen Langdistanz in Roth 2013 peilt der Triathlet Adrian Hoffmann, der für den Triathlon-Bayernligisten Team Finsterwalder VfL Kaufering, startet heuer die Qualifikation für die Ironma-Weltmeisterschaft auf Hawaii an. Dies will der gebürtige Pforzener beim Ironman in Frankfurt am 06. Juli schaffen. Dabei muss Hoffmann unter die Top3 in seiner Altersklasse kommen, was letztes Jahr eine eit von knapp 8:59 Stunden 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen bedeutete.  Die Qualifikationsplätze werden dabei nach einem Schlüssel verteilt, der anhand der Teilnehmerzahl der jeweiligen Altersklasse ermittelt wird.

Mit diesem Ziel im Blick startete der 28-jährige Athlet Mitte Dezember in die Vorbereitung. Die ersten Monate lag dabei der Schwerpunkt beim Schwimmen und Grundlagentraining. Besonders über den Winter ist ihm Alternativtraining, wie z.B. Ski-Langlaufen wichtig, um dem Körper etwas Abwechslung zu gönnen. Im März folgte dann das erste Trainingslager auf Mallorca. Mit seinen Teamkollegen vom Team Finsterwalder VfL Kaufering wurde die Grundlage auf dem Rad gelegt. Dank des anhaltenden milden Wetters konnte das Training zurück in Deutschland auf dem Bike fortgeführt werden. Um Tempohärte zu bekommen, nahm Hoffmann an diversen Vorbereitungswettkämpfe teil. Beim Halbmarathon in Kempten verbesserte er sich auf knapp eineinhalb Minuten auf 1:23:34  Stunden und wurde 39.

Anschließend ging es für den Triathleten in ein zweites Trainingslager am Gardasee. Hier schleifte er nochmals an der Grundlage sowie der Kraftausdauer in allen drei Disziplinen. „Ich bin mit meiner Vorbereitung im Moment absolut zufrieden auch die Form stimmt inzwischen“, sagt Hoffmann. Dies bewies seine Teilnahme beim Ingolstadt Triathlon, was auch der letzte richtige Formcheck sein sollte. Unter ca. 600 Teilnehmern finishte Hoffmann auf dem 23 Gesamtrang.

Dass die Vorbereitung auf einen Ironman nicht leicht ist und auch viele Opfer verlangt, weiss Hoffmann nur zu gut. „ Es ist nicht nur für mich schwierig immer das Training einzuhalten und die Motivation hochzuhalten – auch für das familiäre Umfeld ist es nicht immer einfach.“ Bei drei Disziplinen trainiert Hoffmann bis zu 25 Stunden die Woche und auch die Ernährung sowie der Schlaf spielen eine große Rolle besonders kurz vor dem Saisonhöhepunkt. „Das Training muss genauso Spaß machen wie der Wettkampf selbst“, sagt Hoffmann, der darauf hofft, sich mit dieser Mischung den Traum von Hawaii zu erfüllen.

Wir sind gespannt…

(adh)

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