Niels Bubel im Pech: Aus beim München-Marathon!

Hofft darauf, bald wieder sein Können beweisen zu können: Niels Bubel. Archivfoto: Andreas Schwarz

Zumindest seinen Humor hat er nicht verloren: „Wenn ein Formel-1-Wagen einen Motorschaden oder der Reifen platzt hat, dann macht es keinen Sinn mehr weiterzufahren“, sagt Niels Bubel nach seinem Aus beim gestrigen Marathon in München.

Bei Kilometer 28 musste der 25-jährige Berliner, der für unsern Blog die Serie über den Berlin-Marathon schrieb und sich viele Sympathien erwarb, die deutsche Meisterschaft mit Magenproblemen beenden.

„Ich war wohl zu aufgeregt und hab‘ vor dem Rennen eine Banane zu viel gegessen“, meinte er soeben im Gespräch mit allgaeu-ausdauer.de. Zwar hielt er sich lange Zeit an Position drei bis fünf, doch ab Kilometer 22 rebellierte der Magen immer heftiger. Bubel musste sich übergeben und beendete das Rennen nach Absprache mit seinem Trainer 14 Kilometer vor dem Ziel.

„Ich war super vorbereitet. Die Beine waren gut, ich habe mich so gefreut – und dann das. Das ist einfach bitter“, sagt der Allgäu-Fan, der sich in unserer Region mit mehrwöchigen Trainingslagern auf seinen Saisonhöhepunkt vorbeitet hatte, frustiert. Nachdem er beim Berlin-Marathon als Pacemaker für die spätere Drittplatzierte Irina Mikitenko einen klasse Job gemacht hatte, wollte er in München selbst um einen Podiumsplatz mitlaufen.

„Ich weiß nicht, bei welcher Zeit ich letztlich gelandet wäre. Die Konkurrenz war in jedem Fall sehr stark. Ich hab noch wenig Erfahrung im Marathon. Die vom Sonntag hätte ich mir gern erspart. Aber so ist das nun mal in unserem Sport“, sagt der Berliner Landesmeister im Halbmarathon, der in München erst seinen vierten Marathon bestritt. Möglicherweise wird er es in den kommenden Wochen in Dresden (19. Oktober) oder Frankurt (27. Oktober) noch einmal probieren.

Deutscher Meister wurde in München Frank Schauer vom Sportclub Magdeburg in 2:18:44 Stunden vor Marcel Bräutigam (Rennsteiglaufverein Suhl, 2:20:49) und Christian König (SV Glückauf Sondershausen, 2:20:50).

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