Startplatz-Gewinner Jens Lengefeld: “Top-Performance von den Helfern”

Jens Lengefeld wollte ein Jahr vor seinem 50. Geburtstag unbedingt den 30 Kilometer-Lauf beim Voralpenmarathon bestreiten. Prompt gewann die Sportskanone vom TV Haldenwang einen Startplatz bei allgaeu-ausdauer.de.  Für ein erfolgreiches Finish musste der Oberallgäuer freilich selbst sorgen. Es ist ihm gelungen! Jens kam unter drei Stunden ins Ziel – und das obwohl er ziemlich blank antrat. Das heißt: fast ohne Vorbereitung. Dennoch schwärmte er im Ziel von einer tollen Veranstaltung, ehe er sofort und wie immer äußerst pünktlich zum nächsten Programmpunkt (einer Geburtstagsfeier) entschwand. Doch lest seinen Bericht am besten selbst.

“Erstmal vielen Dank, dass ich zu den “glücklichen Gewinnern” zählen durfte 🙂  Nachdem ich mich quasi blank zum 30er angemeldet habe (ohne einen einzigen längeren Lauf zur Vorbereitung seit 2 Jahren..), habe ich in KW38 dann angefangen zu tapern = d.h. ich bin  bei der “blanken” Vorbereitung geblieben!

Es war eine hervorragend organisierte Veranstaltung. Die Markierungen/KM-Angaben waren perfekt (bei KM 17 stand z.b. kurzfristig ein Ersatzschild), die vielen Verpflegungsstationen waren strukturiert und gleich aufgebaut, die Betreuer dazu zuvorkommend und motiviert und bei den Strassenübergängen waren die örtlichen Feuerwehren auf zack und alle Läufer/innen hatten immer Vorfahrt! Eine Top-Performance von Joachim Saukel und seinem Team! Vielen Dank dafür. Als Sahnehäubchen kam dann natürlich noch das Wetter dazu, besser ging es nicht.

Das Rennen selbst bei mir: Es war gut, dass ich am Anfang den Kalbsangstobel aufgrund des “einspurigen Verkehrs” zurückhaltend laufen musste, hier waren einige doch sehr “scherrig”. Danach hat sich alles schnell in die Länge gezogen und es ist immer genug Platz da gewesen. Die knackigen Anstiege (den Blender hoch, danach gleich weiter hoch an der Gletscheralpe/Eschach) waren bis km 15 sozusagen abgefrühstückt, sodass ich froh war, nach “links” abzubiegen und nicht noch auf die 50er Strecke zu müssen… So ging es langgezogen Richtung KE zurück mit dem “Zahnzieher” Mariaberg am Schluss.

Ab KM 23 hab ich meine Oberschenkel doch deutlich gemerkt (das Aufstehen vom Stuhl ist heute, Montag, noch eine Herausforderung…). Bin außerordentlich zufrieden unter 3 h im Ziel eingelaufen und von Joachim mit den Worten begrüsst worden: “Heute siehst Du wesentlich besser aus als vor 2 Jahren”.

Alles in allem eine wunderschöne, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke.”

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