Munki beim Transalpin – zweite Etappe: Allgäuer bislang hervorragend dabei

Michael MunklerSchon einiges geschafft, dachten wir, als wir gestern Abend in St. Anton in den Schlafsack krochen. Rund 58 Kilometer und rund 4000 Höhenmeter im Aufstieg.
Und die guten Allgäuer Läufer schlagen sich bei der neunten Auflage des Transalpines hervorragend. Während es bei ihnen um Zeiten und Platzierungen geht, wollen die Hobbysportler vor allem Eines: Das Ziel in Latsch nach acht Tagen, 260 Kilometern und 16000 Höhenmetern erreichen.

Begonnen hatte der diesjährige Transalpine bei bestem Wetter am Samstagmorgen in Oberstdorf. Die erste Etappe führte über den Krumbacher Höhenweg, Mindelheimer Hütte und Schrofenpass nach Warth und schließlich nach Lech am Arlberg, den ersten Etappenort. Am gestrigen Sonntag regnete es dann bereits beim Start auf der zweiten Etappe, der Strecke nach St. Anton. Und vor allem die hinteren der rund 350 Läufer-Teams mussten an der Ulmer Hütte, 2279 Meter über St. Anton, Graupel- und Regenschauer sowie kalten Wind über sich ergehen lassen.

Heute erwartet die Transalpinis – 19 Mannschaften aus dem ganzen Allgäu sind dabei – ein knallhartes Teilstück mit etwas weniger als 3000 Höhenmetern im Aufstieg und 38 Kilometer Entfernung von St. Anton nach Samnaun. Die Schweizer Freihandelszone kennen die meisten wahrscheinlich, weil man da auf dem Weg mit dem Auto nach Südtirol über den Reschenpass günstig – weil zollfrei – tanken kann.

(AZ-Reporter Michael Munkler, 54, nimmt mit seinem Cousin Karl-Heinz Munkler, 51, den „Transalp“ in Angriff und liegt nach der zweiten Etappe auf Rang 28.)

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