1. Allgäu Vertical Race in Ofterschwang: Nauf auf den Berg – egal wie!

Vertical Race in Ofterschwang

Steil-Start ins neue Jahr! Beim „1. Allgäu Vertical“ in Ofterschwang geht es am Samstag, 11. Januar (18 Uhr), fast ausschließlich aufwärts. Die Teilnehmer können frei wählen, wie sie auf der Weltcup-Strecke nach oben kommen wollen: Mit Lauf- oder Bergschuhen samt Ketten oder mit Spikes, Tourenski, Schneeschuhen oder Langlauf-Skiern mit Fellen. Pflicht ist eine Stirnlampe, um sich den Weg durch die Dunkelheit zu bahnen. Nach unten kommen die Teilnehmer mit der Bergbahn.“Wenn Hunderte von Teilnehmern sich in der Nacht mit Stirnlampe hinaufbewegen, dann sind das eindrucksvolle Bilder“, sagt Rennorganisator Axel Reusch (Sonthofen), der das Bergauf-Event mit dem SC Ofterschwang und Bergbahnen organisiert. Im Vorjahr hat er selbst am „Verticalup“ in Kitzbühel/Österreich teilgenommen, bei dem 400 Wintersport-Freaks die legendäre Streif hochlaufen. „Eine geniale Veranstaltung“, schwärmt er und hofft darauf, dass die Rennform auch im Allgäu für Begeisterung sorgt. Schon jetzt liegen Reusch und seinem Team 130 Anmeldungen vor. Er geht davon aus, dass sich über 200 Abenteurer ins Bergauf-Vergnügen stürzen werden. Wer will, kann sich schon am morgigen Samstag auf der Weltcup-Strecke versuchen: Ab 17 Uhr gibt es einen Strecken und Materialtest. Bereits jetzt wird in der Szene heiß diskutiert, mit welchem Material sich der Hang am schnellsten bezwingen lässt.

Vertical RaceDer Weg in der Rennklasse ist 2,7 Kilometer lang und wartet mit 550 Höhenmetern auf. Er führt hinauf zur Weltcup-Hütte und von dort noch ca. 90 Höhenmeter weiter bis aufs Horn. Oben angekommen dürfen sich die Starter auf das einzige Abwärtsstück freuen, bis sie das Ziel an der Weltcup-Hütte erreichen.
Dort stoßen sie auch auf die Teilnehmer der „Plauschklasse“, die es locker angehen lassen. Ihre Strecke führt von der Talstation bis zur Weltcup-Hütte (2 Kilometer, 450 Höhenmetern).

In der Hütte können sich die Teilnehmer umziehen (frische Klamotten kommen per Bahn) und mit Glühwein oder Punsch anstoßen. Die letzte Bergbahn bringt um 21 Uhr die Teilnehmer Richtung Tal. „Die Bahn ist für alle Pflicht. Wir wollen nicht, dass irgendjemand etwas auf dem Weg ins Tal passiert“, sagt Reusch. Im Anschluß klingt die Veranstaltung bei einem gemeinsamen Kässpatzenessen im Ofterschwanger Haus aus.

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