Voralpen-Skilanglauf: Hoffen auf Schnee

Langlauf Buchenberg
So wär’s genau richtig: Die Organisatoren des Voralpen-Skilanglauf hoffen auf ähnlich viel Schnee wie in den Vorjahren. Noch bleiben knapp zwei Wochen Zeit, damit auf der 15-km-Runde ausreichend weiße Pracht liegt. Archiv-Foto: Hermann Ernst

Daumen drücken heißt es für die Ski-Langläufer des TSV Buchenberg – und zwar gleich doppelt. Am heutigen Dienstag (11 Uhr) stehen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi die Entscheidungen im Sprint an, bei dem Hanna Kolb zumindest vom Erreichen des Halbfinales träumt. “Ich hoffe, dass ihr Ski gut gewachst ist. Dann ist alles möglich”, sagt ihr frühere Trainer Ferdl Bär. Doch die Buchenberger fiebern derzeit auch in anderer Hinsicht mit. Sie hoffen darauf, dass endlich genug Schnee fällt, damit am 22./23. Februar der 9. Voralpen-Skilanglauf  auf heimischer Loipe im Oberallgäu gestartet werden kann. “Wir erwarten an beiden Wettkampftagen um die 800 Teilnehmer”, sagt Langlauf-Abteilungsleiter Tobias Brack.

Wenn nicht bald ausreichend Schnee fällt, dann müssen die Organisatoren das Event absagen. “Wir warten und hoffen bis zum Schluss. Aber wenn die Grundlage fehlt, macht es keinen Sinn. Da macht man sich nur das Material kaputt und das wollen wir nicht”, sagt der stellvertretende Abteilungsleiter Dietmar Wolz. Im Vorjahr hatte sein Sohn Alexander in beeindruckender Manier das Rennen über 30 Kilometer in 1:17:55 Stunden vor Christian Völz (Leutkirch/1:20:02) und Andreas Möse (SSV Wertach/1:20:03) gewonnen. Insgesamt waren 2013 erstmals 280 Starter über 30 Kilometer angetreten.

Beim Voralpen-Skilanglauf am Sonntag, 23. Februar, werden neben 30 km  auch 15 km gelaufen. Bereits am Samstag, 22. Februar, findet – so Frau Holle will – der “AllgäuStrom Wintertag” mit Jedermann-Biathlon statt.

Derzeit trainiert der Nachwuchs des TSV Buchenberg auf Teilstücken der Donau-Rhein-Loipe in der Ortsmitte, die die meisten noch als Willibaldloipe kennen. 85 Kinder und Jugendliche eifern in vier Gruppen ihren Vorbildern Hanna Kolb, Sarah Schaber oder Alexander Wolz nach. Neun Trainer stehen bereit, um den Nachwuchs nach vorn zu bringen. Ganz anders war das noch, als Ferdl Bär vor 30 Jahren als Trainer anfing. “Damals gab’s nur vier, fünf Rennläufer”, erzählt er.

Der heutige Abteilungsleiter Tobias Brack ist als früherer Skilangläufer und vor allem Bergläufer vielen Ausdauersportlern im Allgäu ein Begriff. Vom Wettkampfsport hat er sich inzwischen vor allem aus beruflichen zurückgezogen. Doch als Abteilungsleiter macht er weiter. “Mein Anteil ist der kleiniste. Die Trainer machen bei uns die Hauptarbeit. Sie leisten einen super Job”, lobt der 35-Jährige.

Weitere Informationen zum geplanten Rennen des TSV Buchenberg am 22./23. Februar findet Ihr hier:

www.voralpen-skilanglauf.de

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