Lederhosen-Marathoni zeigt Japanern seine Wadeln

Marathonläufer in LederhoseDa staunten die Japaner nicht schlecht: Helmut Zettler, 43, aus Ebratshofen (Westallgäu) hat beim Tokio-Marathon für Aufsehen gesorgt. Der Projekt-Ingenieur bei Liebherr in Lindenberg trat in Lederhosen an!

„Die Leut‘ haben rasend getan“, verriet der Lederhosen-Marathoni nun Olaf  Winkler von der Westallgäuer Zeitung. Beim Tokio-Marathon mit 40 000 Teilnehmern treten traditionell viele Starter in Kostümen an. Und was macht ein Allgäuer da? Na, klar: Er zieht sich die Lederhose über die Laufbuxe. Für Zeller, der bei der Feuerwehr und bei der Musikkappelle aktiv ist, gehört die Lederhose nicht nur zum Leben. Sie symbolisiert für ihn auch die Freude am Laufen. Und die verspürte er auf jedem Meter seiner „Tokio-Marathontour“, bei der er knapp unter vier Stunden blieb.

Nach einigen gesundheitlichen Rückschlägen steht für den Marathoni, der die 42,195 Kilometer schon in 3:03 Stunden lief, der Spaß heute im Vordergrund. Er verbindet seine Lauf-Events am liebsten mit Reisen. So ging er schon in Berlin, London, Chicago und Boston an den Start. Und auch nach seinem Tokio-Einsatz hat er für heuer noch nicht genug. Zettler plant im November einen Start beim New York-Marathon. Ob er dann wieder in Lederhose antritt, wird sich zeigen…

 

 

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