Drei-Länder-Marathon: Kenianerin läuft neuen Streckenrekord bei den Frauen

Der Ausflug an den Bodensee hat sich für die Kenianerin Wanjiru Esther Macharia nicht nur wegen der schönen Aussicht gelohnt: Die 26-jährige triumphierte beim Drei-Länder-Marathon von Lindau nach Bregenz mit neuer Rekordzeit – und knackte in 2:30:50 Stunden den Jackpot, der für einen Sieg in neuer Bestzeit 3500 Euro bereithielt. Mit ihrem Spitzenergebnis unterbot sie die bisherige Bestmarke ihrer Landsfrau Ednah Kimajyo aus dem Jahr 2012 um fast fünf Minuten. Bei ihrem fulminanter Auftritt gelang Macharia zugleich eine neue persönliche Bestzeit. Die Konkurrenz konnte da nur staunen: Die Schweizerin Astrid Müller belegte in 2:53:05 Stunden Platz zwei vor der Norwegerin Dagny Inger Saanum (2:59:40). Beste Allgäuerin war Alice Pulfer vom TV Immenstadt auf Platz 25 in 3:37:39 Stunden.

Bei den Männern schrammte der Kenianer Kiprono Bett an einer neuen Bestmarke vorbei. Bei seinem Sieg in 2:12:45 blieb er über der Rekordzeit von 2:11:18, die sein Landsmann Marko Kipchumba im Vorjahr aufgestellt hatte.

Die kenianischen Läufer machten erneut die Pace am schwäbischen Meer und verbuchten einen Vierfach-Erfolg. Hinter Sieger Bett belegten seine Teamkollegen Ngugi Kanyanjua (2:18:56), Edwin Kipkorir (2:19:00) und Thomas Lokomwa (2:30:51) die Plätze zwei bis vier.

Den inofiziellen Titel des besten Europäers holte sich der Österreicher Harald Steger als Fünfter in 2:36:18. Schnellster Allgäuer war Tobias Aust vom RSC Auto Brosch Kempten auf Platz 13 in 2:47:17.

Im Halbmarathon gelang Carol-Ann Eberle vom SSV Wildpoldsried ein Top Ten-Ergebnis: Sie belegte Platz sieben in 1:26:47 Stunden. Der Sieg ging an Sabine Reiter in 1:16:29 Stunden.

4 Gedanken zu „Drei-Länder-Marathon: Kenianerin läuft neuen Streckenrekord bei den Frauen“

  1. Ich hab zwar „nur“ den 44. Platz von knapp 1.200 Frauen belegt, bin dennoch stolz über meine persönliche Bestzeit von 1:40 Std. beim HM 🙂

    1. GENAU !!! Jeder, der das schafft, hat was geschafft… und das sag‘ ich jetzt nicht nur, weil ich wahrscheinlich irgendwo hinter dir gelaufen wäre, sondern weil ich jede Leistung TOLL finde 🙂 „dat haddu dut demacht “ 😀

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