Munki beim Transalp: „Keep on running!“ Finisher rocken zu neuem Song

Michael MunklerZum Schluss ging es noch einmal richtig zur Sache: Auf dem achten und letzten Teilstück der Transalpine-Alpenüberquerung von Sulden am Ortler (Südtirol) nach Latsch/Italien im Etschtal über knapp 39 Kilometer gab es noch zwei Superlative. Zunächst wurde mit dem 3120 Meter hoch gelegenen Matristchjoch die höchste Höhe eines Transalpine-Runs überhaupt erreicht und in der Folge sorgten nach 1800 Aufstiegsmetern exakt 3107 Meter bergab für eine echte Belastungsprobe für Füße, Knie und Oberschenkel der Sportler. Belohnt wurden die Läufer mit einem fantastischen Blick vom Matritschjoch auf das Dreigestirn von Ortler (3105 Meter), Zebru und die 3859 Meter hohe Königsspitze im morgendlichen Sonnenlicht.


Bereits um 7 Uhr war in Sulden der Startschuss für die letzte Etappe gefallen. Und einmal mehr zeigten sich die Allgäuer Spitzenteams und Seppi Neuhauser („Individual-Finisher“, weil Partner ausgefallen ist) in Topform.

Bis zum letzten Tag waren von den ursprünglich gestarteten 350 Teams aus 37 Nationen 50 aus dem Rennen ausgestiegen – weil sie die vorgesehenen Zeitlimits an bestimmten Punkten nicht einhalten konnten oder weil sich ein Läufer verletzt hatte. In diesem Fall können laut Reglement die Teampartner, die weiterlaufen wollen, in der Kategorie „Individual Finisher“ weitermachen. „Aus keiner Region kommen so viele starke Trailrunner wie aus dem Allgäu“, sagt Sabine Gratt von der Transalpine-Veranstalteragentur Plan B aus München. Beim Zieleinlauf in Latsch stellten die Allgäuer Athleten das einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis. Gefeiert wurde am Samstagabend in Latsch bis spät in die Nacht. Sämtliche erfolgreichen Teilnehmer des legendären Transalpines erhielten ihre Finisher-T-Shirts.

Nächstes Jahr, verrät Plan B-Sprecherin Sabine Gratt, wird es etwas Besonderes geben – zum zehnjährigen Jubiläum des Laufs über die Alpen.
Was genau? Noch sei nichts spruchreif, sagt sie.

Aber „Keep on running“ (laufe weiter) – so der Titel des eigens komponierten Songs – wird bis dahin das Motto der Transalpine-Gemeinde bleiben.

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