Muss ja nicht immer Transalpine Run sein: Allgäuer meistert Transrockies Run in den USA

Transrockies Run, Transrocky Lauf
Kurt Schloder und Andreas Schwarz (links) meisterten den Transrockies Run.

Die Allgäuer Ausdauersportler hält derzeit der Transalpine Run in Atem. Alle Allgäuer Ausdauersportler? Wohl nicht ganz. Der Kemptener Andreas Schwarz und sein Schwager Kurt Schloder aus München jedenfalls dürfen die Beine schon hochlegen. Sie haben den “kleinen Bruder” des Transalp gemeistert – den “Transrockies Run” in den Rocky Mountains. “Von einem bärenstarken Rennen” berichten die beiden, die nach ihrer Tour freilich noch genug Kraft haben, um allen Allgäuer Teams beim Transalp die Daumen zu drücken. Für sie selbst war der Transrockies ein echtes Abenenteuer.

Das hing nicht zuletzt mit einer durchaus ernst gemeinten Warnung zusammen:  „Passt auf! Es können Euch Braunbären auf der Strecke begegnen“, appellierten die Veranstalter an die 350 Läufer, die sich in Colorado auf den Weg machten. Auf sechs Etappen galt es, insgesamt 188 Kilometer mit über 6000 Höhenmetern durch die Rocky Mountains zu meistern. Der 49-jährige Andreas Schwarz aus Kempten gehörte zu den Wagemutigen. Er lief mit seinem Schwager Kurt Schloder, 46, aus München in 21:10:02 Stunden auf den dritten Platz in der Team-Wertung der Klasse „Master Männer“ (beide Läufer zusammen über 80 Jahre alt). „Bären haben wir zum Glück keine getroffen. Aber es war ein bärenstarkes Rennen“, sagt Schwarz.  Wenngleich den beiden Transalpine Run-Finisher der Jahre 2010 und 2011 ungewohnte Verhältnisse zu schaffen machten.

Zwar waren die Etappen mit einer Länge von 21 bis 40 Kilometern pro Tag für das Duo läuferisch und vom Umfang her kein Problem. Die besondere Herausforderung stellte indes die Höhenluft dar. Schon der Start in Buena Vista lag auf 2500 Metern Höhe. „Jeden Tag kamen wir weit über die 3000er Marke. Der höchste Punkt am zweiten Tag betrug 3810 Meter“, schildert Schwarz. „Es fühlt sich anfangs an, als ob einem der Sauerstoff fehlt. Erst mit der Zeit gewöhnt man sich daran“, erzählt er.

(PS: Ein ausführlicher Beitrag über die beiden ist in der heutigen Allgäuer Zeitung im Sportteil Kempten nachzulesen.)