Schwimmseminar: Erst harte Arbeit, dann Urlaubsfeeling

Schwimmseminar Allgäu Ausdauer
Zum Abschluss unseres dritten Schwimmseminares wurde die Freiuftsaion im Cambomare in Kempten eröffnet. Das Foto zeigt von links: Fritzi Wachs, Erik Hanold, Michael Baader, Armin Merkel, Conny Bodenhöfer, Carmen Abholz, Jürgen Zobel, Kerstin Petsch, Christoph Stirner, Nadja Schmitz, Harry Wadtosch und Tobias Schuhwerk. Foto: Anne-Sophie Weisenbach

Die Tapferkeitsmedaille gab’s für die Teilnehmer am dritten Schwimmseminar von Allgäu Ausdauer schon vorab. Alle zehn Kandidaten bestanden den ersten Härtetest mit Bravour: Sie erschienen pünktlich um 6.40 Uhr am Cambomare in Kempten – und das trotz der Zeitumstellung, die ihnen eine Stunde weniger Schlaf ließ. Dafür zollte selbst unser stets kritischer Cheftrainer Erik Hanold Respekt. Über sechs Stunden schulte der frühere Trainer am Olympia-Stützpunkt in Hamburg unsere Kraul-Kandidaten in Theorie und Praxis. Danach waren sich alle einig: Der Mann hat’s drauf. Oder wie es Harry formulierte: „So viel Spaß und Unterhaltung hätte ich ihm gar nicht zugetraut…“

Schwimmseminar Allgäu Ausdauer 30.3.2014 im Cambomare
Übergabe besiegelt: Anne-Sophie und Antje am Samstag in Kempten.

Eine Neuerung gab’s schon vor Seminarbeginn: den ersten Schwimmseminar-Gutschein von Allgäu Ausdauer überreichte Anne-Sophie an Ultraläuferin Antje Schuhaj, die ihrem Liebsten Michael Baader den Intensivkurs zum Geburtstag schenkte. Der 48-Jährige genoss den Cambo-Trip in vollen (Kraul-)Zügen. Zumal ihm Erik eine saubere Grundlagen-Technik bescheinigte, die nur hie und da kleinerer Korrekturen bedarf. Auch die meisten anderen Kandidaten brachten bereits reichlich Vorerfahrung mit – und verblüfften den Experten teils mit ihren Eigenheiten. Dass man sich, wie Nadja, freiwillig für einen Siebener-Zug entscheidet, war nicht nur für Erik eine Überraschung 🙂

Schwimmseminar Allgäu Ausdauer 30.3.2014 im Cambomare
Frontfrau Fritzi in Aktion.

Leuchtendes Beispiel in Sachen  effizienter Technik war Zürichseeschwimmerin Fritzi Wachs, die obendrein mit Vollblut-Einsatz glänzte. Weil ein Teilnehmer einen Autounfall hatte (gute Besserung an Jochen!) sprang sie kurzfristig ein, nachdem wir sie erst am Vorabend informierten. „Da merkt man gleich die alte Schule“, sagte Erik, der sofort erkannte, dass Fritzi früher Mitglied im Schwimmverein war.

Schwimmseminar Allgäu Ausdauer 30.3.2014 im Cambomare
Viel Kraft, reichlich Potenzial: Jürgen startet durch.

Wenn sie die Uhr zurückdrehen könnten, würden es ihr Christoph (Marathon-Bestzeit unter drei Stunden), Jürgen (Kletter-Fan mit Baywatch-Figur) und Armin (Volkstriathlet mit der weitesten Anreise, aus Lindenberg) vermutlich gleich tun. Für die drei Spätberufenen ging es vor allem darum, sich mit den Basics vertraut zu machen und sich bei Frontfrau Fritzi inspirieren zu lassen. „Warum flutscht die so durchs Wasser, wo wir bremsen?“, sinnierte Armin. Experte Erik hatte die passende Antwort schnell gefunden: das „Verankern“ und die stabile Wasserlage machen den feinen Unterschied. Das sah schon anders aus als die „Rumms-und-Knall“-Technik (Erik), die Jürgen schmunzelnd mit den Worten verteidigte: „Das ist Überleben!“

Schwimmseminar Allgäu Ausdauer
Voller Durchblick: Erstmals wurden beim Schwimmseminar Brillen getestet.

Weitaus weniger Muskelkraft benötigten Carmen, Conny und Kerstin, die nur noch an kleinen Schrauben drehen müssen (Kopfhaltung, Parallel-Führung der Arme etc.), um noch besser durchs Wasser zu gleiten. Ihre Fachkenntnis stellten sie zusammen mit den anderen Teilnehmern als Schwimmbrillen-Tester(innen) unter Beweis. Für das Triathlon-Portal tri2b.com von Harald Eggebrecht nahmen sie die Produkte von großen Marken unter die Lupe und bewerteten die Brillen nach Kriterien wie Sitzkomfort und Verstellmöglichkeit. So manch einer, so viel sei verraten, entdeckte dabei eine neuen Partner für künftige Herausforderungen.

Schwimmseminar Allgäu Ausdauer 30.3.2014 im Cambomare
Auf ein baldiges Wiedersehen: Carmen freut sich auf die neue Saison.

Denn egal, ob im Freiwasser, beim Triathlon oder „einfach nur so“ für sich: Das Schwimmseminar gab eine Reihe von Anregungen, darin waren sich alle einig. Wie weit diese führen, wird sich zeigen. Carmen schlug in jedem Fall einen Check in einigen Monaten vor. Ein geeigneter Termin ist schon in Sicht. Wenn die Uhren von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt werden – und unsern Kraulern jene Belohnung winkt, die sie sich durch engagierte Teilnahme erarbeitet haben: eine Stunde mehr Schlaf…

5 Gedanken zu „Schwimmseminar: Erst harte Arbeit, dann Urlaubsfeeling“

  1. Servus Ihr zwei,
    vielen Dank für die Seminareinladung, war top organisiert und echt hilfreich. Man hat nicht oft die Chance auf so einen Event, weiter so und schöne Grüße aus dem Westen des Allgäus
    Armin

  2. Vielen Dank, Anna-Sophie und Tobi für die sensationelle Organisation, an Erik für das super Choaching und die tolle Gruppe, war eine super Erfahrung, es gibt viel zu tun 🙂 dann wird aus dem “Baader” Michi vielleicht noch ein “Schwimmer” Gruß Michi

  3. Hallo Ihr Lieben,
    da komme ich ja ganz gut weg in Eurem Artikel 🙂 DANKESCHÖN!!
    Dann möcht nochmal sagen, dass ich froh bin, dass es endlich geklappt hat. Hat großen Spaß gemacht, und schön von einem Fachmann zu hören, dass es doch schön recht ordentlich aussieht, was ich so in Sachen Kraul hervorbringe :-))).
    Also herzlichen Dank nochmal an Euch und auch an Erik.
    Lieben Gruß Fritzi

  4. hi Ihr drei, hallo schwimmer,
    war ein super sonntag-vormittag, das seminar war ein echter hit!
    erics kompetenz und Eure orga, super und danke
    ich hab lauter nette leute kennengelernt, genauso ein highlight
    in der früh schimmen macht glücklich, das hat sich bewiesen! gell!
    bis bald conny

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