Startplatzgewinner Daniel: Prost auf den Kanzelwandtrail!

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“Einmal und… …nicht mehr ohne richtige Vorbereitung.” So lautet das Fazit unseres Startplatzgewinner Daniel Näbrig nach dem Kanzelwandtrail im Kleinwalsertal. Der Oberallgäuer musste beim steilen Anstieg mächtig kämpfen, ehe er nach 1:18 Minuten das Ziel erreichte. Dafür gönnte er sich nach der Tortur die passende Belohnung…
Der 3. Kanzelwandtrail war übrigens fest in österreichischer Hand:  Hannes Felder (BLT Bludenz) gewann in 1:08:43 Stunden vor Jakob Mayer (TS Dornbirn) 1:08:54 und Stefan Keckeis (1:09:09). Bei den Frauen waren die Podestpätze ebenfalls von Österreichern belegt: Sabine Reiner siegte überlegen in 1:12:02 vor Nadine Kießling (1:24:51) und Andrea Feuerstein-Rauch (1:26:08). Beste Allgäuerin war Heidrun Besler (AT Oberallgäu) als Vierte in 1:26:29. Bei den Männern sorgte Philipp Schädler vom Team Dynafit als Fünfter (1:09:52)  für das beste Allgäuer Resultat.
Hier geht’s zu Daniels Rennbericht

Einmal und…. nicht mehr ohne richtige Vorbereitung. Anscheinend stimmt die Aussage und flache 5000m sind doch etwas anderes wie 10km mit 1000m in die Höhe. Danke an dieser Stelle schonmal für den Freischein zu qualvollem Leiden an so einem schönen Sonntag.

Stichwort schön: Dass Läufe in unser Gegend von der landschaftlichen Szenerie und auch von  der Organisation schöner sind als die selbigen jenseits des Allgäuer Tors steht außer Frage. Der Kanzelwandtrail des Tri Team Kleinwalsertal bestätigte das Ganze nochmal. Zumindest nach Erreichen des Ziels, nachdem der Denkapparat nicht mehr mit Sauerstoffunterversorgung zu kämpfen hatte, wurde einem beim Blick in unsere heimische Bergkulisse das Ganze vor Augen geführt. So ging es jedenfalls mir, denn während dem Kampf mit den Beinen blieb außer der Konzentration auf die Atmung für nix anderes Zeit. Dass ich nicht gerade in Höchstform bin, war mir klar.

So machte ich aus der Not eine Tugend und lief mit zwei Gehhilfen (Stöcke) um zumindest im oberen Teil ein wenig Gewicht vom Oberkörper zu nehmen. Nach Überwinden einiger Tiefs und kurzem Cola-Stopp hatte dann das Leiden nach einer Stunde und guten 18 Minuten ja dann doch ein Ende gehabt. Beim nächsten mal allerdings kein Start mehr ohne die richtige Vorbereitung, andernfalls lieber gleich zu isotonischen Getränken greifen und vom Streckenrand aus zuschauen. Cheers.

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