“Ins Wasser, marsch!” So lief unser zweites Schwimmseminar

 

Schwimmseminar
Geschafft! Beim unserem zweiten Schwimmseminar holten sich zehn Teilnehmer das “Schwimmdiplom” von Allgäu Ausdauer. Von links: Fabian Korbelar, Andreas Weiser, Stephan Rothmeier, Claudia Schneider, Stefan Schneider, Tünde Terek, Katharina Philipp, Christian Reindl, Dr. Werner Nussbaumer, Barbara Sinn. Links und rechts Erik und Tobi. An der Kamera: Anne-Sophie.

Ein Hauch von Olympia wehte über unserem zweiten Schwimmseminar im Cambomare! Denn mit Stefan Rothmeier aus Kaufbeuren reiste ein Teilnehmer an, zu dessen Familienbesitz eine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta gehört. Seine Frau Anke schwamm damals mit der 4×200 Meter-Staffel um Franziska van Almsick zu Edelmetall! Der 49-Jährige hat, so gesehen, “die beste Trainerin zu Hause.” Dennoch begab sich der Triathlet in die Obhut von Allgäu-Ausdauer-Chefcoach Erik Hanold. “Von einer neutralen Person”, meinte Stefan grinsend, “fällt es einem doch leichter, sich korrigieren zu lassen als vom eigenen Partner.” (Aus Erfahrung meinen wir: Wohl war, lieber Stefan :-)) Jedenfalls sorgte Stefans Teilnahme auch bei Erik für Euphorie.

Denn der gebürtige Berliner kennt Anke Scholz noch aus gemeinsamen Trainingseinheiten mitte der 90er Jahre – und wusste bis dato noch nicht, dass die Olympionikin mittlerweile im Allgäu lebt. “Schon der Hammer, wie klein die Welt manchmal ist”, meinte Erik und gab einmal mehr sein bestes, in Sachen Theorie und Praxis.

Inwieweit seine Tipps auch bei Top-Schwimmerin Anke Zustimmung finden, muss sich zeigen (Halt uns auf dem Laufenden, Stefan…). Ein Anfang ist auf jeden Fall gemacht.

Das gilt für alle zehn Kandidaten, von denen Barbara Seidel und Andreas Weiser aus Ulm (www.laufSinn-ulm.de) die weiteste Anreise hatten.

Ihnen und allen anderen sympathischen (Tri-)Athleten gab Erik gleich zu Beginn eine ehrliche Einschätzung mit auf den Weg: “Zaubern kann ick nich. Was ihr bei mir lernt, müsst ihr selbst verfeinern. Deshalb: Bleibt dran!”, sagte der frühere Trainer am Olympiastützpunkt Hamburg. “Trainiert fleißig und unterstützt Euch gegenseitig.”

Das sollte möglich sein. Denn unsere Kandidaten kamen jeweils mit mindestens zwei Teilnehmern aus den selben Himmelsrichtungen: Barbara und Andreas aus Ulm, Fabian Korbelar, Stefan Schneider und Claudia Schneider (weder verheiratet noch verschwägert)  aus Memmingen bzw. Ottobeuren, Tünde Terek und Katharina Philipp aus Immenstadt sowie Christian Reindl und Dr. Werner Nussbaumer aus Kempten… tja, und eben Stefan Rothmeier mit seiner Top-Trainerin aus Kaufbeuren.

Und was haben alle zehn gemeinsam?

Sie werden sich künftig – neben der einen oder anderen Spezial-Aufgabe von Erik – vor allem um das “Verankern” bei der Kraul-Armbewegung kümmern. (Wem dieser Begriff jetzt gar nichts sagt, dem empfehlen wir die Teilnahme an einem weiteren Schwimmseminar von allgaeu-ausdauer.de:-))

Ein wichtiges Element des sechseinhalbstündigen Grundkurses war die Arbeit an der Wasserlage. Wobei das Wort “Arbeit” wohl nur unzureichend beschreibt, auf was Technik-Freak Erik hinaus will: auf einen entspannten Modus, mit dem Triathleten Kraft sparen können fürs Radeln und Laufen.

Sehr gut im Rennen lagen diesbezüglich unsere Immenstädter Kandidaten. Bei Tünde ließ sich Erik (“bei mir gibt’s so schnell kein Lob”) sogar zu einer Ausnahme von der Regel verleiten. Das klang dann so:

Erik: “Du warst sicher mal im Schwimmverein.”

Tünde: “Ich hab mir alles selbst beigebracht.”

Erik: “Dann bist Du ein Talent.”

Tünde: “Ich liebe Dich.”

Erik: “Sei vorsichtig, was Du sagst….”

So ist er eben, unser Berliner Charme-Bolzen 🙂

Für die Leistung der Triathleten hat Beckenschwimmer Erik (“ich liebe Laborbedingungen”) übrigens mittlerweile Hochachtung. Für unser zweites Seminar beschäftigte er sich intensiv mit dem Orientierungsblick des tunesischen Olympiasiegers über 10 Kilometer Freiwasserschwimmen, Oussama Mellouli.

Anhand von Videoaufnahmen zeigte er, was Triathleten, die mit “diesem Dings” (es heißt Neoprenanzug, Erik :-)) schwimmen, lernen können….

Wir werden gespannt verfolgen, inwieweit der Crew unseren zweiten Schwimmseminars das  in dieser Saison gelingen wird. Haut rein, liebe Schwimmkameraden! Als zusätzliche Motivation gibt’s morgen weitere Bilder….

P.S.: Wir planen für März 2014 das dritte Seminar. Um den bestmöglichen Erfolg zu garantieren, sind die Plätze weiterhin auf zehn Teilnehmer begrenzt. Ihr habt Interesse? Dann schreibt eine E-Mail an: as.weisenbach@freenet.de

Es gibt uns auch bei Facebook: https://www.facebook.com/allgaeu.ausdauer

 

2 Gedanken zu „“Ins Wasser, marsch!” So lief unser zweites Schwimmseminar“

  1. “In´s Wasser marsch!” das tut uns allen gut!!! und macht tierisch Spaß!!! also, ich gehe davon aus, dass wir alle einigermaßen gerne schwimmen, oder??? sonst ab zum duathlon!!! 🙂 tolle truppe, lecker frühstück, super trainer und zwei seeehhhhhhr nette organisatoren!!! danke an tobi u anne-sophie!!!!

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