Munki beim Transalp (4.Etappe): Um 22 Uhr gehen die Lichter aus!

Michael MunklerBeim Transalpine herrscht ein mehr oder weniger enger Zeitplan: Frühstück gibt es meist ab fünf oder sechs Uhr. Bis zum Start müssen die Taschen mit dem Gepäck der Läufer gepackt und bereitgestellt werden. Lkw bringen die mit der Startnummer versehenen Taschen dann zum nächsten Etappenort – eine logistische Meisterleistung. Je nach Länge der Etappe startet das Rennen um sieben oder acht Uhr.
Und jeden Abend Party! Pastaparty heißt das bei den Ausdauersportlern. Doch mit Alkohol hält sich hier jeder zurück – ein, zwei Bier sind das höchste der Gefühle.
Nach dem Essen dann eine allabendliche Zeremonie: die Siegerehrung. Ausgezeichnet werden die drei Ersten jeder Klasse. Und dann das Briefing für den nächsten Tag. Renndirektor Wolfgang Pohl, Bergführer aus Garmisch, erläutert die Streckenführung für den nächsten Tag, informiert über den Wetterbericht. Es folgen die „Bilder des Tages“, Eindrücke die viele Profi-Fotografen an der Strecke festgehalten haben.
Inzwischen ist es 20 oder 21 Uhr und die Transalpinis kriechen in den Schlafsack im Übernachtungs-camp oder suchen ihr Hotel auf.
Spätestens um 22 Uhr geht im Camp das Licht aus – morgen ist ein neuer Tag, und der bietet wieder eine neue Herausforderung. Bis am Samstag nach acht Tagen Latsch im Vinschgau erreicht ist. Wetten, dass dann nicht um 22 Uhr die Lichter ausgehen?

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