Duo infernale beim Allgäu-Triathlon! Hawaii-Sieger Faris Al-Sultan und Thomas Hellriegel geben Zusage. Kommt auch Norman Stadler?

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Gab seine Zusage für Immenstadt: Faris Al-Sultan. Die Fotos wurden uns von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt.
Thomas Hellriegel
Thomas Hellriegel

Mitten im Winter reiben sich die Macher des Allgäu-Triathlon in Immenstadt die Hände – aus Vorfreude auf das wohl heißeste Rennen in der Geschichte der ältesten deutschen Triathlon-Veranstaltung. In einem halben Jahr weht mehr als nur ein Hauch von Hawaii über dem idyllischen Alpsee. Bei der 32. Auflage am Sonntag, 24. August, treten mit Faris Al-Sultan, 36, und Thomas Hellriegel, 43, erstmals zwei deutsche Hawaii-Sieger beim „Allgäu Classic“ über die Mitteldistanz an (1,9 Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen). Angeführt von diesem Spitzenduo soll der Kult im Kuhglockenland in eine neue Dimension vorstoßen. Insgesamt werden über 1000 Starter bei dem runderneuerten Wettbewerb erwartet.

„Der Allgäu Triathlon bietet weltmeisterliches Ambiente. Umso mehr freuen wir uns, dass die Weltmeister von 1997 und 2005 jetzt schon ihre Zusagen gegeben haben. Vielleicht gelingt es uns auch noch, den dritten im Bunde der deutschen Hawaii-Champions zu begrüßen: Norman Stadler ist auf jeden Fall herzlich eingeladen“, sagt OK-Chef Hannes Blaschke, der im Vorjahr seine Feuertaufe als neuer Frontmann der 700 Helfer beim Allgäu-Triathlon erfolgreich bestand. Der 53-jährige Reiseveranstalter trat die Nachfolge von Triathlon-Pionier German Altenried an, der 1983 den Ausdauer-Dreikampf in der Bergregion etablierte: „Immenstadt sollte jeder Triathlet mal mitgemacht haben“, sagt der 75-Jährige. Diesem Motto folgten bereits tausende von Triathleten. Höhepunkte waren die Europameisterschaften 1985 und 2004 sowie die Weltmeisterschaft über die Langdistanz 2010.

allg-006Bei der diesjährigen Auflage ist erneut Top-Niveau garantiert – auch bei den Frauen: So haben Kristin Möller, 29, und Julia Wagner, 31, bereits zugesagt. Möller war 2013 auf Platz 16 beste deutsche auf Hawaii. Wagner ist amtierende deutsche Meisterin auf der Langdistanz und gewann im November 2013 obendrein den Ironman in Arizona. Das verspricht zusätzliche Spannung im bewährten „Kampf der Geschlechter“: Beim Jagdstart auf der Mitteldistanz legen die Frauen in Immenstadt etwa 37 Minuten vor den Männern los. Für die Topplatzierten gibt es – geschlechterübergreifend – ein Preisgeld von 10 000 Euro.

Allgäu-TriathlonEgal ob Profi oder Hobby-Triathlet: Der deutsche Ur-Triathlon wartet mit einer Reihe von Neuerungen auf. „Wir setzen auf noch mehr Komfort. Die Athleten schinden sich eh schon den ganzen Tag“, erklärt Blaschke. Die Fakten im Überblick:

Neuer Termin: Vom langjährigen Samstagstermin rückten die Organisatoren auf den Sonntag, damit die Sportler besser anreisen und sich in der Allgäuer Höhenluft akklimatisieren können. Zudem wurde der Wettkampf vom Juli in den August verlegt: „Der Allgäu-Triathlon kann somit auch als optimale Vorbereitung auf Hawaii genutzt werden“, erläutert Blaschke.

Neue Zielankunft: Start, Wechselzonen und Ziel sind erstmals komplett in Bühl am Alpsee angesiedelt. Ab sofort gilt das Motto: „Einmal parken – und den Tag genießen.“ Bislang lag das Ziel im Auwald-Stadion in der Innenstadt, was für Athleten und Betreuer logistischem Mehraufwand bedeutete.

Neue Wettkampflängen: Der Allgäu Classic wurde der klassischen Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) angepasst. Höhepunkt der Radstrecke bleibt wie bisher der Kalvarienberg in der Innenstadt, den die Athleten vor tausenden von Zuschauern zwei Mal absolvieren. Auch die Streckenlänge bei der Kurzdistanz, dem Allgäu Olymp, sind geringfügig länger: 1,5 km Schwimmen, 45 km Radfahren, 10,5 km Laufen. Für beide Distanzen gibt es Staffelwettbewerbe. Zumindest eine davon soll mit prominenten Namen gespickt sein, kündigen die Organisatoren an.

Neuer Anreiz für Jungspunde: Triathleten in der AK 1 (18-24 Jahre) zahlen weniger: Ihr Startgeld wird um gut 20 Prozent ermäßigt.

Neues Logo: Das „Hang Loose“-Handzeichen wirbt für den „Kult seit 1983“. Es erfreut sich bei Triathleten wegen seiner Herkunft aus Hawaii und seiner Symbolkraft größter Beliebtheit. „Lockerheit und Lifestyle gepaart mit dem anspruchsvollen Charakter unserer Strecken machen den Reiz unseres Rennens aus!“, begründen die Macher ihre Wahl. Mit wieviel Lockerheit die Triathleten das Ziel erreichen, muss sich erst noch zeigen. Zum Ausspannen lädt die Ferienregion Allgäu in jedem Fall ein. Direkt in Bühl befindet sich das Partnerhotel Rothenfels. Zudem gibt es ein spezielles Athleten-Camp direkt am Alpsee.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.allgaeu-triathlon.de

3 Gedanken zu „Duo infernale beim Allgäu-Triathlon! Hawaii-Sieger Faris Al-Sultan und Thomas Hellriegel geben Zusage. Kommt auch Norman Stadler?“

  1. Das ist ja echt mal geil! Eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht starten, aber das geht ja jetzt eigentlich nicht mehr. Der Faris ist ja wohl die coolste Socke im ganzen Tri-Zirkus. Ich freu mich echt tierisch drauf.

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